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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#31BeitragVerfasst: 23. Jan 2010, 23:26 
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Veskel hätte nie im Leben Planks Reaktion erwartet, doch nun stand dieser breitbeinig vor ihm und Nana, hatte seine Hand sogar auf den Knauf seines Säbels gelegt, als würde er jeden erschlagen der versuchte an ihm vorbei zu kommen. Nana hatte sich näher an ihn gedrückt, verstecke sich schon fast hinter ihm. Zugegeben, gerade eben sah sein Vorgesetzter ziemlich furchterregend aus… „Stimmt etwas nicht?“ fragte er beunruhigt. Man könnte meinen Veskel wäre der Leibhaftige, so wie er sich aufführte. Veskel nahm seinen Hut ab und blickte Plank nun in die Augen. Dieser jedoch sah gar nicht zu ihm, sondern zu … Nana? „Nun möchte mir jemand unseren neuen Gast vorstellen?“ sagte Plank, den drohenden Unterton in seiner Stimme konnte man gar nicht überhören… „Natürlich. Kapitän Plank? Das hier ist Nana“ erklärte Veskel, und schob das Mädchen hinter sich hervor. Nana schluckte, erst blickte sie in seine Augen, doch dem Blick konnte sie nicht lange standhalten. „Ich brauche einen Assistenten… Ich kann während schwierigen Operationen nicht von meinen Patienten ablassen um vielleicht Tinkturen zuzubereiten während dieser mir vielleicht verblutet?“ Veskel sprach aus Erfahrung. Als Arzt bräuchte man mehr als nur ein Paar zusätzlicher Hände, sei dies um den Schweiß abzutupfen der sich sehr schlecht im Inneren eines Menschlichen Körpers verhielt oder aber um Medizin und Werkzeuge schnell zur Hand zu haben. „Seht ihr darin ein Problem?“ Was hatte der Kapitän bloß…?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#32BeitragVerfasst: 29. Jan 2010, 22:59 
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Plank atmete tief durch… Natürlich hatte Veskel Recht, aber musste es gerade eine Frau sein? Er atmete tief durch, leise, so dass die Crew nichts davon mitbekam. „Nun, natürlich habe ich kein Problem damit…ich werde einfach dich für etwaigen Schaden zur Verantwortung ziehen…“ seine Stimme war nicht kalt, aber autoritär und keine Wiederrede duldend. Er straffte noch einmal seinen Rücken, und betrachtete aufmerksam das Mädchen… Eine leise Stimme flüsterte ihm zu, dass sie eigentlich eine hübsche Frau war, vielleicht etwas jung, aber immerhin war er Pirat, also war das kein Problem. Er verscheuchte die Stimme angestrengt, so etwas durfte er nicht denken, denn sonst würde die fürchterliche Hexenmagie der Frau in schneller in Besitz nehmen, als dass er den ersten Ton vom Lied „Als der einäugige Klabautermann mit der rostigen Harpune gegen den Riesenkraken antrat“ anstimmen konnte. Er dachte nach, Schweiss trat auf seine Stirn. Mühselig schluckte er und dachte nach, was hatten ihn seine Lehrer zum Thema Frauen gelernt? Sie waren gefährlich… sie brachen Unglück… Was war zum Thema, wie man sich gegenüber einer Frau verhalten sollte? „Mist,“ fluchte er laut, natürlich hatte ihm niemand irgendetwas darüber beigebracht… Er entschied sich sein normales Verhalten an den Tag zu legen, mit einer etwas wärmeren und persönlicheren Komponente, vielleicht würde sie ihn dann nicht verhexen. Kurzerhand packte er sie an der Schulter, zog sie zu sich und umarmte sie herzlich… „HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEM SCHLÄCHTER VON THEBEN, NANA…“ Plank hatte keine Ahnung wie lange man eine Frau umarmte, doch als er spürte, dass sein kleiner Enterhaken in seiner Hose anfing zu zucken, schrak er zurück. War er schon zu weit gegangen und das war jetzt die Rache dafür? Würde sein Enterhaken jetzt abfaulen? Plank dachte fieberhaft nach… Er brauchte ihn noch so viel war sicher… Wie gewann er am schnellsten wieder ihre Gunst, ohne sein Gesicht zu verlieren? Schnell atmete er tief durch, gut es war an der Zeit ehrlich zu sein, wahrscheinlich konnte sie sowieso seine Gedanken lesen, „Bitte verzeih, wenn ich mich falsch benommen habe,“ er nahm den Dreispitz von seinem Kopf und hielt ihn vor die Brust, „Ich bin es nicht gewohnt mit Frauen zu tun zu haben, also sag es mir sofort wenn ich mir dir gegenüber falsch verhalte… Du wirst natürlich entweder bei Veskel oder bei mir schlafen, damit du…ich meine die Mannschaft nichts Böses tut…“ er rieb sich die Stirn, Mist fast hätte er sich verplappert… „Nun sonst werde ich dich wie jeden anderen auch behandeln…“ Mit diesen Worten setzte er sich den Hut wieder auf den Kopf drehte sich um und ging von Deck. „MAREK, VESKEL IHR KOMMT MIT, JULIESCH, NANA IHR BEWACHT DAS SCHIFF!!!“ er war stolz auf sich, diese knifflige Situation hatte er meisterhaft gehandhabt…

Die Kneipe „zum modrigen Galgen“ war ein kleiner, dreckiger Raum mit einer Rundtheke in der Mitte. Eine Dunstwolke aus männlichem Schweiss, Erbrochenem und Tabak schwebte über den Köpfen der hier versammelten Freibeute, Mörder und Diebe. Tief atmete Plank den Geruch, der für ihn wie nichts anderes die Freiheit eines Piraten symbolisierte, in seine Lungen. Sie waren gestern schon hier gewesen, um zu essen, doch heute würden sie sich noch ein zwei Crewmitglieder zusammensuchen. Plank steuerte einen der wenigen freien Tische in der Ecke an und bugsierte seine Mannschaftsglieder auf die Stühle…

Nach einer kurzen, donnernden Rede, die wie er einfach zugeben musste, fantastisch gewesen war, kamen die ersten Bewerbungen ein. Es war eine harte Aufgabe, denn Plank wollte nur die besten, der Besten. Die absolute Top-Elite, sollte auf sein Schiff! Und so zog sich sein ausgeklügeltes Auswahlverfahren, den ganzen Abend hin. Doch am Ende hatte er sie, den ersten Grundbau seiner Mannschaft, der grossen mächtigen Piratencrew von CAPTAIN D. PLANK!

Als erstes war da Joe und Jack Canon, zwei Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Joe, der ältere war ein Monster von einem Mann. Mindestens zweieinhalb Meter hoch und einen breit, trug er eine Glatze und ein eisernes Kanonenrohr auf dem Rücken. Er sprach nicht viel und wenn, dann war es ziemlich dumbes Zeug. Meist blickten seine kleinen, braunen Schweinsäugchen auf seinen Bruder, der wie eine viel kleinere Version des Bruders aussah. Nur die Augen waren gleich gross, sahen aber genau deswegen bei Jack übergross aus. Auch anders war, dass Jack anscheinend sein Mund nicht halten konnte und wie ein Wasserfall Plank und den anderen seine Lebensgeschichte erzählte. Er hörte ihm angestrengt zu, und kratzte sich an seinem Kinn… Er sollte sich wirklich einen Piratenbart wachsen lassen…aber ihm gefiel was er da hörte. Jack und Joe waren anscheinend Kanoniere, und wie es aussah sogar richtig gute. Der kleine Mann erzählte ihm gerade weit und ausführlich, wie er es mit seinem Bruder ganz allein gegen die letzte Salmonellen Vergiftung geschafft hatte, etwas was Plank sehr beeindruckte, denn Salmonellen waren sehr gefährlich, da unterbrach er ihn und hiess ihn herzlich in seiner Mannschaft willkommen.

Lao Tse Fung war der nächste, den Plank in seine Crew aufnahm. Es gab eine Sprachbarriere, doch als er ihm zwei Fleischerbeile gezeigt hatte, die er wie ein Gaukler jonglieren konnte, und dazu laut „Koch, Koch“ gerufen hatte, war Plank sofort klar, dass er ihn dabei haben wollte. Lao Tse Fung trug ein graues Etwas von Hemd, ein etwas dunkleres Etwas, dass wohl eine Hose sein sollte und einen grossen Hut, der wie eine Pyramide geformt war. Seine Augen waren eigentlich mehr Sehschlitze und er trug einen langen schmalen Schnauzbart. Plank nahm sich sofort vor, ihn über Piratengemässen Gesichtsbewuchs aufzuklären, aber für den Moment reichte es.

Das nächste was ihn sein Gesichtsfeld kam, war ein grosser breitkrempiger Hut, darunter ein dunkelhäutiger Mann mit einem noch ebenfalls braunen Poncho. Er klackerte leise als er vor Plank trat und ein müder Affenkopf blinzelte zwischen dem Halssauschnitt hervor… „Wolle Pirat werden…“ hörte er eine schnarrende, müde Stimme. „Was kannst du denn?“ fragte Plank fröhlich. Es lief besser als erwartet, aber es war ja auch klar, immerhin war er CAPTAIN D. PLANK! „Kanne gut schiessen und mache viel Siesta…“ Er hatte keine Ahnung was oder wer Siesta war, aber der Teil mit dem Schiessen gefiel ihm ausgesprochen gut, und so zögerte er nicht lange und hiess auch ihn Willkommen.

Jetzt wurde es ruhiger an seinem Platz, die neuen Mannschaftskameraden redeten miteinander, wobei es vor allem so aussah, dass Jack redete und der Rest zuhörte. Doch Plank konzentrierte sich auf den Gastraum und auf den Neuankömmling der zu ihm hingetreten war. Er war gross und athletisch gebaut, das braune, lange Haar mit einem Haarband nach hinten gebunden. Er trug eine hellbraune Lederkombi, die voller Franseln war. Auf dem Kopf hatte er eine komische Fellmütze, die einen schwarz, weiss gestreiften Schwanz hatte. An seiner Seite hingen zwei kurze Äxte und hinter seinem Rücken schaute der Lauf eines grossen Gewehres hervor. Er schenkte Plank ein strahlendes Lächeln und sagte dann mit einer warmen Stimme und mit einem ausgestreckten Daumen: „Ich bin Neil Betterhand. Frontier und Scharfschütze und ich würde gerne bei dir anheuern!“ „ABGEMACHT!“ donnerte Plank fröhlich und packte den hervorstehenden Daumen. Dieser Neil war ihm gleich sympathisch! Einige Zeit später hörte er ein Räuspern und eine kratzige Stimme die ihn fragte, ob er auch anheuern dürfe, er sei Schiffszimmermann. Plank, der gerade Jack bei seiner Erzählung über den Kampf mit einer asiatischen Killersirene zugehört hatte, drehte sich ruckartig zu dem Neuankömmling. Ein kleinerer Mann stand vor ihm, mit einem riesigen Rauschebart. Er war kupferrot und nicht nur der Bart stand ihm wirr vom Kopf, seine Haare mindestens genauso. Er stellte sich als Mc Ecki vor, und bei jedem Schritt klirrte und kratschte es. Verwirrt runzelte Plank die Stirn, schlug aber trotzdem ein. Heute war es so gut gegangen, da war sicher auch er ein Glückstreffer und einen Schiffszimmermann konnte man immer gebrauchen.

Zufrieden lehnte Captain D. Plank sich zurück. Ja jetzt hatte er seine Mannschaft zusammen, und er war stolz auf sich… Morgen würden sie alle zusammen sich ins Piratenleben stürzen… Was für Abenteuer ihn wohl erwarten würden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#33BeitragVerfasst: 30. Jan 2010, 22:02 
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Wie eine Maske - so schnell wechselte Plank sein Verhalten gegenüber Nana. Erstaunt über den glimpflichen Ausgang und auch ein wenig verwirrt davon, dass es ihm schon wieder nicht gelungen war, den Piraten richtig einzuschätzen, zog Marek eine Augenbraue hoch. Naja, besser so als anders... Noch seltsamer wurde es allerdings, als Plank sagte, Nana solle entweder bei Veskel oder bei ihm schlafen, damit die Mannschaft sie nicht belästigte - oder damit sie die Mannschaft nicht belästigte? Planks Versprecher war Marek durchaus aufgefallen und reihte sich in die sonderbare Einschätzung, welche er von dem Piratenkapitän hatte ein. Im Grunde war Plank wie ein Puzzel, welches zu einem vollständigen Bild zusammengesetz werden wollte. Marek lächelte leicht und glaubte, ihn nun etwas besser zu verstehen - doch dass das Puzzel noch sehr viel größer und komplexer war, als er es gedacht hatte, wurde ihm in dem Moment klar, wo Plank sagte, dass Juliesch und Nana das Schiff bis zu ihrer Rückkehr bewachen sollten. Schien der Kapitän Nana doch nicht zu vertrauen und hatte er sie doch auf diese sonderbare Art willkommen geheißen - und jetzt ließ er sie praktisch ohne Aufsicht auf dem Schiff zurück. Interessant.

"Zum modrigen Galgen". Marek starrte entgeistert auf das turbulente Treiben im Schankraum und musste einen Würgereiz unterdrücken, der wegen dem atemberaubenden Gestank in ihm hochstieg. Dies war einer jener Orte, die Marek nur besuchte, wenn es nicht ander ging - und leider war heute genau solch ein Tag. Plank buchsierte sie in eine ecke und drückte sie regelrecht auf die Sitzplätze nieder. Marek seufzte und bemühte sich darum, seinen Geruchssinn zu unterdrücken und stattdessen mehr auf die Beobachtung der im Raum anwesenden Leute zu setzen. Nachdem Plank eine auffällige Rede gehalten hatte, der man entnehmen konnte, wie viel er von sich selbst hielt, kamen auch schon die ersten Bewerbungen für ihre neue Mannschaft herein.
Interessiert hörte Marek den einzelnen Bewerbern zu - hin und wieder warf er dabei einen Blick zu Veskel hinüber. Der Schiffsarzt wart ihm ein eben solches Mysterium wie der Kapitän - doch wo Plank ihn mit offenen Armen willkommen geheißen hatte, schien man bei Veskel auf kühles Interesse zu stoßen. Marek wusste, dass auch er selbst auf viele Leute ähnlich wirkte - vielleicht war das der Grund dafür, dass Veskel und er bisher keinen echten Kontakt miteinander gehabt hatten. Marek nahm sich vor, demnächst einfach mal mit dem Schiffsarzt zu sprechen - über was, das konnte er dan immernoch entscheiden.

Schon nachdem Plank die ersten beiden neuen Mannschaftsmitglieder rekrutiert hatte, wurde das Zuhören bei den nachfolgenden Bewerbern schwieriger. Der kleinere von den beiden Brüdern erzählte lang und breit seine Lebensgeschichte und ließ dabei keine Details - und seinen diese vermutlich auch erfunden - aus. Der größere von den beiden sagte hingegen fast nie etwas und Marek schätzte ihn als ziemlich dumm ein. Nach den beiden kam der zukünftige Koch des Schiffes, wobei Marek sich jedoch fragte, ob man das, was dieser seltsame Vogel kochte, überhaupt essen konnte. Der Mann schien eine andere Sprache zu sprechen als sie alle und verhielt sich deshalb ziemlich ruhig - obwohl er bei Jack ohnehin nie zu Wort gekommen wäre.
Dann noch ein schräger Vogel mit einem breitkrempligen Hut, ein junger Mann, der von allen bisher noch der normalste zu sein schien und Marek ein wenig an den Kapitän selbst erinnerte und schließlich ein Schiffszimmermann, der - falls er wirklich gut war - vermutlich der Fang des Abends war.
Alles in allem gefiel Marek die Mannschaft, die Plank zusammengestellt hatte, ganz gut. Zumindest würde es nicht langweilig werden - und das war ja überhaupt der Grund, aus dem er selbst mit Plank reiste. Während Plank zufrieden seine Mannschaft musterte, blickte Marek erneut zu Veskel hinüber. Was er wohl von Planks Mannschaftsauswahl dachte?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#34BeitragVerfasst: 31. Jan 2010, 10:50 
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Wer würde eine Schenke, die doch Gastfreundschaft, Spaß und vielleicht ein warmes Bett versprechen sollte schon „Zum modrigen Galgen“ taufen? Veskel schüttelte den Kopf als er zu dem Eisenschild hochblickte, das einen kunstvoll aus Eisen geschmiedeten Galgen enthielt, an dessen Arm an einem kurzen Strick eine Holzpuppe baumelte. Irgendeine außerordentliche Leuchte hatte dieses Kunststück fertiggebracht… er schlang sich den Schal enger um den Hals, um das bisschen Wärme das noch in seinem Mantel war nicht zu vergeuden. Als er eintrat erkannte er warum „modriger“ Galgen. Die Schenke stank und der gesamte Raum beinhaltete eine gewisse Luftfeuchtigkeit bei der Veskel nur die Nase rümpfen konnte. Hier schwirrte der Schweiß von hunderten ungebadeten und hygienisch unterversorgten Menschen herum, was einen unglaublich wirkungsvollen Nährboden für die herrlichste Ansammlung von Bakterienkolonien bildete. Die mussten hier ja richtig wuchern… Hoffentlich würden sie hier nicht länger als nötig verbringen müssen, Veskel konnte dem Drang sich wieder ein Tuch mit scharfem Extrakt vor die Nase zu halten nur sehr schwer widerstehen. Plank hatte sehr bald klar gemacht dass er eine Crew suchte, worauf sich um ihren Tisch sehr schnell eine Meute gebildet hatte. Veskel folgte den Ausführungen der Anwerber aufmerksam und fand immer wieder Fakten die sich gegenseitig widerlegten, Lügen oder einfach Seemannsgarn. Manchmal überlegte er ob er Plank nicht darauf aufmerksam machen sollte als dieser die Leute selbst zurechtwies… was Menschenkenntnis anging stand dieser Mann ihm anscheinend um nichts nach, aber das konnte man von einem Captain auch erwarten…

Schlussendlich hatte sich eine Crew an ihrem Tisch gesammelt auf die Plank wohl auch noch stolz war… Veskel konnte die Auswahl nicht beurteilen, nur ihre gesundheitliche Verfassung, und die war durch die Bank katastrophal. Im Falle der Gebrüder Cannon hatten sie gleichzeitig einen Geistig und einen körperlich behinderten aufgenommen. Jack war kleinwüchsig und Joe sah man einfach an das er vielleicht zwei Gehirnzellen mehr als eine Kuh hatte, was ihn wohl davon abhielt auf den Feldern zu grasen. Als Veskel versucht hatte ein Gespräch mit ihm anzufangen hatte er nur ein ziemlich lang gezogenes „HÄÄÄÄÄ?“ erhalten. Auf solch geistreiche Aussagen sagte man am besten nichts… Was er jedoch nicht hatte, war seinem Bruder im Übermaß geschenkt worden, der plapperte munter wie ein Papagei und erzählte von immer waghalsigeren Abenteuern die er mit seinem Bruder bestanden hatte. Meist handelte es von atemberaubenden Geschichten in denen sie mit nur einer Kanonenkugel zwei Schiffe gleichzeitig versenkt oder aber mit bloßen Händen und zu zweit einem ganzen Soldatenschwarm die Hölle heiß gemacht hatten. Aber eines musste man ihm lassen, diesem Jack Cannon, erzählen konnte er. Bis auf Margan und Plank, die nur müde lächelten folgten alle seinen Lippen, keuchten auf wenn er wieder eine unglaublich makabere Szene geschildert hatte, oder grinsten und zwinkerten sich zu wenn die Sprache auf sexuelle Abenteuer in fernen Ländern kam…
Veskels Blick wanderte weiter auf den Koch… oder zumindest glaubten sie dass er Koch war, richtig erklären konnte er sich nicht, konnte doch niemand sagen welche Sprache er nun sprach… Veskel schätzte seine Züge asiatisch ein, und auch seine Kleidung sprach dafür. Meist grinste er mit zu Schlitzen verzogenen Augen und nickte hin und wieder…
Weiter ging es zu dem seltsamen Mann, von dem nur sein breitkrempiger Hut zu sehen war, und natürlich sein Affe, die wandelnde Flohschleuder die sich gerade etwas Essbares vom Nachbartisch stibizt hatte. Er hatte sich als „Wolle Pirat werden“ vorgestellt. Sobald er jedoch „gut schieße“ erwähnt hatte war er schon aufgenommen. Veskel runzelte die Stirn als ein leises Schnarchen von seiner Seite zu hören war. Das konnte ja heiter werden…
So ging es den ganzen Tag weiter, ein Trapper und ein Zimmermann gesellten sich noch zur fröhlichen Runde so dass es langsam eng wurde. Veskel drückte sich gegen die Wand um nicht auf den schweißigen Rücken von Joe Cannon gedrückt zu werden, etwas das ihn nur mit einer ziemlich unkomfortablen Biegung der Wirbelsäule gelang. Noch eine ganze Weile musterte er die neue Crew, und vor allem Plank, der vor Glück richtig leuchtete. Ihm selbst wurde es langsam zu viel, die gepeinigte Lunge quittierte in dieser stickigen Luft langsam den Dienst.

Er erblickte Marek, der ihn seinerseits gerade eben gemustert hatte. Von allen hier am Tisch Anwesenden schätze er den ersten Maat als den klügsten hier ein. Nur viel zu tun hatte er bis jetzt nicht mit ihm gehabt. Etwas das man nachholen solle… „Würdet ihr mich bitte entschuldigen?“ sagte er, und tippte Joe auf die Schulter, etwas wozu er sich ziemlich nach oben strecken musste. Sein Finger blieb fast an dem Schweiß kleben, und so zog er ihn schnell zurück, hatte ihn schon bei seinem Taschentuch das er danach wegwerfen würde. „Hääääh?“ Kam es wieder von oben, und die Schweinsäuglein blickten auf ihn herab „Ich würde gerne raus gehen…“ sagte er und versuchte zu lächeln. „Okay…“ meinte der nur dumpf und schob sich plötzlich auf die andere Seite der Bank zu. Der Mann mit dem Äffchen, der immer-grinsede Betterhand und Lao Tse Fung wurden regelrecht nach draußen geschleudert. Veskel kam diese Lücke ganz zu pass, und so drängte er sich nach draußen. Im vorbeigehen tippte er Marek auf die Schulter. „Würdet ihr bitte kurz mitkommen? Ich muss mit euch sprechen“ Marek nickte und folgte ihm nach kurzer Zeit. Endlich draußen schnappte Veskel tief nach Luft, selbst die stinkende Hafenluft war um Längen besser als die in der Schenke. Nach einer kurzen Weile wandte er sich zu Marek um. „Nun denn… ich wollte euch zu eurer Meinung fragen, was haltet ihr von dieser Crew? Versteht mich nicht falsch, ich vertraue Plank bei seiner Entscheidung, bin es aber gewohnt mehrere Standpunkte einzuholen…“

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#35BeitragVerfasst: 1. Feb 2010, 16:46 
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Plank betrachtete verträumt die sanften, plätschernden Wellen, wie sie gegen die Planken des Schlächters von Theben prallten. Ach, es war gut wieder auf hoher See zu sein, dachte er sich glücklich und streckte die Arme in die Luft. Mit der Hand fuhr er über die Brüstung des Schiffes. Das Holz war rau und ungeschliffen, richtiggehend herb, so wie er es mochte. Er drehte sich wieder um und ging zurück zu Marek, der momentan am Steuer stand. Freundlich klopfte er ihm auf die Schulter, der Junge hatte sich zu einem richtiggehend profitablen ersten Maat gemacht. Er konnte schon ziemlich genau nach Kompass navigieren, nur wenn es ums Kartenlesen ging, da verstand er noch nicht immer was Plank ihm sagen wollte, aber das würde schon werden, da war er sich sicher. Ihr momentaner Kurs war aber eher unstetig, da sie schlichtweg kein Ziel hatten. Vorräte hatten sie noch genügen, Schätze nicht besonders viele, eher gar keine. Und so taten sie momentan nichts anderes, als im Meer zu kreuzen und auf eine gute Gelegenheit zu warten. Kleine Schritte liefen die zwei Stufen, die das Deck vom Dach des Aufbaues, wo das Steuerrad festgemacht war, trennten, hoch. Es war Nana, mit ihrem etwas kurzen Kleid und ihren blonden Locken. Plank war immer noch vorsichtig, wenn er mit ihr zu tun hatte, doch es machte den Anschein, als ob sie ihm nichts Böses tun wollte, zumindest nicht vorläufig. Sie trug eine Scheibe Schiffszwieback, bestrichen mit Zitronenbutter, irgendeine komische Kreation von Lao, die aber sehr gut schmeckte. Er hatte Nana auch zum Küchenhelfsdienst eingeteilt, weil Veskel momentan wohl keine Gehilfin benötigte. „Hier Captain, ihr Zwieback!“ Dankend nahm Plank das Brot entgegen und biss herzhaft hinein. Es schmeckte gut, doch er tat es vor allem um gegen den Skorbut vorzugehen, der sich immer wieder schleichend versuchte, sich seiner zu bemächtigen. Mit einem aufmunternden Nicken zu Marek, folgte er Nana die Stufen hinunter, immer mit genügend Abstand. Er war immer noch vorsichtig, doch sie schien ihm wirklich nichts Böses zu wollen…

Mit einem lauten Stampfen, damit auch ja jeder bemerkte, dass der Captain jetzt auf dem Deck stand, trat er auf besagtes. Das war etwas, was er seiner Mannschaft noch nicht ganz beigebracht hatte. Eigentlich erwartete er, dass, sobald er aufs Deck trat, die Crew bei Mann stand, doch seine tapferen Gefährten auf dem Schlächter von Theben, liessen sich von seinem imposanten Auftreten nicht aus der Ruhe bringen, ja sie taten sogar so, als ob er gar nicht anwesend wäre. Pablo lehnte am Mast und machte eine Siesta, das hiess, er schlief, während Jack vor ihm stand und irgendeine aufregende Geschichte zum Besten gab. Plank nahm noch einen Bissen seines Brotes und hörte schnell hin. Es ging um eine männliche Sirene, die schwere Probleme hatte ihren Platz in der Welt zu finden, weil es ja grösstenteils nur männliche Seefahrer gibt. Anscheinend hatten Jack und Joe, dem Mann geholfen, in dem sie ihn zu einer Klippe vor eine Insel, auf der Amazonen lebten, gebracht hatten. Mc Ecki, der sich als wahrhaftiger Glückstreffer erwiesen hatte, sägte an der Galleonsfigur herum. Er hatte sie am Morgen, bevor sie von Tortuga losgesegelt waren, das erste Mal gesehen und hatte gleich ein Glas Grog gebraucht um nicht in Ohnmacht zu fallen. Mit lautem Gezeter hatte er sie während ihrer Reise abmontiert und machte sie jetzt „piratisch“. Er trat zu ihm hin und betrachtete das Kunstwerk, das noch in den Kinderschuhen steckten. Mc Ecki bemerkte ihn gar nicht, sondern nahm einen tiefen Schluck aus seinem persönlichen Grogkrug und arbeitete konzentriert weiter. Dieser Mann war ihm ein Rätsel, wie konnte man mit so viel Alkohol im Blut arbeiten? Nicht, dass er nicht viel vertragen hätte, immerhin war er der Captain, doch er bevorzugte es, nüchtern zu sein, wenigstens tagsüber. Er rieb sich das Kinn, und neben dem Gedanken, dass er sich wirklich mal einen Piratenbart wachsen lassen sollte, nahm er sich vor, Veskel mal dazu zu befragen.

Ja, sein Schiff schwamm, die Mannschaft arbeitete, zumindest ein Teil davon, aber momentan reichte es, das Essen war warm und sein erster Maat hatte verstanden, wie es auf einem Piratenschiff zu laufen hatte. Stolz stemmte er die Hände in die Hüften. Ja das hatte er gut gemacht, jetzt musste nur etwas passieren was piraterisch war!

„CAPTAIN, LAND IN SICHT!“
rief Juliesch oder wie der Schiffsjunge, er hatte ihn schon wieder vergessen, vom Krähennest. Die Stirn gerunzelt, trat er an den Bug des Schiffes. Eigentlich sollte gemäss den Karten hier keine sein, aber doch hier war eine, keine grosse oder aufregende, aber es war eine. Sie schien unbewohnt, hatte demzufolge keinen Hafen, nur einen weissen Strand. Der war nicht besonders breit, schon nach wenigen Metern ging er in einen dichten, tropischen Wald über. Also alles in allem eine uninteressante, normale Insel, wäre da nicht der schwarze Turm gewesen, der auf der Spitze eines zerklüfteten Berges stand. Er schien den Himmel durchzustossen, der über dem Turm in dunkle Gewitterwolken gehüllt war. Riesige, schwarze Vögel kreisten um ihn und ein paar Fenster waren von einem gespenstischen Schein erhellt. Plank schlug vor Vorfreude die Hände zusammen und brüllte dann mit seiner befehlsgewaltigsten Stimme: „MÄNNER BEIBOOT BEREITMACHEN! WIR ANKERN! ERSTER, ZWEITER MAAT PABLO, NANA UND NEIL BEREITMACHEN FÜR LANDGANG. SCHIFFSZIMMERMANN ÜBERNIMMT DERWEILEN KOMMANDO!!“ es geschah...gar nichts und Plank verzog das Gesicht, „SOFORT IHR DRECKIGEN LANDMADEN ODER ICH HOLE JEDEN EINZELNEN VON EUCH KIEL!!!“ Hektik brach plötzlich auf dem Schiff aus und er nickte zufrieden. Ging ja… Er grinste die Insel an, ganz besonders den gespenstischen Turm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#36BeitragVerfasst: 1. Feb 2010, 18:25 
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Das Gespräch mit dem Schiffsarzt wurde so jäh von Plank unterbrochen wie es nur irgend ging. Immerhin hatte die kurze Konversation gereicht, um Mareks Verdacht zu bestätigen, dass Veskel alles andere als dumm war. Es war vor allem um die übrigen Mannschaftsmitglieder gegangen. Veskel vertrat die Ansicht, dass dieser Haufen ziemlich ungepflegt und unhygienisch war - ein Punkt, dem Marek nur zustimmen konnte. Marek unterdessen hatte Veskel mitgeteilt, dass er wenig Ahnung von Piraterie hatte und aus diesem Grunde die Mannschaft vorübergehend nur als "interessant" einschätzen konnte.

Wenige Stunden später waren sie in See gestochen und Marek hatte wieder einmal festgestellt, dass er den Geruch und den Klang des Meeres liebte. Ja, er konnte sich wirklich gut vorstellen, eine Weile Seemann oder eben Pirat zu bleiben. Auch konnte er nicht leugnen, dass Planks Anerkennung ihm schmeichelte. Normalerweise ließ er sich von niemandem etwas sagen, doch auf dem Schiff herrschte ohnehin eine eher kameradschaftliche Atmosphäre und so sehr Plank sich auch bemühte, wie ein strenger und herrschaftlicher Kapitän zu erscheinen, so schien es doch kaum jemanden zu interessieren. Marek mochte die Atmosphäre auf dem Schiff. Es war fast wie eine große Familie - auch wenn Marek sich heftig dagegen wehrte, die Mannschaft als eine solche anzusehen. Vielleicht würde er irgendwann einmal gezwungen sein, an einem der ihren das Blut an seinen Händen zu mehren...

Nach drei Tagen auf See hieß es dann plötzlich "Land in Sicht!". Neugierig spähte Marek voraus und erblickte eine tropische Insel, in deren Mitte ein gigantischer, schwarzer Turm in den Himmel ragte. Er wusste nicht genau, ob er den Anblick mit Neugierde oder Furcht betrachten sollte und entschied sich schließlich für Ersteres, auch wenn ihm der Turm einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Auf Planks Befehl hin hastete Marek zu einem der Beiboote, jedoch nicht, ohne vorher seine Tasche zu schultern, welche auf den Holzplanken des Decks gelegen hatte. Die Beiboote wurden startklar gemacht, nachdem der Anker gesetzt war. Mit einem leicht nervösen Schaudern blickte Marek noch einmal zu dem Turm hinüber. Irgendetwas war dort, das spürte er, und es war mit Sicherheit nichts Gutes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#37BeitragVerfasst: 2. Feb 2010, 20:23 
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Vekel vertrug das Meer überraschend gut. Hatte er sich am Anfang noch sorgen über etwaige Seekrankheiten oder ähnliches gemacht, genoss er es nun richtig von den Wellen sanft in den Schlaf geschaukelt zu werden… Aber auch die Tage waren entspannend und interessant. Von all der Hektik an Bord bekam er nichts mit, genoss nur die Ruhe die von den endlosen Weiten des Meeres auf ihn einwirkte… Nirgends um sie herum war noch Land zu sehen, nur die blauen Wellen die sich irgendwo unerreichbar weit weg mit dem Horizont trafen. Veskel wurde sich erst richtig bewusst wie groß die Welt doch eigentlich sein musste. Veskel blickte sich noch einmal um zu Nana, die noch im Bett lag und selig schlief. Etwas Wasser und Seife hatte wahre Wunder gewirkt, und nun sah sie wie eine adrette junge Dame aus, die sich durchaus vorzeigen ließ. Meist half sie ihm bei seinen Alchemiearbeiten, in dem sie ihm Zutaten und Werkzeuge reichte. Sie selbst hatte schon einen wachen Geist und nahezu endloses Interesse für die hohe Studie der Chemie gezeigt. So manches Destillat konnte sie schon selbstständig herstellen, so manch lateinischen Namen zu Kräutern wusste sie schon. Verwundert hatte Veskel auch feststellen müssen das sie ein wenig lesen konnte, was ihn bei einer ehemaligen Prostituierten sehr verwundert hatte. Doch er wollte nicht nachfragen. Für ihn war das Leben auf Planks Schiff so etwas wie ein Neuanfang, und diese Chance wollte er auch Nana lassen, die sich gerade wieder seufzend herumdrehte…

Wie lange schon genoss er dieses Leben jetzt? Die Zeit hatte ihre Bedeutung für ihn verloren, er freute sich nur auf jeden weiteren Tag an Bord. Sein Körper genas langsam in der gesunden Seeluft. Das Essen war meist viel zu scharf, doch man sagte ja auch das dies den Darm reinigen sollte. Veskel war nur froh das er noch kein Beweismaterial dazu an Bord entdeckt hatte. Das erste was er bei seinen Patienten durchgesetzt hatte war die Hygiene, oder zumindest ein Hauch davon. Wer zu ihm kam und nicht mindestens einen Kübel Wasser über sich hatte ergehen lassen, dem wurden die schlimmsten Krankheiten zu den schmerzhaftesten Heilmethoden aufgebrummt. Nicht selten konnte Nana sich gerade noch ein Grinsen verkneifen. So wie damals, als Jack Cannon zu ihm gekommen war, mit der Behauptung schlimme Bauchschmerzen zu haben und deshalb um einen Tag Ruhe bat. Veskel hatte ihn hereingebeten und angewiesen sich auf das zweite Bett, in dem normalerweise Nana schlief, zu legen. Breitwillig hatte sich dieser niedergelassen während Veskel ein Fläschchen mit einer grünlichen Flüssigkeit in die Höhe gehalten hatte um es im Sonnenlicht zu betrachten. Nur durch Zufall hatte er in einer Spiegelung erblickt wie Jack hämisch grinste und die Hände hinter dem Kopf zusammenlegte. Von da an war es mit dem Spaß vorbei. Sofort hatte der Schiffsarzt ihm gesagt das die Symptome eindeutig die des schäbigen Magenwinders, einem Wurm-Parasiten war sich manchmal einnistete. Schon dort hatte Jack geschluckt und war bleich geworden, doch Veskel trieb das Spiel etwas weiter getrieben und ihm versichert glücklicherweise das richtige Mittel dagegen zu haben. Schnell war ein Fläschen mit brodelndem und zischendem Inhalt angereichert, von dem Veskel nur zufällig etwas über dem Tisch verschüttete. Sofort schäumte die Stelle und zersetzte sich langsam. „Ach du meine Güte… vielleicht hab ich es etwas zu stark gemacht? Egal, für euch nur das Beste, werter Jack, damit ihr schnell wieder gesund werdet…“ Jack war daraufhin kreidebleich geworden, und hatte ihn angesehen wie den Leibhaftigen. Nie hätte Veskel sich erträumt das jemand mit so kurzen Beinen so schnell aus dem Zimmer mit den Worten „Ich fühl mich schon wieder besser!!!“ verschwinden sehen. Er grinste und sah zu Nana hinüber, die nur die Stirn runzelte. „Ich wusste gar nicht das man… wie hieß es doch gleich?“ sie tippte sich mit dem Finger auf die Wange bis sie endlich fand wonach sie suchte „Chlorwasserstoff gegen Darmparasiten einetzen kann… und irgendwie kann ich mir das auch nicht richtig vorstellen…“ Veskel musste kichern und klopfte ihr auf die Schultern. „Wusste ich doch das es nicht so einfach wäre dich zu täuschen… Es mag wahr sein das dieses Mittel nur sehr dürftig dagegen wirken sollte, aber Faulheit bekämpft es wie sonst nichts anderes…“ Nun verstand auch Nana und grinste. „Aber an Bord unseres Captains kann ich so etwas nicht dulden, immerhin verlangt er darum nicht weniger Heuer…“ Noch zweimal hatte er sich bei Jack erkundigt, der ihm aber immer wieder versicherte das es wohl nur an Lao Tse Fungs Essen gelegen hatte, er sich aber bärenstark und überhaupt nicht krank fühlte. Gerne erinnerte sich Veskel daran zurück, hatte sich unter der Mannschaft anscheinend herumgesprochen das er nicht allzu zimperlich mit Weicheiern umging…

„LAND IN SICHT!“ kam es plötzlich vom Ausguck herab. Veskel hob den Kopf von dem Liegestuhl in dem er die Sonne genossen hatte. In letzter Zeit hatte er als Arzt nichts zu tun gehabt, und für anderweitige Schiffsarbeit war er zu schwach. Vor ihnen erschien als kleiner Fleck eine Insel, die zwar von tropischen Wald und Buschwerk umrandet war, an deren Spitze jedoch ein schwarzer Turm thronte. Veskel schloss wieder die Augen als Plank etwas brüllte. Nana war es, die ihn vorsichtig an der Schulter stupste. „Hm?“ meinte er und blickte hoch zu ihr. „Ihr seid doch der zweite Maat, oder? Glaubt ihr nicht wir sollten den Anweisungen des Captains Folge leisten?“ Als Plank ein weiteres Mal losbrüllte sprang auch er schnell auf. Das er zweiter Maat war hatte Veskel wirklich total verschwitzt, und so hastete er nun zusammen mit dem Mädchen zu dem Beiboot, wo man schon grinsend auf ihn wartete. Veskel war froh seine Tasche immer Griffbereit zu haben als das Boot herabgesenkt wurde. Neugierig blickte er nach vorne auf die kleine Insel, und fragte sich was Plank sich wohl von diesem Öden Fleckchen erwarten würde… Bis auf den Turm der wahrscheinlich schon längst verfallen und leer war gab es dort doch nichts Interessantes? Bald würde sich zeigen ob er sich getäuscht hatte…

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#38BeitragVerfasst: 5. Feb 2010, 19:17 
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Mit einem leisen Ratsch landete das kleine Beiboot an dem wunderschönen Sandstrand. Plank, ganz der Captain sprang als erstes aus dem hölzernen Gefährt und an die Insel. Tief atmete er den Geruch des kleinen Eilandes auf, nur um sogleich nach Neil zu brüllen. Dieser stand zwar zwei Meter hinter ihm, aber es war nie verkehrt die Hierarchie klar zu machen. Die Hände in die Hüften gestemmt, wartete er das der Frontier vor ihm Stellung bezogen hatte. „Siehst du diesen Turm?“ „Natürlich Captain!“ rief der nur freudestrahlen und mit seinem berühmten Daumenhoch Zeichen. „DA WILL ICH HIN UND ZWAR PRONTO!“ „NATÜRLICH CAPTAIN!“ rief Neil strahlend ebenso laut und immer noch mit erhobenem Zeigefinger. Dann drehte er sich abrupt um und ging flotten Schrittes auf das undurchdringliche Unterholz zu.

Die stickige Luft drückte auf seine Lungen und liess ihn schwer atmen. Der Schweiss lief ihm in Strömen unter seinem Hut hervor und in seinen Ledermantel, doch es kam gar nicht in Frage seine Kleidung auszuziehen. Immerhin war er der Captain und immer zu einem tadellosen Auftreten verpflichtet! Der Dschungel war eintönig, überall wo er hinblickte war nur grün, grün und noch einmal grün, nur manchmal unterbrochen von ein paar Blütenfarben, die in grellen Farben leuchteten. Das einzige, was wirklich einen wahrlichen Lichtpunkt zeigte, war das hellbraune Lederweste von Neil, der vor ihm ging und ihnen ein Weg durch das dichte Gestrüpp bahnte. Die Zeit verging zähflüssig und langsam fragte er sich, wie lange das noch so gehen sollte. Grün, grün und noch einmal grün…

Er wusste wirklich nicht wie lange sie schon so durch den Urwald marschierte, doch irgendwann erscholl ein tiefes Knurren über dem üblichen Geräuschpegel des Dschungels. Wie ein Mann blieb die kleine Gruppe stehen und horchten angestrengt in das Grüne. Plötzlich brach mit einem ohrenbetäubenden Knall rechts von ihnen ein kleines Rudel riesiger, goldener Raubkatzen aus dem Unterholz. Dicke Muskelstränge spannten sich unter dem braungefleckten Fell und armlange Eckzähne stachen aus ihrer Schnauze. Die kleinen, braunen Augen blitzten mordlustig. Plank, der sofort reagierte brüllte laut: „ERSTER MAAT, DEN ARZT BESCHÜTZEN ALLE ANDERN ANGRIFF!!!“ Den Säbel hatte er schon erhoben und sprang auf den grössten Säbelzahntiger zu.

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Es war das letzte mal das er sein Herz freigab
es war bereits voller Narben
Es hat mühe in ihm zu schlagen
Doch es wird ihn begleiten auf dem Weg
Den Weg in die Dunkelheit


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#39BeitragVerfasst: 5. Feb 2010, 21:03 
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Was zunächst nach einer interessanten Abwechslung ausgesehen hatte, entpuppte sich mehr und mehr als echte anstrengung. Die Temperaturen, welche auf der Insel herrschten konnten nur noch untertrieben als warm bezeichnet werden, die Luft war drückend und schwühl. Das Unterholz machte ein Vorwärtskommen nicht gerade einfacher - obwohl die vielen verschiedenen Grüntöne Marek fastzinierten. Plank hatte ganz selbstverständlich den Turm angesteuert, aber hier im Djschungel war das Bauwerk nicht mehr zu sehen - riesenhafte Bäume und sonderbar geformte Schlingpflanzen versperrten die Sicht darauf. Marek ging hinter Veskel, damit er diesen im Zweifelsfall würde beschützen können. Der Schiffsarzt sah nicht gerade wie der erfahrendste Kämpfer aus und nur für den Fall, dass er auch genau das nicht war - nämlich ein Kämpfer - würde er jemanden brauchen, der ihm im Kampf zur Seite stand. Plank hatte ihn nicht einmal darum gebeten, den Schiffsarzt zu beschützen, doch Marek wusste, das der Kapitän dies von ihm erwarten würde. Der schiffsarzt war eine wichtige Person auf dem Schiff - vielleicht sogar die Wichtigste.

Ein tiefes Grollen ließ Marek auffahren und auch die pbrigen aus der kleinen Gruppe reagierten sofort, indem sie stehenblieben und lauschten. Augen suchten das Dickicht ab, ohren lauschten auf ein verräterisches Geräusch - und sie wurden nicht enttäuscht. Ein ganzes Rudel großer Raubkatzen brach aus dem Unterholz hervor und umkreiste die kleine Gruppe. Marek stockte der Atem. Es waren wunderschöne Tiere, deren Muskeln sich unter dem glänzenden, braun-ockerfarbenen Fell abzeichnete und deren meist holz- manchmal sandfarbenen Augen intelligent und wachsam wirkten. Nichts desto trotz waren sie Raubkatzen - und anscheind hielten sie die kleine Abenteurergruppe für ihr Mittagessen. Marek grinste leicht als Plank ihn anwies, Veskel zu beschützen. Genau der Befehl, den er schon die ganze Zeit über erwartet hatte und jederzeit auch ohne Planks ausdrückliche Worte ausgeführt hätte. Marek murmelte etwas und aus schwarzem Rauch erschienen die drei dämonischen Hunde, die er befähigt war zu rufen. Es war ihm egal, ob Plank oder sonstwer ihn dabei beobachtete und irgendwelche wie auch immer gearteten Rückschlüsse zog. Einer der Hunde stellte sich direkt zu Veskel und knurrte bedrohlich in Richtung eine der Raubkatzen. Die anderen beiden bauten sich vor Marek auf und beobachteten die Katzen aus ihren glutroten Augen. Sie standen den erdfarbenen Tiere in Größe um nichts nach - nur waren sie weniger Elegant, schienen dafür jedoch noch kraftiger zu sein. Eine der Katzen sprang vor und Marek teilte ihren Schädel mit dem Zweihandschwert, welches in seinen Händen erschienen war. Wie auf einen stummen Befehl hin, stürzten auch die beiden Hunde vor und sprangen auf eine weitere Raunkatze zu. Der dritte Hund aber blieb ruhig bei Veskel stehen und beobachtete den Kampf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#40BeitragVerfasst: 5. Feb 2010, 23:02 
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Diese Insel war äußerst interessant… Hier, im Dickicht des Dschungels wuchsen Pflanzen die Veskel nicht einmal kannte, noch mit ähnlichen vergleichen konnte. Er nahm sich ein paar davon mit, schnupperte hin und wieder an einer Blüte und bewunderte die mächtigen alten Bäume. Plank wollte zu diesem Turm, und das mit aller Kraft. Er machte Nana immer wieder auf bestimmte Details aufmerksam, die aus dem Staunen gar nicht mehr herauskam. Während die anderen schwitzten und sich in regelmäßigen Abständen den Schweiß von der Haut wischten steckte Veskel noch immer in seiner dicken Jacke und dem Schal… Zum ersten Mal seit langem war ihm nicht zu kalt. Dieser Meeraufenthalt tat ihm wirklich gut. Hinter sich erkannte er Marek, der ihm nicht von der Seite wich, fast als ob er ihn beschützen wollte. Veskel war das nur Recht, wer wusste was in dieser fruchtbaren Umgebung alles lebte?

Etwas später sollte sich dies herausstellen als die Gruppe plötzlich stehen blieb und einem ziemlich beunruhigendem Geräusch lauschten… Knurren? Veskel sah sich um, konnte durch die Bäume hindurch ein paar Seelen aufblitzen sehen… ein paar mehr als ihm lieb gewesen wäre. Sofort rief Plank so etwas wie eine Formation aus, in der er die sicherste Position hatte. Er packte Nana´s Schulter und drückte sie an seine Seite, dort wäre sie wohl am sichersten. Gespannt blickten sie auf einen Busch der sich bewegte… Die Anspannung war fast mit Händen zu greifen als plötzlich eine übergroße Katze aus dem Gebüsch brach und sich hungrig umsah. Veskel riss die Augenbrauen hoch als er das Tier erblickte. Veskel mochte keine Katzen, zumindest mochten die ihn nicht. Aber dieses Ding hier hatte eher Ähnlichkeit mit einem Wolf… und es war ein Rudeltier. Die Büsche teilten sich weiter und immer mehr Katzen fingen an sie zu umkreisen. Dann ging alles ziemlich schnell, die Katzen griffen an und Planks Männer leisteten dem Widerstand. Sonderbar waren jedoch die drei pechschwarzen Hunde die plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht waren. Das waren diese Hunde! Und wieder hatten sie bewiesen das sei alles andere als normal waren... und Marek war es also der sie rief, nicht Plank! Doch allzu viel Zeit hatte er nicht sich darüber zu freuen, da wurde auch er von einer solchen Katze angefallen. Das Gespräch mit Marek musste wohl warten… Dieser hatte gerade eben einer der Raubkatzen fast den Schädel gespalten, und ihr toter Körper lag nun vor Veskel, blutete sich leer. Eine Weile überlegte Veskel fieberhaft ob er es riskieren sollte Nekromantie zu verwenden. Es waren verflucht viele dieser Tiere… Und auch würde es im Schlachtengetümmel sicher niemanden auffallen wen sich der Schiffsarzt etwas seltsam verhielt… So summte er kurz eine alte Melodie, Nana blickte ihn panisch und auch fragend an. Veskel hob einen Arm und mit ihm erhob sich die Katze, deren gespaltener Schädel sich wie von Geisterhand wieder zusammenfügte. Dort wo er auseinander geschnitten worden war räkelten sich so etwas wie blutige Tentakel, die verzweifelt nach der anderen Hälfte lechzten, und wo sie diese erwischen konnten den Kopf wieder zusammenzogen. Nana kreischte, doch Veskel hielt ihr schnell die Hand vor den Mund. Dann knurrte die Katze und sprang mit einem gewaltigen Satz über Planks Truppe hinweg bevor sie sich plötzlich gegen ihre Artgenossen wandte. Wäre da nicht diese blutige Linie quer über ihrem Schädel gewesen hätte man sie nicht von den anderen Unterscheiden können. Sie pflügte durch ihre Artgenossen wie eine Sense durch das Korn, kannte weder Schmerz noch Angst. Dennoch war der Ausgang dieses Kampfes noch viel zu ungewiss, selbst wenn jede tote Katze plötzlich auf ihrer Seite kämpfte. Das größere Problem war mitunter Veskels Katzen von Planks Männern wegzuhalten, die keinen Unterschied machten. Veskel erblickte Neil, dem sein rechter Arm in einem scheußlichen Knacken von einem Prankenhieb brach, wie ein trockener Ast. Er kreischte und schrie wie am Spieß, hielt sich das Körperteil und rollte am Boden herum. „Nana? Schnell!“ Rief Veskel und war mit einem Satz bei Neil. Zusammen mit ihrer Hilfe schleifte Veskel ihn etwas abseits, bewacht von einer der „bekehrten“ Katze. „Morphium Nana“ rief er gestresst und versuchte auf Neil einzureden. „Können sie mich hören? He da!“ Neil blickte hoch zu ihm und nickte leise. „Ich werde nun versuchen den Arm zu schienen, sie bleiben nur ruhig, ok?“ Neil hob den anderen Arm und gleich darauf den Daumen, brachte schon fast so etwas wie ein Lächeln zustande. „Gut…“ meinte Veskel während er nach geraden Stock griff den Nana ihm reichte. „Und beachten sie diese verfluchte Katze nicht!“…

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