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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Merens Charaktere
#21BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 18:43 
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Hiho ihr...

Hier kommt mein erster Char aus der "Geschichte" Des Dämonen Horde


Name: Alexcia

Alter: 18

Rasse: Horndämon

Aussehen:

Alexcia ist eine grosse, weibliche Gestalt, mit sinnlichen und verführerischen Rundungen… Sie besitzt eine dunkle, weinrote Hautfarbe, ihre Lippen sind schon fast von einem dunklen Violet. Schwarze, seidige Haare fliessen ihre Schultern hinab. Kleidung trägt sie zumeist nur einen einfachen, schwarzen Kapuzenumhang, der sie je nach dem mal mehr, mal weniger bedeckt. Aus ihrem Steiss wachst ein knöcherner Schwanz, der aus einzelnen Wirbelgliedern zu bestehen scheint und dessen Spitze knapp bis an den Grund reicht… Zusätzlich trägt sie ein einfaches Eisenschwert um ihre Hüfte.

Fähigkeiten:

Alexcia besitzt die Fähigkeit, überall aus ihrem Körper Knochen spriessen zu lassen, die sie sowohl zum Angriff, wie auch zur Verteidigung nutzen kann. Ihre Fähigkeit beschränkt sich dabei nicht nur auf ihre Knochen, sie ist zusätzlich in der Lage. Horn und wo nötig Zahnschmelz zu bilden. Diese Fähigkeit lässt sich kontrollieren, ist aber zusätzlich an ihren Gemütszustand gebunden. Ist sie extrem wütend, macht sie sich selbstständig und spontan wachsen ihr irgendwo Knochen aus dem Körper, bei extremer Angst beginnen die Knochen, ihre Herrin zu schützen und werden immer dicker. Das Eisenschwert an ihrer Seite weiss sie zwar zu nutzen, doch hat es vor allem symbolischen Wert.

Chararkter:

Alexcia ist ein vergleichsweise junger Dämon, mit einem ebenso jugendlichen Charakter. Sie ist frech und neugierig, liebt es, sich auszuprobieren und ist meist eher guter Laune. Sie ist unruhig und braucht immer Beschäftigungen und Herausforderungen. Ist diese nicht durch die Umwelt gegeben, sucht sie sich selber eine. Alexcia ist fasziniert von Stärke, Kämpfe, und Gewalt.


Geschichte:

Alexcia war die erste und einzige Tochter eines Waffenschmiedes, der in der grossen Stadt Morlberg seine kleine Schmiede hatte, die für Qualität bei Kennern bekannt war. Obwohl Alexcias Mutter, eine liebevolle, wenn auch etwas zu gütige Frau, ihr Bestes gab, Alexcia zu einer Frau zu erziehen, war sie schon immer viel mehr fasziniert gewesen von den Klingen, die in der kleinen, feinen Schmiede hingen. Und ihr Vater liess sie erst wiederwillig, doch dann immer freier und gönnerhafter, hatte er sich doch insgeheim immer einen Sohn gewünscht… Er lehrte sie auch das Führen von Schwertern, bei dem sie grosses Talent zeigte. So wuchs sie auf, als freche junge Frau, die lieber Hosen als Röcke trug, ihren eigenen Kopf hatte und von Blut und Schwertern seltsam angezogen wurde…

Dies wurde ihr eines Tages zum Verhängnis… Mit 17 Wintern hatte sie sich angewöhnt, des Nachts durch die Strassen zu schleichen, ihren sehnigen, trainierten Körper zu nutzen um in den Schatten der Dächer in die dunklen Gassen zu sehen und völlig fasziniert dort zu beobachten, wie Menschen mordeten, Frauen vergewaltigt wurden und Kneipenschlägereien ausgefochten wurden. Sie fühlte sich sicher, hatte sie doch von ihrem Vater auf den 15 Winter ein Schwert erhalten und wusste, damit umzugehen. Dazu war sie auch noch versteckt und konnte schnell wegrennen, sollte etwas passieren… Bis eines Abends sie beobachtete wie ein Mädchen von violett gewandeten Männern zusammengeschlagen und entführt wurde… Alexcia, völlig fasziniert von dem Leiden der Blondine und entschied sich, der Gruppe zu folgen…

Das Nächste, das sie wusste war, dass sie in einem kleinen Käfig sass, in einer Höhle. Fackeln hingen an den Wänden und warfen einen flackernden Schein auf die rohen Steinwände und die anderen Käfige, die neben der ihren standen. Manche waren leer, in manchen konnte sie grob die Umrisse andere Mädchen erkennen, die auf dem kalten, nassen Zellenboden kauerten… Die meisten bewegten sich so gut wie gar nicht, schienen schon mehr tot als lebendig zu sein… Nicht so Alexcia…Sie hatte ihr geliebtes Schwert entdeckt, dass an der gegenüberliegenden Wand lehnte… Ihre Hände fuhren über die Gitterstäbe, das Schloss war schnell gefunden… Doch bevor sie sich wirklich an das Öffnen der Käfigtüre machen konnte, kam eine violett gewandete Gestalt aus dem dunklen Höhleneingang, ging zu einem der Käfige, öffneten diese und riss die lethargische Frau aus dem Käfig. „ Du wirst jetzt unserem grossen Lord Volrath geopfert!!“ dröhnte der Kapuzenmann, die Frau reagierte nicht… Anders Alexcia, die beim Namen dieses Lordes ein leises Wispern vernahm, das von nirgendwo her zu kommen schien… Ihr Kopf zuckte zur Decke, die haselnussbraunen Augen suchten die Decke nach der Quelle der Stimme ab… Sie wisperte ihr verführerische Dinge ins Ohr, erklärte ihr, dass sie auf den richtigen Moment für den Ausbruch warten und dass sie reich belohnt werde, wenn sie ihm doch nur folgen würde…

Sie entschied sich…der Stimme zu folgen…

Dicke Bluttropfen fielen von der Klinge hinab auf den Steinboden. Überall lagen abgetrennte Körperteile von bekutteten Menschen, aber auch unter den Gefangenen hatte Alexcia gewütet… Blut war überall auf ihren Körper getropft, die graue Kleidung war dunkelrot gefärbt… Auf ihrem hübschen Gesicht hatte sich eine Mischung aus Seligkeit und Neugierde geschlichen… Sie blickte sich um, stand nun in einer hohen, runden Höhle, von irgendwoher fiel schummriges Licht genau in die Mitte des Raumes, wo eine kleine Erhöhung und ein Altar zu finden war. Die Stimme wisperte ihr zu, dass sie sich diesem nähern sollte und mit einem seltsamen, erwartungsvollen Knoten in der Brust… Eine dicke Kruste getrockneten Blutes lag auf dem Altar… Alexcias blutverschmierte Hand legte sich auf den dreckigen Stein…dann folgte sie dem Wispern ein weiteres Mal, entkleidete sich und legte sich selig lächelnd auf den Altar…

Monate später

Viel war geschehen, seit sie Horndämonin geworden war. Sie hatte einen kleinen, sehr mächtigen Dämon kennengelernt, in dem Körper eines 10 Jährigen Jungen und mit dem Geist eines erwachsenen Mannes. Mit ihm hatte sie die bisher friedlichste Zeit als Dämon verbracht. Er hatte sie vor ihrem Meister gerettet und ihr ein paar wichtige Dinge beigebracht… Doch hatte er sie fallen gelassen. Nun war sie alleine, in einem Wald, ihr alter Retter wohnte nicht weit entfernt von ihr in einer Zitadelle, genoss wohl alle Annehmlichkeiten, während sie keine wirkliche Schlafstelle hatte. Die Gefühle zu dem kleinen Magier waren zwiegespalten. Zum einen war sie ihm immer noch dankbar und stand tief in seiner Schuld. Andersherum nahm sie es ihm wirklich übel, dass er sie aus einem ihr nicht ganz klaren Grund verstossen hatte. Die positiven Gefühle waren der Grund dafür, dass sie im Wald um diese Zitadelle lebte, die negativen Gefühle der Grund, dass sie noch nicht zu der Zitadelle gegangen war. Ihre Tage verbrachte sie damit, die verschiedenen Studien, die sie sich selbst aufgetragen hatte, zu beenden und verfeinern… Nicht selten geschah es, dass, wenn man durch den Wald ging, der Wind Flötenspiel herantrug, das anfangs noch holprig, aber im Laufe der Zeit immer besser tönte… Ihr Eisenschwert wurde nicht mehr ganz so häufig genutzt wie auch schon, sie fing an, sich je länger je mehr auf ihre Fähigkeiten als Dämon und ihren immer stärker werdenden Körper zu verlassen und trainierte ihre Schwertkünste nur noch soweit, dass sie den Kampf mit der Klinge nicht verlernte… Ihre zweite Hauptbeschäftigung neben dem Musizieren und der körperlichen Ertüchtigung war das Jagen. Sie jagte aus verschiedenen Gründen, aus Luft, Appetit oder auch Langeweile, doch sie fand, es war ein gutes Training für sie. In einem dieser Jagdtouren fand sie auch ein verlassenes Jagdhäuschen, dass sie fortan als Unterschlupf nahm.

Die meiste Zeit genoss sie ihr Leben… Ihrem ehemaligen Lehrmeister wurde sie in der Hinsicht ähnlich, dass sie die Natur, in der sie lebte genoss und ihren Frieden in ihr fand… Doch es gab auch Momente, wenn sie einsam in ihrer Hütte sass, da vermisste sie den seltsamen, kopflastigen Magier…


Dateianhänge:
Dateikommentar: Ein Bild von Alexcia, gezeichnet von Lyreen
Alexcia.jpg [52.89 KiB]
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Es war das letzte mal das er sein Herz freigab
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Doch es wird ihn begleiten auf dem Weg
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 Betreff des Beitrags: Re: Merens Charaktere
#22BeitragVerfasst: 15. Jan 2014, 22:48 
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Name: Syl

Alter: 32

Beruf: Noburianischer Heiler

Aussehen:

Syls Statur ist unscheinbar. Er ist weder besonders gross, noch besonders klein, weder besonders imposant, noch auffallend schwächlich. Trotzdem fällt der Mann in jeder Gruppe Menschen auf. Auf seinem Kopf gibt es kein einziges Haar mehr. Sowohl der Kopf, als auch die Barthaare, sogar die Augenbrauen sind immer penibel wegrasiert. Dies gibt dem rundlichen Gesicht, den blauen Augen und der hellen Haut das Aussehen eines Totenschädels. Gekleidet ist der Mann in einfacher, aber zweckdienlicher lederner Wanderkleidung. Darüber trägt er einen grauen Kapuzenumhang. Um seinen Schultern hat er eine abgetragene, lederne Umhängetasche und in seiner Hand hält er einen hölzernen Stab, dessen Spitze sich teilt und eine kleine T-Form bildet. An jedem der Ästchen hängt ein Tuch. Eines davon ist von einer satten roten, das Andere in einem hellen Blau.

Fähigkeiten:

Syl ist in der Kunst der Heilung bewandert. Seine Fähigkeiten belaufen sich auf sowohl körperliche als auch geistige Gebrechen, die er zu behandeln vermag. Da die noburianischen Magiegesetze es ihm verbieten, aggressive Magie in irgendwelcher Art zu erlernen und zu praktizieren, belaufen sich seine magischen Fähigkeiten auf das Heilen und den Schutz von sich oder Verbündeten (Auch wenn diese zu tödlichen Zwecken angewandt werden könnte). Daneben kommen noch fundierte Kenntnisse in Kräuterkunde und Anatomie.

Begleiter:

Syl wird begleitet von einer jungen Retrieverhündin, die den Namen Tan trägt. Tan ist auch gegenüber Fremden sehr zutraulich und dazu ausgebildet, Verwundete aufzuspüren und Syl zu Ihnen zu führen.

Charakter:

Syl ist ein weitergereister Mann, der schon viel Leid und Schmerz gesehen hat. Nichtsdestotrotz hat er sich Wärme und Nächstenliebe bewahrt. Syl ist äusserst gesetzestreu und befolgt Regeln und Gebote.

Schwächen:

Obschon Syls Schild fast undurchdringlich ist, besitzt er daneben keine Möglichkeiten sich gegen Feinde zu erwehren. Um Zugriff auf sein komplettes Repertoire an Fähigkeiten zu haben, benötigt er eine gewisse Ruhe und Konzentration.

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 Betreff des Beitrags: Re: Merens Charaktere
#23BeitragVerfasst: 14. Feb 2014, 10:56 
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Name: Lana von Halan

Alter: 25

Rasse: Mensch

Aussehen:

Lana ist eine hochgewachsene Frau mit schwarzen Augen und dunkelgrünen Augen. Sie wirkt für ihr Alter äusserst jung, auch wenn ihre Blicke eine andere Sprache sprechen. Die Frau ist gekleidet in eine einfache Tunika, ihre Brust geschützt von einem ledernen Schutzpanzer. Normalerweise ist es nicht sichtbar, doch die Wunde, die das Zeremonienschwert bei ihrer Opferung hinterlassen hat, ist nicht mehr vorhanden, doch hat sie dort nun ein bronzenes, unförmiges Mal. Als Bewaffnung trägt sie ihren bronzenen Rundschild und ein Langschwert, ebenfalls aus Bronze, mit sich herum.

Fähigkeiten:

Während ihren Reisen hat Lana Fähigkeiten an ihr entdeckt, von denen sie nicht wusste, dass sie besass. Für sie ist es ein Zeichen, dass bei ihrer Opferung doch etwas mit ihr geschehen ist. Ihr Körper ist agil und von einer fast übermenschlicher Stärke. Jede Waffe, die sie in die Hand nimmt, versteht sie meisterlich zu führen, egal wie viel Übung sie damit bisher hatte. Und zuletzt ist sie in der Lage, Feuer durch Metall zu leiten, es zu erhitzen und schlussendlich in Flammen zu setzen.

Charakter:

Lana ist eine Frau, die die Realität viel zu schnell und viel zu stark eingeholt hatte. Sie gibt sich gerne emotionslos, abgeklärt und unnahbar, hat aber einen Kern, der tief verletzt ist und an etwas grösseres glauben möchte.

Geschichte:

Die Stadt Halan war ein blühendes Wirtschaftszentrum, an einem grossen Meer und am Fusse eines erloschenen Vulkanes gelegen. Der Hafen und zwei grosse Handelsstrassen hatten der Stadt Reichtum und Wohlstand geschenkt, der seinesgleichen im Lande suchte. Die blühende Stadt rief natürlich Neider auf den Plan, die sich die Schätze der Stadt einverleiben wollten. Doch die Bewohner Halans mussten sich keine Sorgen über Feinde machen, denn sie standen unter einem besonderen Schutz. Der Schutzgott Halan und seine 100 Walküren, der im Vulkan lebte und der Stadt am Fusse ihren Namen gegeben hatte, wachte über die Stadt und seine Bewohner und bewahrte sie vor Krankheit, Tod und Verderben. Als Gegenleistung verlangte er nur, dass jedes Jahr zur Mittsommerwende eine Frau ihm geopfert werden sollte, damit diese in den heiligen Walkürendienst eintreten konnte, der 100 Jahre geht. Die Bewohner Halans folgten diesem Wunsch gerne, stellte er doch sicher, dass sie sicher und beschützt waren.

Eines dieser Opfer war eine junge Frau namens Lana. Wie all die Jahre zuvor, war auch diese junge Frau glücklich und stolz, dass sie ausgesucht worden war. Das Fest zur Mittsommerwende war wie immer ausufernd gewesen und sie, die junge Lana, war der Mittelpunkt gewesen. Nun war der Höhepunkt der Festivitäten erreich. Eine grosse, bunte Parade, die durch die ganze Stadt zog und schliesslich beim Opferplatz, einer steinernen Pyramide mit einem Altar auf der Spitze am Fusse des Vulkans, anhielt Stolz sass sie auf einem prunkvollen Wagen, an ihrer Seite hing ein zeremonielles Schwert aus Bronze und an ihrem Unterarm war ein Rundschild, ebenfalls aus Bronze gefertigt. Der Wagen war geschmückt mit bronzenen Waffen und an jeder Ecke des viereckigen Gefährtes brannte eine grosse Feuerschale zu Ehren Halans. Voller antrainierter Anmut schritt Lana hinter einem breitschultrigen Mann, gepanzert in einem zeremoniellen Brustpanzer und behängt mit einem wunderschönen Langschwert, dass er zur Opferung benutzen würde, die Treppen hoch. Das Herz der jungen Frau schlug mit jedem Schritt schneller, der Griff an dem Schild und dem Schwert wurden feucht vor Schweiss, teils aus Aufregung, teils aus Angst. Doch ihre Schritte zögerten nicht und sie trat mit geradem Rücken und starrem Blick auf das Podest, legte sich auf den Altar und legte die Waffen neben sich. Das Firmament mit den silber schimmenden Sternen und dem grossen Vollmond öffnete sich für einen Moment vor ihrem Blick, bevor der Priester sich über sie beugte und das Schwert hob. Der Tradition entsprechend schloss Lana die Augen und wartete auf das Ende und den Neuanfang. Der Priester intonierte mit lauter Stimme Beschwörungsformeln, die immer melodischer wurden, bis schliesslich die ganze Stadt ekstatisch mitsang. Lanas Herz hämmerte nun in ihrem Hals, sie spürte jeden Muskel in ihrem Körper als harten Knoten. Sie schluckte noch einmal leise und schwer, das Finale des Gesanges kam und dann...wurde es schwarz.

Laute Schreie drangen an ihr Ohr, der scharfe Geruch von Blut bohrte sich in ihre Nase. Plötzlich stiess etwas gegen ihren liegenden Körper, das Schwert, dass in ihrem Brustbein steckte, flog weg und fiel scheppernd auf den Boden. Der Brustkorb der jungen Frau hob sich schlagartig. Luft floss schlagartig durch den Körper und Lana riss die Augen auf. Das erste was sie sah, waren die Sterne und den Mond, dann spürte sie den Druck auf ihrer Seite. Kraft durchfloss den Körper und sie befreite sich von der Last, die sich als schwarz gekleideter Mann herausstellte. Die Gestalt rutschte leblos von ihr hinunter und stiess mit einem dumpfen Schlag auf den Boden der Pyramide auf. Lana hob den Oberkörper und blickte hinab auf die Stadt. Eine dicke Wolke aus Rauch hing über den Gebäuden und diverse Feuer brannten in ihrer Heimat, für die sie gestorben war. Ohne gross nachzudenken griff sie nach dem Schwert und dem Schild, die immer noch neben ihr lagen und sprang vom Altar. Irgendwo in ihrem Kopf fragte sie sich, warum sie hier wieder aufgewacht, wieso die Stadt plötzlich angegriffen wurde und wo Halan war, doch die Zerstörung der Stadt waren alles, worauf sie ihren Fokus legte. Sie blickte sich um und hetzte die Stufen der Pyramide hinab.

Sie war etwas verwirrt, wusste nicht genau was geschehen war, doch auch wenn sie alleine war, eines war ihr klar. Sie war als Walküre Hallans vorgesehen gewesen und selbst wenn sie nicht aufgestiegen war, ihre ehrenvolle Aufgabe und ihr Dienst begannen in diesem Moment.

Die ganze Situation wurde immer verstörender. Die ganze Stadt war in Schutt und Asche gelegt worden, Beissender Rauch erschwerte ihr das Atmen, während sie um die Gerippe der einstigen Gebäude schlich und nach Feinden Ausschau hielt. Doch die Stadt war wie ausgestorben. Nirgends fand sie eine Person, sei es Feind oder Freund. Auch Leichen waren lange Zeit eine Seltenheit. Am Fusse der Pyramide hatte sie einen toten Stadtbewohner gefunden, die festlichen Festtagsgewänder waren blutverschmiert, die Gliedmassen unnatürlich verdreht. Lana hatte die Gestalt umgedreht, um zu erkennen, wer da zu ihren Füssen lag, doch das Gesicht war nur noch eine blutige Masse. Er schien die Treppen hinuntergefallen zu sein, als er auf dem Altarplatz mit der schwarzen Gestalt gekämpft und sie schliesslich erweckt hatte.

Neben den wenigen Toten gab es auch keinerlei Lebende mehr in der Stadt. Weder der Feind, noch Stadtbewohner waren aufzufinden. Ein paar wenige Stunden war sie durch die Stadt gegangen, erst äusserst bedacht, nicht aufzufallen, doch als ihr auffiel, dass niemand mehr hier zu sein schien, offener und schlussendlich rief sie nach Überlebenden. Doch es blieb alles still, Halan war tot...

Die Ereignisse in Halan waren schon ein paar Jahre her und Lana hatte nur wenig neue Erkenntnisse über sich und die Geschehnisse in dieser Nacht in Erfahrung gebracht. Ihr Leben, dass eigentlich hatte enden sollen, war auf grausame Art und Weise verlängert worden.

Nachdem sie die zerstörte Stadt verlassen hatte, war sie zum Vulkan hochgestiegen und hatte versucht, mit dem Schutzgott Kontakt aufzunehmen, doch er antwortete nicht. Genau konnte sie sich noch daran erinnern, wie sie darüber nachgedacht hatte, sich einfach in den Krater fallen zu lassen, um ihren angestammten Platz an seiner Seite doch noch einzunehmen und wie dann das kalte Gefühl in ihr aufstieg, als ihr bewusst war, dass es gar nichts mehr zu beschützen gab. So hatte sie irgendwann ihre Heimat komplett verlassen und war von dannen gezogen. Während ihren Reisen hatte sich der tiefe, kindliche Glaube in kühlen, grausamen Realismus gewandelt. Einsam und allein, ein einst behütetes Kind, von allen gefeiert und geliebt, bestand sie mithilfe ihrer erlangten Fähigkeiten und ihrem Lebenswillen in einer Welt, in die sie nicht zu gehören schien.

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