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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#21BeitragVerfasst: 21. Jan 2010, 16:14 
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Marek blickte sich ebenfalls prüfend im Frachtraum um. Fässer voller Gewürze...Er grinste leicht. Damit ließ sich einiges an Schotter machen. Ein prüfender Blick zu Plank sagte ihm, dass dieser vermutlich gar nicht so recht wusste, was genau er da gefunden hatte, denn jeder andere hätte sich über diese Goldgrube gefreut anstatt zu fluchen. Über das Brot freute Marek sich im ersten Moment noch mehr als über die Gewürze, denn Gewürze konnte man nicht essen - zumindest nicht ohne etwas, was man damit würzen konnte. Marek nickte dankbar und verschlang das Stückchen Brot, welches Plank ihm anbot. Im gegensatz zu dem Piratenkapitän mochte er den Geruch der Gewürze und er beschloss, ersteinmal eine Bestandsaufnahme zu machen. Sobald Plank weg war, begann Marek damit, die Fässer zu öffnen und deren Inhalt zu überprüfen. Von wichtigen Gewürzen füllte er einige Stoffstücke ab, die er zu kleinen Beuteln band und in der Umhängetasche verschwinden ließ. Er würde sie gewiss noch brauchen und als kostenlose Geldanlage für Notzeiten waren sie auch nicht schlecht geeignet. Von dem Salz behielt Marek etwas mehr für sich zurück, da man Salz immer gebrauchen konnte und auch mal eine etwas größere Priese nahm, als von den übrigen Gewürzen. Einige Fässer waren auch mit Reis gefüllt - eigentlich wäre es nicht schlecht, diese als Vorrat zu behalten, aber Plank hatte gesagt, er solle alle Fässer verkaufen und das würde er auch tun. Sollte der Kapitän doch selbst für Lebensmittel auf seinem Schiff sorgen. Nachdem er die Inspektion vollzogen hatte, machte er sich daran, die Fässer vom Schiff herunterzuschleppen und auf dem Kai aufzureihen. Nachdem der Bauch des Schiffes endlich leer war, begutachtete Marek schwitzend die doppelschichtige Reihe - es mussten etwa zwanzig Fässer sein von denen die Hälfte mit Reis und die andere mit Gewürzen gefüllt war. Marek seufzte. Er konnte sie unmöglich alle gleichzeitig zum Markt schleppen. Wie groß wohl die Gefahr war, dass eines der Fässer verschwand, während er ein anderes bis zum Marktplatz schleppte? Marek überlegte eine Weile, dann fuhr er sich müde mit der Hand über die Stirn und ließ seine Umhängetasche zu Boden gleiten, die ihn beim Schleppen der Fässer nur behinderte. Aber so ganz ohne Schutz konnte er die Tasche und auch die Fässer hier ja nicht einfach lassen. Marek schloss die Augen, murmelte ein einziges Wort in einer uralten Sprache und vor ihm erschien von schwarzem Rauch umwabert ein kalbsgroßer, tiefschwarzer Hund mit böse glühenden, dunkelroten Augen und geifernden Leftzen. Marek öffnete die Augen und lächelte leicht. "Pass auf, dass sich niemand den Fässern und meiner Tasche nähert. Falls jemand versuchen sollte, etwas zu stehlen, halte dich nicht zurück." Marek wusste, dass das grausam war, aber wer sich so fest in den Kopf setzte, etwas zu klauen, dass er selbst beim Anblick dieser Bestie nicht zurückschreckte, der verdiente es nicht besser. Ein grausames Lächeln umspielte seine Lippen, als er das erste der Fässer auf seine Schultern hievte und sich in Richtung Markt in Bewegung setzte.

Es stellte sich heraus, dass Marek ein wahres Verkaufstalent besaß. Bereits nach weniger als einer Stunde hatte er alle Fässer verkauft - und zwar an nur zwei verschiedene Kunden und für einen Preis, der mehr als würdig war. Eigentlich hätte er nicht gedacht, dass er in einem Piratenhafen so viel für Gewürze und Reis bekommen würde, doch das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend. Einen Teil des Geldes versenkte er in seiner eigenen Tasche, während er sich mit einem noch immer prall gefüllten Geldsack auf den Weg zurück zum Schiff machte. Den Hund hatte er bereits zurückgerufen, nachdem die Fässer alle auf dem Markt angekommen waren und er dessen Dienste deshalb nicht mehr benötigt hatte. Er glaubte nicht, dass er beobachtet worden war - und selbst wenn. Diese Stadt lag ganz gewiss nicht in der Hand der Inquisition und er glaubte kaum, dass er von den Piraten diesbezüglich etwas zu befürchten hatte. Auf dem Weg zurück zur Dschunke fiel ihm ein Junge auf, der abgemagert und zerlumpt in einer der Seitengassen herumlungerte. Marek blieb stehen und beobachtete ihn eine Weile, dann folgte er ihm zurück zum Markt und wurde Zeuge davon, wie der Junge einen Apfel von einem der Stände mitgehen ließ. Er war ein lausiger Dieb und es gab eine ganz schöne Aufregung, als der Händler ihn am Kragen packte und anfing ihn anzubrüllen. Als er die Hand hob, um den Jungen zu schlagen, trat Marek hinzu und hielt den Händler am Arm zurück, der sich blind vor Wut nun auf ihn stürzte. Marek trat einen raschen Schritt zur Seite und der breitschultige Mann taumelte an ihm vorbei. Aus den Augenwinkeln bemerkte Marek, wie der Junge sich davonmachen wollte, doch bevor dieser einem anderen Mann in die Arme laufen konnte, hielt Marek selbst ihn am Arm zurück. "Warte..." Er drehte sich wieder zu dem Händler um, der ihn aus zornigen Schweinsaugen anstarrte und warf diesem ein paar Geldstücke hin. "Hier, keine Sorge, ich kümmere mich um den Jungen." Sofort schien der Händler milde gestimmt. Er brummte noch etwas von: "Aber wenn der mir noch einmal unter die Augen kommt, werd ich euch zur Rechenschaft ziehen..." und schien sich dann nicht mehr besonders für sie zu interessieren. Marek grinste und schleifte den Jungen, der sich vergebens gegen dessen Griff wehrte, zurück bis zum Schiff. "Wenn ich du wäre, würde ich dankbar sein. Weißt du, was man mit Dieben macht?" Er ließ den Arm des Jungen los und stellte ihn vor sich, die Hand auf dessen Schulter. "Man hackt ihnen eine Hand ab." Der Junge fuhr sichtlich zusammen bei dem grausamen Unterton in Mareks Stimme und als er in die Augen des älteren Blickte und die darin wirbelnden Schatten sah, stand er mit einem Mal wie erstarrt. "Glaube mir, du brauchst deine Hände noch, wenn du ein ordentlicher Schiffsjunge sein willst." Die Augen des Jungen weiteten sich erstaunt - es waren blaue Augen, blau wie das Meer, wenn es ruhig und trügerisch da lag. "So, jetzt komm. Wir wollen dafür sorgen, dass du sauber wirst und auch ich habe ein Bad nötig." Er grinste und ließ den Jungen los, welcher ihm, anstatt nun endlich davonzulaufen, brav folgte, bis sie wieder am Hafen angekommen waren. Marek schnappte sich ein Seil und befestigte es am Kai - natürlich außer Sichtweite der Dschunke. Er wollte nicht unbedingt von Plank beim Baden erwischt werden. Dann legte er die Ledertasche am Rande des Keis ab und schnappte sich den Jungen, der etwas unschlüssig bei ihm stand. "Na los." Grinsend sprang er mitsamt dem Jungen und der Kleidung ins Wasser, wo er feststellte, dass der Junge nicht einmal schwimmen konnte. Na großartig.

Als sie schließlich beide wieder an Land waren, waren Kleidung und Haare völlig durchnässt - aber in der Sonne würden sie rasch wieder trocknen. Das Bad hatte gut getan und Marek beföderte aus den Untiefen seiner Tasche einen Laib Brot zu Tage, welchen er auf dem Markt erstanden hatte. Er riss ihn in zhwei Hälften, von denen er eine dem Jungen reichte. "Sag mal, wie heißt du eigentlich?" Der Junge nahm das Stück gierig entgegen und biss herzhaft hinein. Nun, da es sauber war und in der Sonne glänzte, konnte man sein Haar als dunkelblond bezeichnen. "Dschuesch...", antwortete er mit vollem Mund und Marek zog fragend eine Augenbraue hoch. Der Junge schluckte und lächelte zaghaft. "Mein Name ist Juliesch..." - "Ah, ich heiße Marek. Ich bin der erste Maat auf dem Schiff von Kapitän Plank, auf dem du Schiffsjunge sein wirst." Juliesch blickte ihn aus großen Augen an, dann wallte kindlicher Trotz in ihm auf. "Und was, wenn ich nicht will?" - "Das nützt dir gar nichts...", belehrte ihn Marek mit einem Augenzwinkern. "Du schuldest mir was." Er schätzte den Jungen auf etwa zehn - und konnte sich schon recht gut ausmalen, dass Plank nicht gerade begeistert sein würde.

Als er bei Sonnenuntergang zusammen mit Juliesch zum Schiff zurückkam, fühlte er sich sichtlich erschöpft, aber dennoch zufrieden und ruhig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#22BeitragVerfasst: 21. Jan 2010, 21:48 
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“Tortuga muss man gesehen haben! Da bekommt ihr alles mein Freund… was auch immer ihr begehrt“ Veskel nahm gerade einen weiteren Schluck von seinem Met, wischte sich den Mund ab und betrachtete den dicken, glatzköpfigen Wirt der ihm freundlich zuzwinkerte. „Alles…? Ist das nicht ein bisschen optimistisch?“ Wieder entfuhr seinem Gegenüber ein schallendes Lachen, worauf sich die paar Gestalten die noch wach waren zu ihm umsahen. Es war schon fast wieder Morgen, und nur wirklich harte Zecher oder aber solche die einfach nicht mehr in der Lage waren nach oben zu gehen saßen noch an den Tischen. Der heißere Barde schüttete sein nächstes Bier in sich, und die Tänzerin lehnte an seiner Schulter, fast schon schlafend. Veskel mochte diese Zeit fast am liebsten, all die nervigen Spinner und Trunkbolde waren nicht mehr auf den Beinen, und man hatte seine Ruhe… Der Wirt war die Zeit anscheinend auch gewohnt, und hatte auf die Frage wo er bestimmte Substanzen, größtenteils solche die in falschen Mengen tödlich oder halluzinativ wirkten, geantwortet. Tortuga also… „Wie weit?“ Der Wirt rieb sich die verschwitzte Stirn gerade mit einem Tuch ab, und dachte kurz nach. „Wenn ihr die Berge entlang geht, durch den Wald und danach immer der Küste folgt, könnt ihr es eigentlich gar nicht verfehlen… Aber ich muss euch warnen!“ Er beugte sich zu ihm herab, und hielt eine Hand verschwörerisch vor den Mund. „Dort ist das Gesetzt nur dem Namen nach präsent. Alles was Macht aber kein reines Gewissen hat lebt dort… Ich selbst war schon dort, und wäre beinahe von Sklavenhändlern erwischt worden!“ Er nickte und sah ihn mit großen Augen an. „Zu zwölft waren diese Feiglinge auf mich aus gewesen, anfangs sah es schlecht aus für mich, doch dann…!“ „Lasst stecken guter Mann… Ich glaube euch auch so…“ Veskel zwinkerte ihm freundlich zu, doch auf ein Märchen hatte er nun wirklich keine Lust… „Also dann, vielen Dank für euren Rat“ sagte er, warf eine Kupfermünze auf den Tisch und wandte sich ab. „Ihr wollt jetzt losreisen? Wollt ihr nicht noch wenigstens warten bis die Sonne aufgeht?“ Veskel schüttelte nur den Kopf, und war bald darauf durch die Tür der Taverne getreten…

Tortuga war… grauenhaft. Veskel hatte sich ja daran gewöhnt, das große Städte nun mal stanken, aber als er in die Nähe von Tortuga kam warf es ihn fast um. Er rümpfte angewidert die Nase und hielt sich ein Taschentuch vor selbige, die er zuvor mit ein paar Tropfen eines sehr scharf riechenden Beruhigungsmittels getränkt hatte. Hier war es wohl Gang und Gebe seinen Unrat einfach auf die Straße, oder aber auf genau auf seinen Nachbarn zu kippen. Veskel blickte sich um, und umfasste seinen bauchigen Koffer fester als sein Blick über ein paar zwielichtige Gestalten strich, die am Straßenrand nahe einer Gasse lümmelten, nach unvorsichtigen Passanten Ausschau haltend. Er schloss sich einem breiten Strom aus Menschen an, die alle in eine Richtung strömten, wohl dem Marktplatz entgegen. Fast verdeckt von dem hohen Kragen seines Mantels blickte er auf vorbeieilende Menschen, und musste fast weinen als er sah wie hässlich, dreckig oder abgemagert sie alle waren. Wenn er nur könnte, er würde sie alle zusammentreiben und verbrennen lassen, die Hässlichen durften sich nicht weiter verbreiten, sonst würde all das Schöne irgendwann untergehen… Veskel spürte wie sich seine Lunge aufbäumte, und hielt sich an einer Straßenlaterne fest, gebeutelt von einem heftigen Hustenanfall. Als er sich weit genug beruhigt hatte, blickte er auf das Taschentuch… und auf das Blut das daran klebte. Verdammt… Er faltete es und hielt es sich wieder vor den Mund, schluckte das Blut das noch in seinem Mund war und einen metallischen Geschmack hinterließ hinunter und ging weiter. Der Strom hatte ihn zum Hafen geführt, dem sein Zentrum wohl der Fischmarkt darstellte. Angewidert wandte Veskel sich ab, löste sich aus der Menge. Sterben würde er, setzte er nur einen Schritt in dieses stinkende und ekelerregende Loch… So wanderte er den Hafen entlang, bewunderte die Schiffe, manche groß und prächtig, andere zweckmäßig, aber robust… Aber vor allem eine riesige Kriegsgaleone hatte es dem Arzt angetan. Er legte den Kopf in den Nacken und starrte hoch zu den ewig langen Masten, und den Segeln die an Querstangen angebunden waren. Veskel war noch nie zur See gefahren, und fragte sich wie es wohl sein würde weit um sich herum kein Land mehr zu haben… Ein weiterer Hustenanfall, diesmal zum Glück nicht blutig schüttelte ihn, und als er wieder aufblickte bemerkte er einen ziemlich großen Hund, der vor einem Stapel von Fässern und Kisten saß. Nicht nur seine Größe jedoch verwunderte Veskel, sondern auch ein seltsames Flackern, das er über seinen Brillenrändern erkennen konnte. Schnell nahm er die Brille ab, die seine blutroten Augen verbarg, und erkannte dass er sich nicht getäuscht hatte. Die Seele dieses… Dinges verhielt sich sehr merkwürdig, weniger als ob sie diesem Hund gehören würde, mehr als ob er von ihr nur zehren würde… Veskel drückte die Brille zurück auf seine Nase, und machte bewegte sich in seine Richtung. Er war weder angebunden noch sonst irgendwie gefesselt, dennoch saß er brav vor den Kisten und sah sich nur manchmal mit glühenden Augen um. Sein Zweck war offensichtlich, er bewachte wohl diese Kisten. Veskel musterte diese nun genauer, aber da war nichts Wertvolles zu erkennen. Nur aus einem lief ein bräunliches Pulver heraus, wahrscheinlich irgendein Gewürz. Vorsichtig näherte er sich dem Hund, ab einem gewissen Abstand schnelle der Kopf des Hundes plötzlich herum, ein weiterer Schritt und er knurrte drohend, fletschte die Zähne. „Ruhig…“ Veskel hatte in seiner Kindheit viel mit Hunden zu tun gehabt, und wusste wie weit er gehen durfte. Dennoch interessierte es ihn was an dem Haufen wohl die Mühe wert war einen eigenen Wachhund dafür anzusetzen. Probehalber nahm Veskel einen Stock von der Straße auf, und schwenkte ihn hin und her. „Na…? Lust auf ein Spielchen?“ Die Augen der Töle waren auf das Stöckchen fixiert. Veskel beugte sich zu ihr herab „Hols dir!“ zischte er und warf das Hölzchen in weitem Bogen von sich. Zwar folgte der Hund dem Stock mit seinem Kopf, doch bewegte sich sein Hintern nicht einen Handbreit. Als der Stock am Boden aufschlug wandte sich das Tier wieder um und knurrte erneut. Veskel schnaubte, so blöd war das Tier also schon mal nicht… „Na dann eben nicht…“ flüsterte er grimmig und richtete sich wieder auf. Auch wenn er nicht spielen wollte, mit dem Tier stimmte irgendetwas ganz und gar nicht. Ein Untoter war er nicht, aber viel fehlte nicht, so wie sich seine Seele gebärdete. Veskels Blick wanderte langsam hoch zu dem Schiff vor dem der Hund Wache schob. Ob seinem Besitzer klar war was es mit der Töle auf sich hatte? Vielleicht fand er hier ja einen verstecken Kollegen, ein Nekromant hoch zur See? Es wäre eine Wohltat sich mit gesitteten Leuten unterhalten zu können und etwas Austausch konnte nie schaden. Vielleicht kannte er Praktiken die Veskel nicht kannte? Einen Versuch war es wert. Einen großen Bogen um den Hund machend setzte Veskel einen Fuß auf das Brett zwischen dem Steg und dem Schiff. Zu sehen war niemand… Durfte man ein Schiff überhaupt einfach so betreten wenn man den Kapitän sprechen wollte? Veskel entschied es ähnlich wie bei einem Haus zu halten, den Vorraum zu betreten wurde immerhin geduldet… Als er seinen Fuß auf die Planken gesetzt hatte musste er schon um Balance kämpfen, das Schiffchen hatte sich doch ein bisschen bewegt. Erst als er breitbeinig Halt gefunden hatte sah er sich weiter um. Er würde hier am Rand stehen bleiben, man würde ihn schon irgendwann bemerken… Just in diesem Augenblick kam jemand heraus, und zwar ein Drache. Veskel sog scharf die Luft ein, bis er bemerkte das es nur eine Büste von einem Drachen war… Schon fasste er sich auf sein krankes Herz, das diese Schrecken nicht mehr lange mitmachen würde… Wie alles an ihm. Der Mann musterte ihn überrascht, ebenso wie Veskel. Doch sobald er den Dreispitz erblickte war er sich sicher das er den Kapitän vor sich hatte. Bevor der ihn noch groß anschnauzen konnte, holte er Luft und erklärte sich. „Guten Tag mein Herr“ dabei griff er sich an den breitkrempigen Hut, und drehte stützte den Koffer am Boden ab. „Verzeiht meinen unangemeldeten Besuch, doch ich habe euren Wachhund gesehen, und muss sagen er sieht ziemlich krank aus…?“ Veskel war nicht dumm. Diesem Mann vor ihm fehlten die roten Augen, aber es gab Nekromanten die bewusst darauf verzichteten, um sie nicht verstecken zu müssen. „Als ob ihm etwas an Leib und Seele fehlen würde…“ Falls dieser Mann ein Nekromant war, würde er die Anspielung verstehen, wenn nicht hatte Veskel sich gerade lächerlich gemacht…

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#23BeitragVerfasst: 22. Jan 2010, 22:33 
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Plank ächzte unter dem Gewicht des goldenen Drachen… Ein rubinrotes Auge blickte ihn giftig an, während er die Büste durch die Türe an Deck bugsierte. Mit einem lauten Stöhnen stellte er die Büste auf die Rehling und blickte erstaunt in das Gesicht eines blondhaarigen Mannes. Was tat der denn hier? Misstrauisch beäugte er ihn von oben bis unten. Er trug einen cremefarbenen Mantel eine grosse Brille und einen noch grösseren Hut. Einen grossen, bauchigen Koffer hielt er in seiner Hand. Plank kratzte sich am Kinn, da fiel ihm mal wieder ein, dass er sich wohl einen Piraten Bart wachsen sollte. Aber zurück zum Neuankömmling der sich verbeugte und dann zu sprechen anfing. Plank hob eine Augenbraue, welchen Hund meinte er denn? Naja, war wohl schon richtig was der Mann sagte und so nickte er nur und sagte: Ja ich habe gerade etwas Mangel, aber zu etwas anderem… Du siehst mir wie ein…“ Er revidierte seinen Gedanken, der er gerade aussprechen wollte. Nein dieser Schmalhans sah defintiv nicht tüchtig aus, aber intelligent. „wie ein tapferer Mann aus. Willst du auf der Schlächter von Theben anheuern? Wir könnten noch einen…“ Plank runzelte die Stirn… „Kannst du irgendetwas das man auf einem Schiff brauchen kann?“ Die Planken knarzten und er drehte seinen Kopf, Marek schien gerade wieder zu kommen und er hatte einen Jungen im Schlepptau… Na schien so als ob die Mannschaft des grossen Captain D. Plank fast zusammen wäre, dachte er stolz und heisste den Jungen und den weissgekleideten Mann in der Mannschaft willkommen und stellte sie seinem ersten Maat vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#24BeitragVerfasst: 22. Jan 2010, 23:03 
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Marek blickte Plank überrascht an, als dieser den Jungen beinahe herzlich willkommen hieß. In Ordnung, das war zwar anders, aber definitiv besser gelaufen, als er es erwartet hatte. Er stellte den Jungen als Juliesch vor und widmete dann seine ganze Aufmerksamkeit dem sonderbaren Mann im cremefarbenen Mantel. Der Mann wirkte auf ihn irgendwie kränklich,vielleicht, weil er so blass war. Nein, daran konnte es nicht liegen. Marek erinnerte sich daran, dass auch er selbst nicht gerade die gesündeste Hautfarbe besaß, aber dennoch nicht so sonderbar krank aussah, wie dieser Typ...zumindest nicht im Moment. Ärgerlich wischte er den Gedanken beiseite und bekam gerade noch mit, wie der Mann sich vorstellte. Sein Name war Veskel und er war - laut eigener Aussage - Arzt. Ein dünnes Lächeln schlich sich auf die Lippen des Rothaarigen. Arzt? Das klang gut, dann würde er sich nur im absoluten Ernstfall um Verletzungen kümmern müssen - was wiederum bedeutete, dass er länger mit seiner Kraft auskommen würde. Marek nickte kurz um zu zeigen, dass er mit dem neuen Crewmitglied einverstanden war und stellte sich dann ebenfalls vor: "Mein Name ist Marek Loréon. Es freut mich, eure Bekanntschaft zu machen." Im Grunde war ihm das neue Mannschaftsmitglied ziemlich egal. Plank konnte rekrutieren, wen er wollte - Marek selbst würde ohnehin nur so lange dabei bleiben, wie er wollte. Aber im Moment war die Seefahrt neu und spannend für ihn und noch immer war Plank ihm sympathisch. Auf den Neuen, diesen Veskel, traf das nicht gerade zu, aber er war dennoch nicht uninteressant, das musste Marek nun doch zugeben. Nachdenklich glitten seine grünen Augen über die Gestalt des Arztes und die Schatten darin bewegten sich fließend und rasch in ihrem eigentümlichen Tanz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#25BeitragVerfasst: 22. Jan 2010, 23:22 
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Veskel hob die Augenbraue als der Kapitän vor ihm verneinte, nicht einmal wusste welchen Hund er nun meinte. ‚Fehlanzeige…‘ ging es ihm durch den Kopf. Schon wollte er sich entschuldigen und wieder von dem Schiff steigen, als der Mann weitersprach. Tapferer Mann? Veskel konnte ein Schnauben nicht unterdrücken und grinste. Irgendwie war er Veskel sympathisch, er hatte so eine seltsame Art an sich… Er wollte gerade zum Sprechen ansetzen, als noch jemand auf den Kutter zuschritt, und sich der Kapitän zu ihm umwandte. Veskel sah sich ebenfalls um, und erblickte einen blassen dunkel gekleideten Mann, dessen rote Locken ihn sofort an einen Wikinger erinnerten. Sofort erkannte er die schlecht verheilte Wunde die wohl früher einmal sein kleiner Finger gewesen sein mochte… Ob er ihn in einer Schlacht verloren hatte? Doch noch interessanter waren seine grünen Augen… Veskel fand das sie sich furchtbar mit seinen Haaren bissen. Veskel erinnerte sich auf seine eigenen verräterischen Augen und drückte sich die Brille weiter die Nase hinauf. Dadurch würden sie für jeden anderen Grau-Blau sein, allerdings konnte er damit auch keine Seelen mehr erkennen… Ein geringer Preis dafür nicht als Hexer gejagt zu werden. Der Neuankömmling hatte einen Hänfling im Schlepptau, und anscheinend kannten sich der Kapitän und dieser Mann… Endlich stellte sich dieser als Kapitän Plank vor, und der andere war anscheinend Marek Loéron zusammen mit Juliesch. Nun starrten die drei ihn an. Veskel räusperte sich kurz, bevor auch er ausholte. „Nun denn? Mein Name ist Veskel Draslor, und um auf eure Frage zurückzukommen, ich bin Arzt. Warum fragt ihr?“ So viel Veskel wusste brauchte man auf einem Schiff immer Ärzte, dafür gab es einfach zu viele Seekrankheiten. Es wäre interessant diese zu behandeln... Eine Herausforderung... War es nur Einbildung oder huschte gerade ein Freudiger Schauer über die Mine des Kapitäns? Wieder wanderte sein Blick zwischen den beiden hin und her. Kurz überlegte er das Schiff wieder zu verlassen, aber etwas hielt ihn zurück… zumal Marek an der Planke stand, und ihn wahrscheinlich erst durchließ wenn sein Kapitän es ihm sagte….

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#26BeitragVerfasst: 23. Jan 2010, 00:17 
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„Nun denn“ Plank stemmte die Arme in die Luft und lief stolz voraus, Richtung Pier. „Jetzt werden wir erst einmal wie richtige Männer ein Glas Met zu uns nehmen…Danach werden wir uns eine Runde aufs Ohr hauen, und Morgen…“ er drehte sich schnell zu ihnen um, hob seinen rechten Zeigefinger und starrte seine Crew eindringlich an. „Werde ich euch Aufträge geben, was ihr zu besorgen habt… und morgen Abend werden wir die restlichen Crewmitglieder zusammensuchen, damit wir übermorgen im Morgengrauen aufbrechen könnnen…“ Seine Hand fiel auf die Schulter von Veskel, ihrem neuen Schiffsarzt. „Du bist übrigens mein zweiter Maat, die dritthöchste Person auf dem Schiff!!“ Er drehte sich wieder um und ging weiter Richtung zur Kneipe „zum Modrigen Galgen…“

Das Essen im „zum modrigen Galgen“ war weder besonders gut, noch besonders günstig. Aber wenigstens hatten sie etwas im Magen. Die ganze Crew war von dem harten Tag ziemlich erledigt und so waren sie alle heilfroh, die laute und lebendige Bar nach ihrem kargen Mahl möglichst wieder schnell zu verlassen. Gähnend teilte er seinen Leuten die Kabinen zu. Er selber nahm die grösste, die an das ehemalige Büro angrenzte. Das würde ihr zukünftiger Kartenraum und sein Büro werden. Marek als sein erster Maat bekam die Kabine, gleich neben seiner. Auch sie war relativ geräumig und besass auch nur eine Koje. Der Junge, Plank hatte seinen Namen schon wieder vergessen, wurde in die regulären Mannschaftskabine, ein Schlag für acht Personen einquartiert und Veskel der Arzt, bekam die letzte Kabine gleich am Eingang. Sie besass zwei Betten und Plank hatte sich gedacht, so konnte er eines zum Schlafen und das andere als Patientenliege nutzen. Er selber betrachtete weder den zukünftigen Kartenraum, noch die Kajüte, sondern liess sich einfach in seine Koje fallen und schlief sofort ein.

Der Morgen schien durch das kleine Bullauge, das am Kopf von Planks Schiff zu finden war. Die warmen Sonnenstrahlen weckten und laut gähnend und auf einer Orange kauend trat er aus der Kapitanskajüte in den Gang. Laut polternd und wild an jede Tür hämmernd weckte er die Mannschaft. Wenige Minuten später trafen sie sich an Deck und begrüssten gemeinsam den neuen Tag. Plank nickte jedem von ihnen gewichtig zu und verteilte dann die Aufgaben: „Marek, du wirst dich um die Einrichtung, des Piratenschiffes kümmern, heute Abend will ich das dieses Schiff bewaffnet und möbiliert ist… Veskel, du wirst die Medikamente und die Nahrung kaufen, und vergiss die Zitrusfrüchte nicht!!“ Verschwörerisch blickte er ihn an, „Skorbut du verstehst!…Junge du kommst mit mir… Wenn die Sonne untergeht seid ihr wieder hier, dann werden wir uns mal nach neuen Crewmitgliedern umsehen!“

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#27BeitragVerfasst: 23. Jan 2010, 01:25 
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Marek fuhr aus seinem Schlaf hoch, als Plank mit viel Getöse und darauf bedacht, jeden auf dem Schiff zu wecken, durch den Gang polterte. Gähnend rieb er sich die Augen, reckte und streckte sich und erhob sich schließlich. Mit einem Kamm aus Knochen, den er aus der Umhängetasche fischte, entwirrte er sein langes, rotes Haar und achtete darauf, dass auch die eingeflochtenen Rabenfedern nicht zu wirr und ungepfelgt aussahen. Die Prozedur dauerte keine fünf Minuten und so stand er schon bald gemeinsam mit den anderen an Deck. Der gestrige Abend war trotz etwas gedrückter Stimmung wie im Fluge vergangen. Man mochte es kaum glauben, dass schon wieder Morgen war. Marek blinzelte in die ersten Strahlen der Sonne hinein und musste unwillkürlich lächeln. Das frühe Aufstehen machte ihm nichts aus - im Gegenteil, normalerweise stand er selbst immer recht früh auf. Das er heute noch nicht wach gewesen war lag vermutlich daran, dass er in den vergangenen Tagen kaum beziehungsweise gar nicht geschlafen hatte. Die Kajüte, die Plank ihm zugewiesen hatte, konnte man eigentlich als recht luxeriös bezeichnen - doch im Grunde wäre es Marek auch recht gewese, wenn sie nur halb so groß gewesen wäre. Er brauchte nicht viel - ein Platz zum Schlafen reichte aus. Eine Pritsche war schon ein echter Luxus - wie oft hatte er schon auf dem nackten Boden schlafen müssen? Marek musste grinsen, als er das gewichtige Auftreten Planks bemerkte und zog dann fragend eine Augenbraue hoch, als der Kapitän ihm seine Aufgabe für den heutigen Tag mitteilte. Bewaffnung und Einrichtung eines Piratenscjiffes? Na das war ja gar kein Problem...da kannte er sich ja bestens aus... Trotzdem widersprach er nicht und stellte auch keine Fragen, die ihn eventuell hätten dumm erscheinen lassen. Er würde sich anschauen, über welche Bewaffnung die Dschunke bereits verfügte - falls sie etwas derartiges überhaupt aufzuweisen hatte.
Tatsächlich entdeckte er auf jeder Seite zwei Kanonen, die man durch Klappen in der Wand nach draußen schieben konnte. Passende Kugeln waren ebenfalls vorhanden und Marek begnügte sich damit, sie zu zählen und zu entscheiden, ob sie noch mehr brauchen würden. Dies schien nicht der Fall zu sein, also konnte er auf eine Aufrüstung der Waffen vermutlich verzichten. Jetzt zu der Inneneinrichtung. Wie mochte wohl Plank sich eine Einrichtung vorstellen? Da er alles prunkvolle und protzige hatte rausgeschafft, vermutete Marek, dass er es schlicht und zweckmäßig mochte. soweit er sich erinnern konnte, hatte der Kapitän sich sogar des Schreibtisches entledigt... Marek seufzte - das bedeutete erneute Schlepperei. Doch zunächst mussten die Einrichtungsgegenstände beschafft werden und dazu ging Marek wieder zum Markt. Er erwarb einen schlichten Schreibtisch aus dunklem Holz, der sich als unangenehm schwer entpuppte, und einen farblich nicht ganz dazu passenden Stuhl, der im Vergleich zum Schreibtisch angenehm leicht zu sein schien. Dazu erwarb er ein Regal, das sich hoffentlich zum Verstauen von Karten und sonstigem Kleinkram eignen würde. Dann folgten zwei schmale Stühle für Mareks eigene Kajüte und ein Stapel Decken aus robuster Wolle, die er gleichmäßig unter den Mannschaftsmitgliedern verteilen würde. Er rechnete damit, dass sich die bisherige Mannschaft am Abend noch einmal verdoppeln würde und passte die Anzahl an Decken diesen Berechnungen an. Nachdem er alles einzelnd zum schiff geschleppt und an den dafür vorgesehnen Stellen drapiert hatte, überprüfte er noch etwas, was ihm gerade erst eingefallen war - nämlich, ob das Pulver für die Kanonen noch ausreichend vorhanden und vor allem trocken gelagert war. Nachdem er sich auch davon überzeugt hatte, verbrachte er die Zeit, die ihm noch blieb, auf dem Markt, an dessen Vielfalt von Auswahl man sich gar nicht sattsehen konnte.
Er erstand mehrere Rollen Pergament, ein Fässchen Tinte und eine Schreibfeder. Gerade, als er kurz vor Sonnenuntergang, zum Schiff zurückkehren wollte, viel sein Blick auf einen winzigen Stand ganz am Rande des Marktes, hinter dem eine junge Frau saß. Die Frau war durchaus schön zu nennen, doch irgendetwas stimmte mit ihren Augen nicht und als Marek näher kam, da sah er auch, was mit ihr nicht stimmte - sie war blind. Interessiert begutachtete er das armselige Arsenal auf ihrem schmalen Verkaufstisch - Knochen, Steine, Fellreste, Muscheln. Eine besonders große Muschel erregte seine Aufmerksamkeit - sie war spiralig aufgedreht, mit Zacken an den Seiten und einem wunderschönen blassblauen Muster. Vorsichtig nahm Marek sie in die Hand und drehte sie einen Moment unschlüssig. "Gnädige Frau, sagt..." - "Ich schenke sie euch." Verblüfft blickte Marek auf und schüttelte den Kopf. "Das kann ich nicht annehmen..." - "Doch, könnt ihr. Wisst ihr, mein Vater hat mir oft eine Geschichte über eben diese Muschel erzählt. Er sagte, dass er sie von einem guten Freund, einem Seemann, habe. Dieser Seemann habe ihm hoch und heilig geschworen, dass ihm eben diese Muschel einst von einer Nixe gegeben worden sei. Es sei ein Muschelhorn. Seht ihr das kleine Loch in der Spitze?" Marek nickte, erinnerte sich dann daran, dass sie ihn ja nicht sehen konnte und antwortete: "Ja, ich sehe es." - "Diese Muschel ruft...doch niemand vermag sie zu spielen, so hat es mein Vater mir gesagt." Marek blickte sie verwirrt an. Diese Muschel ruft? was mochte das bedeuten? was rief die Muschel? Und warum vermochte keiner sie zu spielen? Nachdenklich drehte er das schöne Stück in der Hand und lächelte. "Habt Dank, doch ihr habt mir noch nicht verraten, warum ihr mir dieses schöne Stück einfach schenkt..." Die junge Frau lachte. "Ich habe die Muschel, seit ich ein Kind bin, doch ich vermag sie nicht zu spielen. Ihr scheint weit herumzukommen. Vielleicht findet ihr irgendwann denjenigen, der sie spielen kann." Marek lächelte leicht und versprach, gut auf die Rufmuschel aufzupassen.
Vorsichtig legte er sie in seine Tasche und beschloss, sich später in Ruhe mit ihr zu beschäftigen. Wer weiß...vielleicht war er es ja, der das Muschelhorn spielen konnte? Interessant war es schon - auch, wenn die Geschichte vermutlich pures Seemannsgarn war.
Nachdenklich machte er sich auf den Weg zurück zum Schiff.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#28BeitragVerfasst: 23. Jan 2010, 18:12 
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Anfangs war er sich sicher gewesen bei diesem ständigen Schaukeln nicht schlafen zu können… zumal ihn zusätzlich seine Hustenanfälle plagten, doch als er endlich begriff, das er das Schaukeln nicht ausgleichen, sondern sich mit ihm wiegen musste wurde es besser… Wie würde das denn aussehen wenn der Schiffsarzt Seekrank werden würde? Er sah sich in dem Zimmer um, das Plank ihm zugewiesen hatte… Das gröbste hatte er schon mal erledigt, den Raum geputzt und gesäubert, ihn mit Kalk behandelt der die Bakterien abtöten würde und auch den muffigen Geruch irgendwie beseitigte… Sein Koffer stand neben dem Tisch, geöffnet und die beiden Fächer heraus geklappt. Das vollständige menschliche Skelett, seine Marie, deren Gelenke er in liebevollster Kleinstarbeit aneinandergebunden hatte damit sie nicht auseinanderfielen… dieses Skelett saß nun auf dem zweiten Bett, die Arme um die Knie geschlungen und das Kinn darauf gebettet. In dem Koffer befanden sich all seine Werkzeuge, ein Destilierkolben, Mörser und Stößel und einem Calzinator um die Zutaten zu reinigen… Zusammen mit einem bunten Sammelsurium an Kräutern, Pillen und Pülverchen. Schweren Herzens packte er all diese Sachen heraus und schichtete sie neben Marie auf. Als Plank an die Tür hämmerte war er schon ganze drei Stunden wach gewesen, er konnte einfach nicht mehr richtig ohne Beruhigungsmittel schlafen, und genau das war ihm ausgegangen… Wehemütig hatte er an seine letzten Tropfen gedacht die er leichtsinnig auf das Taschentuch verteilt hatte. Langsam hüllte er sich wieder in seinen Hemd, sein dickes Übergewandt und schließlich noch die Jacke… Sein Körper war ein Wrack, das musste er zugestehen, von alleine konnte sich der gar nicht mehr warm halten. Nach kurzer Überlegung holte Veskel auch noch einen Schal aus seinem Koffer und band sich den um den Hals. Sicher war sicher… Er öffnete die Tür und erblickte Marek, der wohl auch schon seit längerem auf den Beinen war. Veskel nickte ihm höfflich zu, doch der Rotschopf beachtete ihn nicht weiter. Veskel seufzte, so richtig warm wurde er mit diesem Mann nicht… Schade eigentlich, er wäre viel lieber in freundlicher Gesellschaft gereist… Überhaupt wunderte er sich das er auf das Angebot dieses Kapitän Planks eingegangen war… aber andererseits war es nicht wirklich verwunderlich. Veskel war seit Maries Tod nur verzweifelt herumgeirrt, hier hätte er endlich wieder eine Beschäftigung… Und fremde Länder zu erkunden war auch aus wissenschaftlicher Sicht nicht ganz uninteressant. Vielleicht gab es da neue Heilpraktiken? Neue Kräuter? Er schloss sich Marek an und schritt mit ihm zusammen hinaus auf das Deck. Dort stand schon sein neuer Vorgesetzter und blickte fröhlich in die Runde. Veskel gähnte kurz, und hörte Plank zu, als der Aufträge verteilte. Medizin kaufen klang akzeptabel, vor allem wenn er daran dachte dass Marek die Schlepparbeit hatte. „Aye sir…“ murmelte er und wandte sich wieder nach unter Deck, seinen nun leeren Koffer holen…

Veskel gönnte sich eine Verschaufspause und stellte den nun schon ziemlich vollen Koffer ab. Er zog eine Liste heraus und sah durch seine Handschrift. Zitrusfrüchte? Er hob eine Augenbraue, erinnerte sich jedoch wieder daran. Plank fürchtete anscheinend den Skorbut, etwas das Veskel gar nicht mal so dumm fand. Er selbst hatte bestimmte Vitaminpräperate dabei um sich davor zu schützen, aber Orangen und Zitronen schmeckten um einiges besser, und sie eigneten sich auch wunderbar um bestimmte Lösungen anzusäuern. Alles andere hatte er schon gefunden und auch gekauft. Darunter sehr viele von den Pflanzen aus dem sein Beruhigungsmittel hergestellt wurde, zusammen mit anderen Kräutern die gefehlt hatten. Besonders stolz war er jedoch auf ein paar wirklich Rare Pflänzchen, die gar nicht leicht zu bekommen gewesen waren. Schon freute er sich ihre Wirkung zu erproben und vielleicht vollkommen neue Medizin damit herstellen zu können… „Nun denn“ flüsterte er leise und ging weiter in Richtung des Marktes. Obst gab es ja genug dort, aber das war in einem bedauerlichen Zustand… Jeder der Händler versicherte ihm natürlich das frischeste zu haben, aber auf Veskel machte die komplette Auslage mehr den Anschein als ob sie bald von alleine davonlaufen würde… Seufzend trieb er durch die Stände, wurde von Mal zu Mal unglücklicher. Nichts… Zumindest nichts was ihm Plank nicht sofort wieder nachwerfen würde, nur matschige Orangen und braune Zitronen… Zum Heulen! Nach einer Weile ließ er sich stöhnend auf eine Bank fallen, und blickte sich um. So viele Menschen… so viel Hässlichkeit… Nachdem er erneut verschnauft hatte machte er sich wieder auf den Weg, wuchtete den Koffer herum und ging weiter. Die Menge rempelte, trat und fluchte, er versuchte sich so weit wie möglich aus diesem Gedrängel heraus zu halten, was ihm anscheinend nicht gelingen wollte.

Nach kurzer Zeit würde er aus dem Strom gedrängt, und fand sich vor einer Seitengasse wieder. „Verflucht…“ zischte er und wandte sich um, zog ein Taschentuch hervor und wischte sich damit die Stirn ab. „Mein Herr?“ ertönte plötzlich eine schüchterne Stimme hinter ihm. Veskel drehte sich überrascht um, und sah eine junge Frau, schmutzige blonde Haare und große blaue Augen die ihn nun vorsichtig musterten. „Ihr seht einsam aus, wie wäre es mit etwas Gesellschaft?“ „Bitte was?“ Eigentlich hatte er ziemlich genau verstanden was sie meinte, und als sie ihren Mantel öffnete erblickte er ihren noch nicht einmal richtig ausgereiften jungen Körper, den sie ihm freizügig präsentierte. „Ich muss doch bitten!“ sagte Veskel hastig, ließ seinen Koffer fallen, packte die Arme des Mädchens und führte sie zusammen. „Lasst mich los!“ quickte diese und machte einen Schritt nach hinten. „Wenn ihr nicht wollt sagt es einfach!“ Veskel keuchte, erneut machte ihm sein Körper zuschaffen, doch mehr die Lungen als die Lendengegend… Als er sich nach dem Hustenanfall wieder unter Kontrolle hatte musterte er sie wieder, diesmal intensiver. Sie war krank, verflucht krank sogar, aber sie hatte etwas an sich… Etwas das Veskel an seine eigene Tochter, Marie erinnerte. „Warum tust du das?“ fragte er vorsichtig, fürchtete jedoch dass er die Antwort schon kannte. Sein Verdacht bestätigte sich wenig später. „Weil ich nun mal Geld brauche?“ Veskel schloss die Augen und berührte seine Augenlieder mit den Fingern, typisch für ihn wen er nachdachte oder aber genervt war. „Und deine Eltern? Was sagen die dazu?“ Das Mädchen musterte ihn nun sehr zweifelnd „Ich habe keine Eltern mehr…“ Also die typische Situation… Veskel hasste die Welt die so manche Frau auf diese Schiene zwang… Aber noch mehr hasste er Leute die diese Not auch noch ausnützten. Und noch immer erinnerte ihn dieses Mädchen an Marie… schon allein der Gedanke seine Tochter hätte sich prostituiert… „Du musst damit aufhören… Es bringt dich nur ins Grab“ meinte er. „Und wovon soll ich dann leben? Das weiß ich schon selbst, aber was soll ich denn sonst groß tun? Habe ich eine Wahl?“ die Augen des Mädchens röteten sich, und ihre Stimme wurde zittrig. Veskel holte tief Luft… Tja, da hatte sie Recht… was sollte sie denn? Plötzlich kam ihm ein Gedanke. „Ich könnte dir anbieten mich zu begleiten… Fürchtest du dich vor Blut?“ Das Mädchen starrte ihn nun fassungslos an, bevor sie langsam den Kopf schüttelte. „Mein Vater war Fleischer…“ murmelte sie. Veskel frohlockte, perfekt! „Und… was soll ich bei euch?“ fragte sie, einen Hoffnungschimmer konnte sie nicht unterdrücken. „Ich bin Arzt, und es zerreißt mir einfach das Herz dich hier dahinsiechen zu sehen. Komm mit mir, ich werde dich ausbilden. Ärzte werden immer gebraucht, vielleicht wird aus dir auch ein guter…“ Das hatte Veskel eigentlich nur so gesagt, für Marie hatte er sich das gleiche gewünscht… das sie irgendwann Medizin studieren würde, doch das war bevor… Veskel seufzte und beobachtete die Reaktion des Kindes. „Und das würdet ihr für mich tun…?“ flüsterte diese…

Nana hieß sie… oder zumindest hatte sie diesen Namen angenommen. Resignierend hatte Veskel auf dem zurückweg einfach die besten Orangen genommen die er finden konnte. Nachdem er für Nana etwas Anständiges zum Anziehen gekauft hatte machte er sich auf den Rückweg zu dem Schiff. Einen Assistenten zu haben war etwas angenehmes, vor allem bei komplizierten Operationen. Durch das Gespräch die er mit ihr geführt hatte war klar geworden das sie eigentlich ein aufgewecktes und freundliches Wesen war… Wie Marie… Die Ähnlichkeit überraschte ihn immer wieder! Veskel hatte ihr von dem Schiff erzählt, auch von der Besatzung. Ihre Auffassungsgabe war verblüffend, selbst ein paar Minuten später konnte sie ihm fast Wort für Wort wiedergeben was er ihr erzählt hatte. Vielleicht hatte er wirklich einen Glückstreffer mit ihr gelandet… einer der zwar noch gebadet und zivilisiert werden musste, aber immerhin ein gesunder Samen, aus dem mit der richtigen Pflege vielleicht noch ein kräftiger und gesunder Baum werden konnte. Als er das Schiff erblickte hielt er an und machte sie darauf aufmerksam. „Ich hab es mir größer vorgestellt…“ sagte sie, und Veskel musste schmunzeln. „Keine Sorge, kleine Schiffe sind bekanntlich wendiger und schneller!“ So ganz war Nana damit noch nicht zufrieden, streckte ihm jedoch ihre Hand hin. Er ergriff sie und marschierte auf das Schiff zu. „Nun denn, gib immer darauf Acht bei mir zu sein, und steh den Matrosen nie im Weg, sie könnten schnell ungemütlich werden, hast du das verstanden?“ Nana würde er einfach als seine zukünftige Assistentin vorstellen, somit wäre sichergestellt dass Veskel sie immer nahe bei sich hatte, und sich um sie sorgen konnte. Schon jetzt gefiel ihm diese Reise…

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#29BeitragVerfasst: 23. Jan 2010, 21:19 
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Plank steuerte den grossen Markt an, den Schiffsjungen hinter sich. Er schwieg, etwas was er eigentlich schade fand. Eine Crew musste zusammenarbeiten, wie ein Uhrwerk musste sich jedes Zahnrad auf das andere verlassen können. „Sag Junge wie heisstu?“ fragte er freundlich während sie sich durch die Meute ungewaschener Körper drängte. „Juliesch, “ antwortete er schüchtern, als er sich unter einem riesigen mit Totenköpfen tätowierten Arm duckte. „Nun Juliesch, Herzlich willkommen auf meinem Schiff, du wirst unser Schiffsjunge sein! Freust du dich?“ „Ehmm jaaa Sir, Captain…“ Plank lachte donnernd, wahrscheinlich machte er ihm Angst. Aber wer sollte es ihm übel nehmen, immerhin war er ein mächtiger Pirat und Juliesch ein kleiner Junge! Eigentlich wusste er nicht was er hier tat, seine Mannschaftsmitglieder kauften schon alles Wichtige ein. Nun ja, ein Captain hatte sich immer über die Gesamtsituation im Klaren sein, und so liess er die Eindrücke auf sich wirken. Der Geruch war interessant, so etwas zwischen orientalischen Basar und dem Duft eines Mannschaftsschlages, der nicht gelüftet wurde, mit einem feinen salzigen Einschlag. Ein leichter Staubschleier lag in der Luft und liess das Licht flimmern. Die Sonne brannte vom klaren, stahlblauen Himmel und liess die Schweissporen der unzähligen Männer, die sich in der Stadt drängten, arbeiten. Auch Plank schwitzte unter seinem Mantel und inmitten der Leiber, doch ein richtiger Piratenkapitän hatte seine Würde zu wahren und so schritt er erhobenen Hauptes durch die Menge, den kleinen Jungen hinter sich.

Captain D. Plank trat auf das wackelnde Deck des Schiffes und wollte gerade zu einem donnernden Willkommensgruss ansetzten, da erblickte er sie. Sie trug ein unförmiges Kleid und hatte lange blonde Locken. Seine Hand fuhr an den Säbel…Was hatte eine Frau hier zu suchen? Bewusst entspannte er seine Schultern, hob den Kopf und sagte laut und deutlich: „Nun möchte mir jemand unseren neuen Gast vorstellen?“

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Es war das letzte mal das er sein Herz freigab
es war bereits voller Narben
Es hat mühe in ihm zu schlagen
Doch es wird ihn begleiten auf dem Weg
Den Weg in die Dunkelheit


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#30BeitragVerfasst: 23. Jan 2010, 21:31 
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Beim Schiff angekommen erwartete ihn eine Überraschung. Anscheinend hatte auch Veskel ein neues Mannschaftsmitglied angeschleppt - ein zerlumpte frau, fast noch ein Mädchen, die man vielleicht sogar hübsch hätte nennen können, wäre sie nicht so schmutzig, abgemagert und kränklich gewesen. Marek zog eine Augenbraue hoch und blickte zu Plank hinüber - er musste keine besondere Menschenkenntnis haben um zu erkennen, wie wenig begeistert der Kapitän von der Frau war. Die Luft war zum Zerreißen gespannt und so als spüre der Junge, dass Plank kurz vor einer verbalen und auch tätlichen Explosion stand, löste Juliesch sich von dem Kapitän und kam zu Marek hinübergerannt. Sollte es nun zu einem Streit kommen, so gab es drei Möglichkeiten. Erstens: Marek konnte sich auf Veskels Seite stellen und versuchen durchzusetzen, dass die Frau auf dem Schiff blieb - denn genau darum schien es zu gehen. Zweitens: Marek konnte sich auch auf Planks Seite stellen - was vermutlich um einiges Klüger war - und ihm zustimmen, wenn dieser die Frau vom Schiff verwies. Drittens: Er konnte sich raushalten - sollten die zwei diese Auseinandersetzung doch untereinander klären. Er entschied sich für Letzteres und verschränkte die Arme vor der Brust. Solange er nicht direkt von einem der Beteiligten in den drohenden Streit mit hineingezogen wurde, würde er einfach hier stehen bleiben und beobachten.


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