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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#11BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 02:31 
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Highscores: 8
In Ordnung, die Typen suchten also Streit. Marek seufzte leise, als sie Plank und ihn umkreisten und zu allem Überfluss auch noch die Schwerter zogen. Die schienen sich ja für die Herrscher dieser Stadt zu halten - wer waren die, dass sie auf die Idee kamen, einfach so irgendwelche Fremden abstechen zu dürfen? Und noch dazu unbewaffnete Fremde... Nun gut, Plank war nicht wirklich unbewaffnet, aber zumindest er selbst, Marek trug keine Waffen bei sich. Das hieß jedoch nicht, dass er unbewaffnet war. Marek lächelte leicht, während innerhalb weniger Augenblicke das Schwert des Seelensammlers in seinen Händen erschien. Es war ein knapp zwei Meter langes Zweihandschwert, von dessen Klinge noch sanfter, nebelartiger Rauch waberte. Oftmal reichte es schon allein, dass er auf diese Weise eine solche Waffe beschwor, um eine Kampf frühzeitig zu beenden, doch die Gegner hier schienen Zauberei gewohnt zu sein und ließen nicht locker. Dann musste das Schwert eben einmal mehr beweisen, was es konnte. In der engen Umgebung des Schankraumes war es nicht gerade die ideale Waffe, ebenso wenig, wie es sich dazu eigene, mit jemandem Rücken an Rücken zu kämpfen, da er es auf diese Art und Weise nicht wie gewohnt schwingen konnte. Dennoch schlug er sich gut - er war ein Meister im Umgang mit eben dieser Waffe. Eine der Weißkutten stürzte mit einem rasch größer werdenden roten Fleck auf der Brust zu Boden und Marek konnte nur hoffen, dass er nicht noch mehr würde töten müssen. Die übrigen Gäste im Schankraum hatten blitzschnell und routiniert reagiert, indem sie Tische umgestoßen und sich dahinter verbarikadiet oder einfach den Schankraum verlassen hatten. Anscheinend war man hier Auseinandersetzungen gewöhnt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#12BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 03:04 
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Diese Kuttenträger waren wirklich hartnäckig. Er griff an seine Seite und nahm den Enterhacken hervor. Zeit für etwas andere, brachialere Methoden. Die Gegner schienen durch die zwei gestorbenen nicht sonderlich beeindruckt zu sein, im Gegenteil sie drangen noch wilder auf sie ein. Ein Hieb kam frontal auf ihn zu. Gekonnt hängte er den Enterhaken an die Klinge und zog sie zur Seite. Das daraus resultierende Loch in der Verteidigung, nutzte Plank um ihn zu köpfen. „JAHA ICH BIN CAPTAIN D. PLANK! UND EUCH MADEN KRIEGE ICH NOCH LOCKER GESCHLACHTET! brüllte er aus voller Lunge und wich einem Schlag, der seiner Seite gegolten hatte, gekonnt aus. Er wendete sich einem zu, und beharkte ihn mit einer schnellen Angriffsserie, der diese aber mühelos parieren konnte. Die anderen drei die sich noch um ihn kümmern sollten drangen nun auf seinen ungeschützten Rücken zu. Genau das was er erwartet hatte. Er liess von dem Gegner, der überaus schmal wirkte ab, ging in die Hocke um den drei Klingen zu entgehen und hakte seine Sekundärwaffe in den Unterschenkel des schmächtigen Mannes vor ihm. Dieser schrie wie am Spiss als ihm die scharfen Nadeln, die eigentlich für den besseren Halt konzipiert waren, ins Muskelfleisch schnitten. Mit einem mächtigen Ruck zog er dem gefangenen Gegner nun die Beine weg. Er liess seine Klinge fallen und fiel schreiend auf den blutgetränkten Boden, doch Plank hatte schon eine Drehung vollführt und ihm die Kehle aufgeschnitten. Blitzschnell drehte er sich zu seinen übrigen Widersachern um. Wieder warf er seinen Enterhaken, diesmal hatte er den Kopf einer seiner Feinde im Visier. Dieser wehrte das schwere Gerät mit seiner Klinge ab, schätzte aber die Wucht des Fluges etwas falsch ein. Seine Deckung wurde zusammengequetscht wie eine überreife Pflaume. Plank sprang auf ihn zu und tötete auch diesen Gegner. Nun waren noch zwei übrig, und sie schienen bei weitem nicht mehr so selbstsicher wie anfangs. Es ging auch nicht mehr wirklich lange, und dann lagen auch diese beiden tot am Boden. Er wischte das Blut vom Säbel und sagte dann laut: „Komm mein Freund, wir müsse n uns wohl eine andere Absteige suchen, hier sind wir nicht willkommen!“ erhobenen Hauptes schritt er voraus Richtung Türe. Die wenigen Gäste die noch da waren machten ihm ehrfürchtig Platz, so wie es sich für ihn gehörte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#13BeitragVerfasst: 11. Jan 2010, 15:34 
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Marek grinste, als er plötzlich keinen Gegner mehr hatte und in Ruhe zusehen konnte, wie Plank auch ganz gut ohne seine Hilfe mit den übrigen Angreifern klar kam. Das Zweihandschwert löste sich wieder in Rauch auf und Marek war wieder unbewaffnet. Er hob die Ledertasche vom Boden auf, die vor dem Kampf von seiner Schulter gerutscht war und hängte sie sich vernünftig um. Auf Planks Kommentar, dass sie hier wohl nicht mehr willkommen seien nickte er und sein Grinsen wurde noch breiter. Vermutlich würde hier ohnehin bald die Stadtwache auftauchen. Die letzten Gäste des Galloppierenden Hengstes beschäftigten sich gerade damit die Tische wieder ordentlich hinzurücken - soweit an der Stelle, wohin der Tisch gehörte, nicht gerade ein Toter lag. Marek nickte dem Wirt grüßend zu, kurz bevor sie nach draußen auf die Straße traten. Es war früher Abend und die Staße vor dem Galloppiereden Hengst war noch ziemlich gut besucht. Marek sog die frische Luft in sich ein - eine Wohltat nach dem stickigen Inneren der Taverne, welches nach Bier und schweiß und letzendlich auch nach Blut gerochen hatte. "Ein guter Kampf...", kommentierte Marek das gerade gesehene Können des Piraten mit einem anerkennenden Blick. "Wohin nun?" Er hatte vor sich zunächst einmal an Plank zu halten, da dieser sehr viel mehr von Schiffen und Seefahrt verstand und es ja immerhin seine Mannschaft und sein Schiff war, welche sie nun zusammensuchen sollten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#14BeitragVerfasst: 11. Jan 2010, 21:01 
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Mit einem lauten Donnern flog die Türe auf und Captain D. Plank trat mit wuchtigem Schritt ins Freie. Die Sonne war gerade am Untergehen und die Strassen vor der Taverne waren noch gut besucht. "Ein guter Kampf..." hörte er seinen ersten Maat anerkennend sagen. Plank nickte nur, war es nicht vollkommen klar, dass ein Pirat seines Formates auch ein grossartiger Kämpfer war? Mit grossen Schritten folgte er dem salzigen Geruch Richtung Hafen. Er kämpfte sich durch die entgegenkommenden Menschen, sein erster Maat hinter ihm „Natürlich das was Piraten tun, zum Hafen gehen… und dackel mir nicht hinterher wie ein geschlagener Hund, du bist mein erster Maat! Der zweitmächtigste Mann auf dem Schiff, benimm dich gefälligst so und lauf neben mir!“ Die letzten Worte hatte er wieder lauter ausgesprochen… Er konnte es nicht ausstehen wenn sein Erster Maat vor ihm kuschte! Der Erste Maat war der verlängerte Arm des Captains, sein Stellvertreter und einen Drückeberger konnte er nicht gebrauchen! Der Kamerad lief jetzt neben ihm, wie es sich gehörte und Plank nickte anerkennend und fragte ihn dann freundlich nach seinem Namen…

„Also Marek, Herzlich willkommen im Hafen!“ rief Plank und streckte die Arme weit von sich, fast hätte er ihn getroffen mit seiner schwungvollen Bewegung, doch dieser konnte glücklicherweise noch gerade ausweichen. Er drehte sich zu ihm um, blickte ihn verschwörerisch an und mit einem schelmischen Grinsen an: „So, nun wirst du dein Piratenleben beginnen…“ Seine Augen glänzten vor Erwartung… „Wir werden ein Schiff stehlen um damit die Weltmeere zu bereisen!“ Voller Vorfreude klatschte er sich in die Hände… „Als erstes! Müssen wir uns ein Objekt aussuchen“ er zwinkerte ihm verschwörerisch zu und bedeutete ihm mitzukommen.

Sie wanderten am Kai entlang, an grossen, mächtigen Galeeren vorbei, später dann an kleineren, weniger mächtigeren Schaluppen und dann zu der Schiffskategorie, die sie beide zu lenken und navigieren vermochten. Sie waren nicht besonders mächtig und auch nicht besonders schnell, aber wie er zu sagen pflegte, es kam in erster Linie auf den Captain und die Besatzung an und dann erst auf das Schiff! Kopfschüttelnd ging Plank den Kai entlang, nichts was auch nur annähernd seinen Ansprüchen entsprach…bis… Interessiert blieb er an einem fremdländischen Schiff stehen, eine Dschunke wenn ihn seine Schiffskenntnisse nicht täuschten, und das taten sie praktisch nie, immerhin war er ein Pirat! Es war ein Einmäster und hatte ein fremdartiges viereckiges Segel, das mit Holzplanken verstärkt war. Das Segel war blutrot und auf der Spitze des Mastes, neben dem Krähennest wehte eine ebenso rote Flagge. Der Schiffsbau war aus dunklem, stabilem Holz gefertigt und besass einen breiten Kiel. Dieses Schiff würde sie sicher durch alle widrigen Gewässer bringen! Plank blieb in einigem Abstand stehen, so dass sie etwaige Besatzung seines zukünftigen Schiffes nichts davon mitbekam. Er hatte sich schon einen Plan zurechtgelegt, einen fantastischen wie er persönlich fand, doch ein erster Maat musste immer mitdenken und neue Ansichten einbringen deswegen fragte er Marek leise: „Siehst du das Schiff mit dem roten Segel, das will ich! Wie sollen wir es kapern?“

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#15BeitragVerfasst: 12. Jan 2010, 16:59 
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Marek beeilte sich so schnell wie möglich zu Plank aufzuschließen. Der zweitmächtigste Mann auf dem Schiff - einem Schiff, welches sie noch immer nicht besaßen. Marek grinste und blickte sich um. Sie waren inzwischen beim Hafen angekommen und Plank riss seine Arme auseinander, so schwungvoll, dass Marek nur knapp einem ungewollten Treffer ausweichen konnte. "Also Marek, Herzlich willkommen im Hafen", rief er mit seinem volltönenden Bass und Mareks Grinsen wurde noch breiter. Ja, es war eine gute Idee gewesen mit diesem Kerl mitzugehen - es machte jetzt schon Spaß, mit ihm unterwegs so sein. Plank schien ehrlich und sehr direkt zu sein - das war es, was Marek hoch schätzte, denn er hatte schon so oft mit falschen Schlangen gespeist und gesprochen und manch einer hatte auch ihn selbst schon als "falsche Schlange" bezeichnet. Nun, da sie am Hafen waren, war der Geruch der Seeluft, der auch ganz leicht über der ganzen Stadt lag, unverkennbar. Marek mochte diesen Geruch und er fragte sich unvermittelt, warum er eigentlich in den dreiundfünfzig Jahren seines Lebens bisher noch niemals zur See gefahren war. Vielleicht war dies wirklich der passende Ort um seine Suche fortzusetzen - auf dem Meer hatte er bisher noch nie nach einer Lösung gesucht. Aber nun zuerst das Schiff...Marek überlegte. Sie mussten eines stehlen, welches zu zweit gesegelt werden konnte, aber dennoch auch mehr Platz für eine wachsende Mannschaft bot - und natürlich sollte es möglichst leicht zu stehlen sein. Der Gedanke ein Schiff zu stehlen machte ihm nichts aus - er hatte auf seiner langen Reise schon so einiges einfach mitgehen lassen. Man hatte eben nicht immer Geld genug...

Sie waren schließlich vor einem kleineren Schiff mit tiefroten Segeln stehengeblieben, dessen Aussehen nicht recht zu dem der anderen Schiffe passen wollte. Plank schien von dem Schiff hellauf begeistert, denn seine Augen funkelten voller Tatendrang. Als er schließlich nach Mareks Ideen zum Kapern dieses Schiffes fragte, seufzte der junge Mann lautlos. Wenn er jetzt keine Vorschläge brachte, dann würde sein Kapitän ihn für total unfähig halten. "Kann man nachts aus dem Hafen aussegeln? Dann wäre hier zumindest nicht mehr soviel los. Allerdings müssten wir mit etwatiger Bewachung rechnen...Ich meine, wenn wir einmal losgefahren sind, wird es schwierig sein uns zu stoppen. Ich glaube kaum, dass irgendjemand auf das Schiff schießen würde..." Er betrachtete die Dschunke eine Weile und wartete auf Planks Antwort - hoffentlich hatte er jetzt nicht allzu großen Quatsch von sich gegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#16BeitragVerfasst: 12. Jan 2010, 20:32 
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Captain D. Plank nickte anerkennend und schlug Marek auf die Schulter: „Wunderbar! Es ist immer gut wenn der Captain und der erste Maat gleich ticken! Also hier ist mein Plan“ Er holte weit aus und erklärte ihm die weitere Vorgehensweise. Es war denkbar einfach. Sie würden bis Mitternacht warten, da die Matrosen sicher Landgang hätten und die ganze Nacht in Spelunken und Freudenhäusern verbringen würden. Höchstens ein oder zwei verschlafene Nachtwächter würden sie vorfinden. Draufgehen, die Wachmänner von Bord werfen und dann mit dem Schiff losfahren, so einfach war das! Es würde zwar zwar gefährlich werden mit dem Schiff aus dem Hafen zu fahren, aber er war immerhin ein Pirat!

Die Warterei war nervenaufreibend, doch Plank hielt tapfer durch, der Gedanke an den Fahrtwind der ihm bald um die Nase pfeifen würde, machte ihn stark. Erst als der Mond im Zenit stand, nickte er dem neben sich knieenden Marek zu. Sie kauerten hinter zwei grossen Fässern, dem Geruch nach mit eingelegtem Fisch gefüllt und beobachteten die Dschunke wie sie sanft im Wasser schaukelte. Jetzt, der Mond war gerade durch eine grosse Wolke verdeckt, schlichen sie langsam auf den Anlegeplatz zu, möglichst darauf bedacht unerkannt bis zum Schiff zu kommen. Das Schiff war nicht besonders hoch und so konnte man mühelos von der Kaimauer aufs Deck hüpfen. Der schmächtige Asiate, der mit dem Rücken an den Mast gelehnt auf dem Deck lag, schreckte aus seinem tiefen Schlummer auf als die schweren Stiefel auf den Holzplanken landeten. Wenige Augenblicke später schwamm er schon laut zeternd im Wasser und Plank hatte die Leine gelöst. Wie ein Irrer rannte er übers Deck, setzte das Segel und stellte sich an das kunstvoll verzierte Steuerrad. Das Segel fing den sanften Wind auf und die Dschunke setzte sich langsam in Bewegung. Plank konnte nichts anderes, er musste einfach laut heraus lachen, endlich war er wieder auf hoher See! „AUF NACH TORTUGA!“ rief er voller Freude und bedeutete dann Marek zu ihm zu kommen. Es war Zeit für seine erste Lektion in Sachen Piratsein und Schiffskunde! Die Dschunke setzte langsam Kurs, gemerkt hatte noch niemand etwas davon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#17BeitragVerfasst: 13. Jan 2010, 17:26 
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Die Warterei machte Marek weit weniger aus als es bei Plank den Anschein hatte. Hinter den salzig-fischig riechenden Fässern kniend verharrte der rothaarige Mann in völliger Regungslosigkeit, die unheimlichen grünen Augen aufmerksam auf das Schiff gerichtet, genau darauf achtend, wer es betrat und wer es verließ. Hin und wieder warf er einen kurzen Blick aus den Augenwinkeln auf seinen jungen Begleiter und konnte sich ab und zu ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Ungeduldig und kaum zu bändingen, so kam ihm der Pirat vor - er schien es ja kaum erwarten zu können. Marek hingegen hatte warten gelernt. Vielleicht lag es daran, dass er schon um einiges älter war als Plank - auch wenn er keinesfalls so aussah.
Schließlich rückte Mitternacht näher und der Mond stieg seinem höchsten Punkt entgegen. Er war nun fast voll und erinnerte Marek dran, dass ihm noch knapp zwei Wochen blieben. Nun erst viel ihm auf, wie gedankenlos es gewesen war, das Angebot des Piraten anzunehmen und mit einem Mal erfasste ihn eine innere Unruhe, die er nur schwerlich unter Kontrolle halten konnte. Doch nach außen hin blieb er völlig ruhig - nur die Schatten in seinen Augen schienen schneller und wilder zu tanzen als zuvor. Eine große, mitternachtsblaue Wolke schob sich vor den Mond - so als gäbe er ihnen die Gande, einen solchen Frevel nicht vor seinen Augen ausführen zu müssen - und wie auf ein lautloses Komando lösten Plank und er sich aus dem Schatten der Fässer und schlichen geduckt auf das Schiff zu. Nur eine Wache - ganz wie Marek vermutete hatte - die schnell über Bord geworfen war, noch bevor der Mann überhaupt mitbekam, wie ihm geschah.
Erstaunt beobachtete Marek die Veränderung, die Plank durchlief, während er die Leinen löste, die Segel setzte und zum Steuerrad hinüberging. Alle Nervosität der letzten Stunden, die sie in Warterei verbracht hatten, schien mit einem Mal von ihm abzufallen und wichen einer beinahe vergnügten Stimmung. So musste es sein, wenn man seine Bestimmung gefunden hatte - und Planks Bestimmung schien die Seefahrt zu sein. "Auf nach Tortuga!", schallte es durch den Hafen, den man selbst zu dieser späten Stunde nur schwerlich als "schlafend" bezeichnen konnte und die Dschunke lief aus dem Hafen aus.
Auf Geheiß Planks hin trat Marek zu ihm an das Steuerrad heran. Ein befreites Lächeln lag auch auf seinen Lippen - ein Umstand, über den er sich einen kurzen Augenblick lang selbst wunderte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#18BeitragVerfasst: 13. Jan 2010, 19:14 
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„HERZLICH WILLKOMMEN, AUF DEM SCHLÄCHTER VON THEBEN…“ dröhnte Plank und streckte wieder die Hände aus. Schon wieder hätte er fast Marek damit getroffen. Der Schlächter von Theben glitt langsam aus dem dunklen Hafen und gewann langsam aber sicher an Fahrt. Er stand an dem gossen Steuerrad, hielt es fest und fühlte sich endlich völlig frei und zufrieden. Er hob einen Finger und sagte zu seinem ersten Maat: „Hast du mir zugeschaut? Bis wir in Tortuga angekommen sind und eine Mannschaft rekrutiert haben wird es für uns keine Pause geben! Zwei Tage werden wir auf See sein. Wenn wir Glück haben wird der Wind so bleiben und wir müssen wenig am Segel verändern. Also zeige ich dir als erstes Mal wie du ein Schiff steuerst…“ In der nächsten Stunde liess sich Plank weitschweifend und mit lauter Stimme über das Navigieren eines Schiffes, die Nutzung eines Kompasses: „Ja und eigentlich ist es ganz einfach, ich sage dir auf wie viel Grad du lenken sollst und du steuerst mit dem Steuer darauf zu, ok? Ich werde derweilen das Segel richtig einstellen“ Plank zwinkerte ihm zu, „Das müssen wir hoffentlich nicht lange selber machen! Wie gesagt, es wird nicht geschlafen und gegessen auch nicht, immerhin sind wir auf der Flucht und können dieses Schiff nur mit Müh und Not zu zweit steuern!“ Mit diesen Worten sprang er die zwei Stufen vom Dach des Aufbaus hinunter und stellte sich an den Mast. Das würden zwei anstrengende, aufreibende Tage werden, und doch, Plank fühlte sich so zuhause wie schon lange nicht mehr. Auf der hohen See, frei von allen Sorgen und Pflichten, nur er, seine Mannschaft, und die raue Geliebte mit dem Namen Meer…

Captain D. Plank lehnte sich müde an den Mast und gähnte laut. Es hatte länger gedauert als er geplant…es war nun der Morgen des dritten Tages, und er hatte noch nicht einmal seine Kajüte beziehen können. Doch nun waren sie im Hafen von Tortuga eingelaufen. Marek band gerade die Dschunke an dem klapprigen Steg an. Sein erster Maat hatte sich schnell zu einem kleinen Seemann gemausert. Erschöpft blickte er von der Brüstung in die Stadt. Sie war aus kleinen Lehmhäusern gebaut, dreckig und schmutzig. Und doch, in dieser Stadt pulsierte das Leben wie sonst nirgends. Spelunken und alte Bars reihen sich aneinander. Jeder Halsabschneider, jeder Dieb und jeder Pirat war schon einmal in Tortuga gewesen und hatte die pulsierende Luft dieses Loches eingeatmet. Er winkte Marek zu sich heran und sagte dann: „Gut mein Freund, jetzt werden wir anlegen und unser Schiff mal anschauen und dann eine Crew zusammen suchen, ok?“

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#19BeitragVerfasst: 14. Jan 2010, 15:13 
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Zwei Tage in denen Marek die Freiheit des Meeres genießen konnte. Zwei Tage in denen er die salzoge Luft des Meeres atmete und dem Rauschen der Wellen lauschte. Es war so anders als das Wandern an Land. Sie aßen nicht und schliefen nicht, aber das konnte Marek ganz gut verkraften. Er war schon des Öfteren auf der Flucht gewesen, hatte gefastet und war wach geblieben, bis die Müdigkeit ihn einfach umgeschlagen hatte, wie eine unsichtbare und doch machtvolle Faust. Totzdem war er müde und seine Arme schmerzten, als sie endlich in den angesteuerten Hafen einliefen. Wie schon so oft zuvor hatte Marek bewiesen, dass er Zusammenhänge schnell begriff und sie sich gut merken konnte - anscheinend zu Planks Zufriedenheit, der ihn wann immer er gerade die Gelegenheit dazu gefunden hatte, über das Leben auf hoher See aufgeklärt hatte. Doch nun waren sie im Hafen von Tortuga - einem kleinen Ort, voller eng aneinander gekauerter Häuser und finster verwinkelten Gassen. Als das Schiff endlich vertäut war, fuhr Marek sich mit einer fahrigen Handbewegung über das Gesicht und verlagerte den Riemen der Umhängetasche, die er die ganze Zeit über getragen hatte, auf die andere Schulter. Ein kurzer Blick zu Plank sagte ihm, dass auch dieser ziemlich am Ende war und Marek musste trotz der Müdigkeit grinsen. Schiff anschauen und Crew zusammensuchen - hörte sich gut an. "Vielleicht sollten wir zuerst etwas essen und uns ein wenig ausruhen...Ich glaube kaum, dass ein übermüdeter Piratenkapitän und dessen hungriger erster Maat genug Eindruck machen, um eine halbwegs brauchbare Mannschaft zusammenzubekommen..." Mit leicht zitternden Knien drehte er sich zu der Dschunke um und betrachtete sie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#20BeitragVerfasst: 21. Jan 2010, 14:48 
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„Hmm ja, schauen wir als erstes Mal was es im Frachtraum hat,“ gähnte Plank mehr als das er sagte und schritt durch das Ladegitter, dass er wenige Momente zuvor geöffnet hatte in den dunklen, kühlen Lagerraum. Das Licht der Morgensonne, dass durch das geöffnete Gitter hineinfiel, tauchte den kleinen Raum im Bauch der Dschunke in ein sanftes Dämmerlicht. Plank sah sich um, irgendwie sah hier alles vertraut und doch fremd aus. Ein komischer, scharfer Geruch stieg ihm in die Nase, wahrscheinlich irgendein orientalisches Gewürz oder so etwas in der Art. Nun Plank verabscheute den Geruch, Piraten tranken Rum und würzten sich nicht ihr Essen mit irgendwelchen bunten Pulvern! Er schnaubte verächtlich, „ich glaube wir müssen das ganze Schiff ausräumen.“ Brummelte er. Er ging zu den Fässern und prüfte ihren Inhalt. Gewürze, Gewürze und noch einmal Gewürze. Mit jedem Fass das er öffnete stieg sein Hunger und seine Laune sank… „Hier ich hab etwas Brot gefunden!“ sagte Marek von der anderen Ecke und brachte einen Laib dunklen Brot mit. Plank verschlang sein Stück und eilte gleich zu der Fundstelle um noch mehr zu essen.

Sie assen den ganzen Korb leer und Plank rülpste vernehmlich… Ahh jetzt fühlte er sich wieder wie ein kompletter Mann! Zeit dieses Schiff piratisch zu machen! „Marek, ich will das alles ausgeräumt wird und auf dem grossen Markt verkauft wird, alles! Du nimmst den Frachtraum hier, und ich werde die Kabinen ausräumen!“ Mit grossen stampfenden Schritten trat er sogleich aus dem Lagerraum und trat durch die kleine Tür in den schmalen Flur, der zu den Kabinen führten. Er rümpfte schon die Nase, als er den roten Teppich und die komischen Bilder sah, doch zuerst wollte er sich einen Überblick über die Kabinen verschaffen.

Er hätte das lieber sein gelassen, die Kabinen, alle selbst die des Kapitäns waren mit Plunder vollgestellt, das ging ja auf kein Segeltuch… Laut schnaubend fing er an den Karmesinroten Teppich im Flur zusammenzurollen und die Bilder abzuhängen. Das würde ein Haufen Arbeit werden…

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