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 Betreff des Beitrags: Die Gildenstadt Branayn
#1BeitragVerfasst: 1. Mai 2009, 23:57 
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Spezies (Hauptcharakter): Werwolf
Alter (Hauptcharakter): 1000
Beschäftigung: essen.. denk ich ma..
Die Stadt Branayn war berühmt für ihre Gilden. Ob Magier-, Krieger-, Abenteurer-, oder die berüchtige Schwarzklingengilde, sie alle waren vertreten in dieser herrlichen Stadt. Die Bewohner waren alle sehr freundlich, solange man sich in den inneren Ringen der Stadt aufhielt. Die äusseren Ringe waren den Arbeitern und Tagelöhnern zugesprochen worden und sahen dementsprechend aus. Schwere Fallgatter trennen die beiden Bereiche. Die Wachen von Branayn wurden alle von den Gilden gestellt und diese legten auch grossen Wert auf Ordnung und Disziplin. Nur die Schwarzklingengilde sorgte für Unruhe, doch sie wurde gedulded, um grössere Ausschreitungen zu vermeiden. Auch die Herrschaft wurde durch die Gilden ausgeübt und der Gildenrat war eine Zusammenkunft aller Gildenvorsteher, welche die täglichen Entscheidungen über das Wohl der Stadt übernahmen.
Berühmte Orte in dieser Stadt: die kristallene Marktgasse, in welcher feine Waren aller Art angeboten werden; die Schenke zum gallopierenden Hengst, wo es das beste Bier, das schönste Zimmer und den besten Rinderbraten der Stadt gibt; die Sonnenarena, wo an Festen Kämpfe veranstaltet werden oder wagemutige Kämpfer Sparringspartner suchen und finden können

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Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
- Douglas Adams

http://schnappzcountdown.jimdo.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#2BeitragVerfasst: 9. Jan 2010, 22:27 
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Captain D. Plank trat durch die kleine Holztüre in den Schankraum des Gasthofes „zum gallopierenden Hengst“. Es war ein grosser Raum, mit einer Treppe die in einer Galerie mündete. Eine schwere Holztheke stand an der gegenüberliegenden Wand. Es waren keine Tische mehr frei, nur noch auf die kleinen, schmalen Hocker an der Theke konnte er sich setzen. Zielsicher drückte er sich durch die Menschenmenge und steuerte einen dieser Stühle an. Er setzte sich auf einen der wenigen freien Plätze und wartete. Ah, er war durstig und freute sich auf einen Schluck kühles, erfrischendes Bier. Dies liess auch nicht lange auf sich warten, denn eine Serviertochter brachte ihm ohne seine Bestellung vorher aufgenommen zu haben, einen Humpen bestes Bier. Seine Hand wanderte langsam zu dem Säbel, doch die Frau ignorierte ihn, stellte den Krug ab und ging schon zum nächsten Gast, der auf der anderen Seite der Theke schon nervös die Hand gehoben hatte. Planks misstrauischer Blick folgte ihr, wie sie sich mit wiegendem Schritt entfernte. Erst als er ganz sicher war, dass sie aus seiner Reichweite war und sie ihn nicht gleich wieder ansprang, wanderte sein Blick, immer noch misstrauisch, zu seinem Getränk. Die goldene Flüssigkeit lag klar und still in dem Gefäss, nur unterbrochen durch die regelmässig aufsteigenden Blasen. Wollte die Hexe ihn vergiften? Vielleicht würde ihn ja dann 7 Jahre Pech verfolgen. Oder ihm würden alle seine Haare ausfallen! Oder er könnte jahrelang nicht mehr pinkeln… Seine Augen verengten sich zu Schlitzen. Sollte er es wagen? Er war am verdursten, doch wer wusste schon was diese Frau mit seinem Bier angestellt hatte? Unschlüssig nahm er den Krug vorsichtig in die Hand und drehte sich auf dem Stuhl um. Wichtiger als die Frage nach dem vergifteten Krug, war die nach seiner Crew. Würde er hier jemanden, oder besser das erste Mitglied seiner neuen Mannschaft finden? Er erhob sich und trat mit langsamen Schritten in die Mitte des Gastraumes. Er erhob seine Stimme und sagte selbstbewusst: „ICH CAPTAIN D. PLANK SUCHE NOCH MÄNNER FÜR MEINE MANNSCHAFT! WER MÖCHTE SOLL SICH BEI MIR MELDEN!“ Er drehte sich einmal um sich selber, so dass jeder den blondhaarigen Mann sehen konnte, der selbstbewusst sein Arbeitsangebot in einer vollen Bar präsentiert hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#3BeitragVerfasst: 9. Jan 2010, 22:52 
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Marek hielt sich nun seit zwei Tagen in der Stadt auf. Er war nach Branayn gekommen, obwohl er sich auch ebenso gut jede andere Stadt zum Ziel hatte machen können. Schon seit geraumer Zeit war seine Suche kaum mehr als ein Herumirren durch die ganze Welt. Ob es nun Branayn war oder eine andere Stadt - wer eben nicht wusste, wo er suchen sollte, musste eben überall dort suchen, wo er es noch nicht getan hatte. Nebenbei gab es in Branayn eine Magiergilde und obwohl es hieß, dass man das, was man suchte immer dort fand, wo man es am wenigsten erwarten würde, hatte Marek beschlossen, doch einmal bei der Magiergilde vorbeizuschauen. Bisher hatte er dieses Vorhaben jedoch noch nicht in die Tat umgesetzt. Die letzten beiden Tage hatte er damit verbracht in Tavernen herumzusitzen, sich die Stände der kristallenen Marktgasse anzusehen und sich an Orten umzuhören, an denen sich viele Menschen trafen. Aber warum sollte er genau hier etwas finden, was er seit Jahrzehnten suchte? Nein, so einfach war das nicht und das würde es auch nie sein. Marek ließ seinen Blick durch den "Gallopierenden Hengst" schweifen und betrachtete all die Fremden, welche sich hier zu abendlicher Stunde zusammengefunden hatten. Ein junger, sonderbar gekleideter Mann mit blonden Haaren erregte seine Aufmerksamkeit, da dieser sich gerade in der Mitte des Schankraumes postiert hatte und nun mit volltönender Stimme ausrief, dass er noch Mitglieder für seine Mannschaft suche. Anscheinend war er ein Kapitän von einem der Segelschiffe, die im Hafen vor Anker lagen. Nun, den Hafen wollte Marek auch noch besuchen. Er überlegte einen Moment und seine grünen Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Wie alt mochte der Kapitän wohl sein? Ob er schon weit herumgekommen war? Schließlich gab Marek seine Überlegungen und den Tisch, an dem er gesessen hatte, auf und schlenderte hinüber zur Theke. Der blonde Kapitän hatte sich auf einen der Hocker zurückgezogen und beäugte misstrauisch einen Humpen Bier. Neben ihm war ein Hocker frei und so setzte Marek sich wie zufällig dazu. Er bestellte ebenfalls ein Bier und beobachtete den Blondschopf neben ihm aus den Augenwinkeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#4BeitragVerfasst: 9. Jan 2010, 23:16 
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Plank linste immer noch in sein Bier, es wurde langsam schon schal. Doch er konnte sich immer noch nicht dazu durchringen, den Becher an seine Lippen zu halten und einen Schluck zu nehmen, zu gross waren die Horrorszenarien die durch seinen Kopf spuckten. Er bemerkte wie ein Mann hatte sich neben ihn gesetzt hatte, sein dunkelrotes Haar fiel ihm in Locken von der Schulter auf seine schwarze Kleidung. Eine sonderbare Tasche hing an seiner Seite, mit einem verstohlenen Blick beäugte Plank sie. Sie war komplett schwarz und mit den unterschiedlichsten okkulten Dingen geschmückt. Vielleicht war dieser Mann Arzt? Dann konnte er ihn sehr gut brauchen! Mit einem verstohlenen Blick durchzog er den Fremden einer kurzen Prüfung. Er hatte eine sonderbar geflochtene Strähne im Haar und die grünen Augen, die zu kleinen Schlitzen verzogen waren, betrachteten ihn von der Seite. Plank, glücklich sich nicht mehr mit dem Bier vor ihm beschäftigen zu müssen, drehte sich schwungvoll zu dem grünäugigen Mann herum. „Mein Freund, “ sagte er mit dröhnender, freundlicher Stimme, „Ihr seht mir wie ein weiser und starker Mann aus, vielleicht seid ihr Arzt? Möchtet ihr nicht bei mir anheuern? Natürlich werdet ihr dafür ausreichend belohnt werden! Also was ist? Seid ihr dabei?“ Er streckte ihm seine schwielige Hand entgegen, in der festen Erwartung dass der Mann einschlug und damit den Pakt besiegelte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#5BeitragVerfasst: 9. Jan 2010, 23:39 
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Marek`s Augen weiteten sich überrascht, als der Mann sich mit einem Mal schwungvoll zu ihm umdrehte und ihn ansprach. Der erste Eindruck, den Marek sich von seinem Gegenüber verschafft hatte, war durchaus positiv und so lächelte er leicht. Die Art, wie der Fremde mit ihm sprach, war für seinen Geschmack ein wenig zu vertrauensvoll und kameradschaftlich... Marek legte den Kopf leicht schräg und blickte für einen kurzen Augenblick die Hand an, die ihm dargeboten wurde. Dann lachte er leise und blickte dem Mann wieder direkt ins Gesicht. "Nun, mein Herr.. Bevor ich bei euch anheuere, würde ich gern etwas mehr über euch erfahren..." Die grünen Augen in denen fortwährend Schatten zu tanzen schienen, glitten über die wettergegerbte Haut des Kapitäns. Ja, dieser Mann war ein Seefahrer, das sah man ihm an. "Ihr scheint schon recht weit herumgekommen zu sein...Habt ihr schon viele Teile dieser Welt gesehen? Schon viele Länder dieser Welt bereist? Kennt ihr fremde Kulturen und andersartige Völker?" Seine Augen wurden nun ganz von Schatten erfüllt und sahen dunkel und unendlich tief aus. "Beantwortet mir diese Fragen wahrheitsgetreu und vielleicht erkläre ich mich dann bereit bei euch anzuheuern...aber ich muss euch warnen, denn ich verstehe nicht viel von der Seefahrt und von Schiffen." Er stützte sich mit den Ellenbogen auf den Thresen und nahm einen tiefen Schluck von seinem Bier. Daran, dass es toricht wäre, bei einer Mannschaft anzuheuern, dachte er nicht. Dabei war es genau das. Noch war er gestärkt, doch wie würde es in nur wenigen Wochen aussehen? Auf hoher See war die Auswahl nicht besonders groß...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#6BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 00:02 
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„Ob ich schon viel gesehen habe?“ Plank lachte laut auf, zog die Hand zurück und holte tief Luft: „ICH WAR MIT MEINER MANNSCHAFT SCHON ÜBERALL IM KALTEN NORDEN IM HEISSEN SÜDEN, IM UNGEZÄHMTEN OSTEN UND IM FORTSCHRITTLICHEN WESTEN. ZUM BEISPIEL EINMAL, WIR WAREN AUF EINER INSEL MIT EINEM FREMDEN VOLK, DIE MÄCHTIGE MAGIER WAREN. ES WAR EIN AUFREGENES ABENTEUER, DOCH AM ENDE MUSSTEN WIR UNTER EINEM METEORITENHAGEL FLÜCHTEN! WIE HIESS DIESER FREMDE STAMM, IRGENDWAS MIT C, CLOPO, CLAPO… ACH ES IST JA NICHT SO WICHTIG, JEDENFALLS WAR ES AUFREGEND UND SPANNEND!“ Er erging sich in ausführlichen Erklärungen über seine schillernde Vergangenheit, wild und ausschweifend gestikulierend, über seine Reisen, seine Abenteuer. Seine Stimme wurde erst etwas ruhiger, als er merkte, dass die umstehenden Menschen ihn schon misstrauisch beäugten und ihm um Ruhe baten. „Ich Captain D. Plank bin ein mächtiger, oder besser war ein mächtiger Piratenkapitän, unzählige Meere habe ich bereist, Schlachten geschlagen, Kulturen und Länder bereist, bis…“ Seine Faust prallte mit einem lauten Donnern auf dem Holztresen, die Kellnerin betrachtete ihn mit einem strafenden Blick und Plank erwiderte diesen mit einem giftigen seinerseits, „…bis meine Mannschaft gemeutert hatte… und nun reise ich durch das Land auf der Suche nach einer Mannschaft und einem Schiff. Und ich denke, ihr seid der richtige Mann für meine neue Crew. Also was sagt ihr?!“ Wieder streckte er ihm freundlich eine seiner Pranken entgegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#7BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 00:20 
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Marek konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. Er hatte beinahe mit einer solchen anwort gerechnet. Nun, wenigstens hatte er erfahren, dass der Mann ein Piratenkapitän war und nicht etwa ein ehrbarer Seemann. Aber im Grunde war es völlig egal, mit welchem Schiff er wohin in See stach und ob er überhaupt jemals in See stechen würde. Er hatte einmal einen Spruch gehört, der da lautete: Meist findet man Dinge, die man nicht sucht. Vielleicht würde es ihm ganz gut tun, einmal nicht nach einer Lösung des Problemes zu suchen und sei es auch nur für kurze Zeit. Im Moment hieß die dargebotene Pranke einfach nur, dass er sich einen neuen Verbündeten, vielleicht sogar einen Freund schaffen konnte - denn noch, das war aus den Worten des Kapitäns hervorgegangen, gab es nicht einmal ein Schiff. "Nun gut, dann bin ich ersteinmal dabei, aber nur so lange, wie ich es will..." Das war eine Einschränkung, die Marek immer vornahm, wenn er sich mit jemandem verbündete oder einer Gruppe beitrat. Er hoffte, dass der Pirat dieser Bedingung zustimmen würde, denn wenn er ehrlich war, so war ihm der Blonde ziemlich sympatisch und er wollte gern etwas mehr Zeit in dessen Gegenwart verbringen - es war schon lange her, dass Marek jemanden gehabt hatte, den er seinen "Freund" hatte nennen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#8BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 01:18 
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„Natürlich ist das in Ordnung“ rief Plank und griff nun einfach nach der Hand. Er lachte laut heraus und bat den Wirt, der jetzt näher stand als die Dienstmagd und bestellte noch einmal zwei Biere. Glücklicherweise brachte auch der Wirt die Biere und so konnte Plank ohne zu zögern, dass Bier an die Lippen setzen und einen kräftigen Schluck nehmen. Das kühle Getränk floss wie flüssiges Gold seine Kehle hinunter und belebte seinen Geist. Mit einem lauten zufriedenen Seufzen knallte er den Holzkrug auf den Tresen und wandte sich wieder an seinen neuen Kamerad: „Ich ernenne dich hiermit zu meinem ersten Maat!“ er schlug ihm freundlich auf die Schulter und nahm noch einen tiefen Schluck. „Wie heisst du eigentlich mein Freund?“ Sein neu ernannter erster Maat wollte gerade antworten, als die Türe der Schenke mit einem lauten Schlag geöffnet wurde. Der Raum verstummte fast schlagartig, auch seinem neuen Freund blieb das Wort im Halse stehen. Plank, der nicht ganz verstand warum die Stimmung plötzlich so umgeschlagen hatte rief laut: „Na genier dich nicht so mein Freund. Immerhin bist du mein erster Maat! Also wie heisst du denn?“ Seine Stimme hallte durch den Raum und alle Köpfe wandten sich zu ihm um. Die Blicke die sie ihm zuwarfen waren mörderisch. Es war gespenstisch still in dem Raum, nur der Ton von Stiefeln auf Holz tönte durch das Zimmer.

Ein Dutzend Personen traten durch die Menge, sie waren alle in komplett weissen Umhängen gekleidet, die Kapuze hochgezogen. Eine grosse, schwarze, stilisierte Klinge prangte auf der Brust jedes einzelnen. Sie kamen direkt auf ihn zu. Plank nahm noch einen Schluck und drehte sich dann zu seinen Neuankömmlingen um. Die Situation schien gefährlich zu werden und Plank flüsterte zu seine Nachbarn: „Wir sollten gehen, es wird unangenehm…“

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#9BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 01:32 
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Marek begutachtete die Neuankömmlinge in den weißen Umhängen. Ob sie von einer der Gilden kamen? Das wappenhafte Symbol auf der Brust jedes einzelnen schien darauf hinzudeuten, doch Marek kannte sich noch nicht gut genug in der Stadt aus, um das Symbol eindeutig zuordnen zu können. Eines war sicher: In friedlicher oder freundschaftlicher absicht waren diese Männer ganz sicher nicht hier - und Plank hatte mit seinem lauten Organ gerade so ziemlich jeden hier auf sich aufmerksam gemacht. Ein leichtes Grinsen huschte erneut über Mareks Gesicht und er legte sich den Riemen der Ledertasche, welcher während des Gespräches abgerutscht war, wieder über die Schulter. Vielleicht waren diese Weißkutten ja wegen ihnen hier - Plank hatte sich eben nicht gerade unauffällig verhalten und noch dazu recht laut zugegeben, dass er ein Pirat war. Auch marek war bereits des Öfteren wegen dem, was er war, und dem, was er nicht war, verfolgt worden. Man hatte ihn einen Hexer geschimpft, einen Dämon genannt und ihm noch eine Menge weitere Kosenamen verpasst, über die Marek manchmal hatte lachen können, meistens jedoch eher nicht. Auf Planks Flüstern antwortete Marek mit einem knappen Nicken. Es schien tatsächlich besser, wenn sie jetzt gingen - zudem, da alle Augen der Schenke auf sie gerichtet schienen. Langsam erhob er sich von dem Barhocker und strich sich eine feuerrote Haarsträhne aus dem Gesicht, wobei er jedoch die Weißkutten nicht aus den Augen ließ, die sich langsam einen Weg durch den Schankraum bahnten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gildenstadt Branayn
#10BeitragVerfasst: 10. Jan 2010, 02:55 
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Plank und Marek gingen relativ zügig auf den Ausgang zu. Er hatte keine Lust sich mit diesen Leuten zu prügeln. Sie kamen an der Gruppe vorbei und er versuchte sich möglichst an ihnen vorbei zu drücken, aber einer der breitgebauten Kuttenträger rempelte ihn trotzdem hart an, so dass er fast das Gleichgewicht verloren hätte und ihn einen Tisch gefallen wäre. Wie auf Befehl, stoppten die Neuankömmlinge, drehten sich zu ihnen um und umkreisten sie. Anscheinend nahmen sie dieses Versehen als kriegerischen Akt. „Wir wollen keinen Ärger!“ sagte Plank in beschwichtigenden Ton. Doch die Kuttenträger schienen ihm gar nicht zugehört zu haben, im Gegenteil sie zogen allesamt Schwerter. „Nun, dann zeige mir was du kannst…“ murmelte Plank und stellte sich an den Rücken seines ersten Maats. Er zog seinen Säbel, liess ihn locker in seiner Hand kreisen und ging in Verteidigungshaltung. Sie griffen von allen Seiten an, gleichzeitig…keinen Funken Ehre im Leibe diese Bastarde! Plank blockte den ersten Hieb, der auf seinen Kopf gerichtet war. Er wollte gerade nachsetzten, doch da kamen von beiden Seiten wieder Klingen geflogen, und er hatte die grösste Mühe sich zu verteidigen, an Angriff war gar nicht zu denken. Die wussten wie man mit Schwertern umzugehen hatte. Es musste schnellstens eine Idee her, sonst würde er hier als Kneipenschlägeropfer sterben. Und das war seiner völlig unwürdig! Innig hoffte er, dass sein neuer Freund zum Kämpfen taugte, sonst würde seine Misere nur noch grösser werden. Immerhin war es die Aufgabe eines Captains auf seine Crew zu achten.

Ihm blieb nichts anderes übrig, entweder zu unlauteren Mitteln greifen oder sterben. Da entschied er sich doch lieber für die unlauteren Mittel, auch wenn sie unmännlich waren. Er vergewisserte sich das sein erster Maat immer noch in seinem Rücken stand, er musste ja nicht vor seinem neuen Crewmitglied eine solche Schwäche zeigen. Mit der freien Hand griff er nach einer seiner Pistolen und richtete sie auf die Brust des vor ihm stehenden. Es ging etwa eine Sekunde, dann ertönte ein ohrenbetäubender Knall, der dem Schuss einer normalen Pistole nicht ganz unähnlich war. Mit einem kleinen Loch in der Kutte fiel der Gegner sofort tot zu Boden. Nun hatte er wieder etwas Luft und konnte anfangen Schläge mit seinem Säbel auszuteilen. Hoffentlich musste er die Pistole nicht noch einmal benutzen.

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