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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Drachenreiter-Rs
#1BeitragVerfasst: 15. Nov 2014, 22:20 
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(Ist ne alte Story von mir und hab sie mal rausgekrammt. Vlt hat ja wer Intresse daran :3)

Graue Augen erhoben sich in den Himmel und folgten schweigend einem Raben, der seine Kreise zog und sich dann auf einem der Dächer niederließ. Das Tier neigte den Kopf leicht zur Seite und fixierte mit einem Augen die Gegend. Vermutlich war er wie die meisten hier auf der Suche nach etwas Essbaren.
Ob Mensch oder Tier. Es spielte keine Rolle.
In einer kleinen Gasse hörte man Hunde bellen, einige Mäuse huschten im Schutz der Schatten über die Straßen auf der Suche nach ein paar genießbaren Krümeln. Ein Stück Käse wäre wohl ein Festmahl. Wenige Meter weiter stolzierte eine Katze über den Marktplatz, eine fette Ratte in ihrem Maul. Offenbar war das Tier äußerst Stolz auf ihren Fang.
Ein leises Lachen verließ die Kehle des Elfen, als er die grauen Augen von der Szenerie abwandte und sich wieder auf das Wesentliche konzentrierte. Jagen, Handeln, Feilschen. Ein beinahe alltägliches Vergnügen, dem man sich nur hingab wenn man überleben wollte.
Zwar hatte die Entdeckung von Strom und die Möglichkeit zur Stahlherstellung einiges verändert, aber man sah die Armut doch noch im ganzen Land, denn nur Jene mit genug Geld konnten sich solche Errungenschaften leisten.
Er dachte für einen Moment an die Weiten außerhalb dieser Mauern. Grün, Wälder, Natur. Alles was das Auge traf war davon übersät. Hier und da konnte man vereinzelte Bauernhöfe sehen, Felder die bewirtschaftet wurden und Bauern, die wie jeder andere um ihr Überleben kämpften.
Ein leises Klimpern von Geld riss ihn aus den Gedanken und ließ seinen Blick zu der Hand vor sich gleiten. Zu wenig. Viel zu wenig. "Mehr ist es dir nicht wert?", fast schon bedrohlich glitten die Worte über seine Zunge und ließen die Käuferin mit ängstlich geweiteten Pupillen zu ihm aufschauen. "Ich hab 5 Kinder", stammelte sie den Tränen nahe und der Elf nahm leise seufzend das Geld. Er hatte ein viel zu weiches Herz, wenn es um Kinder ging.
So überließ er ihr das Fleisch und seine Schritte lenkten ihn weiter über den Marktplatz im Inneren der Schlossmauern. Ab und zu blieb er stehen und begutachtete die Waffen die hier und dort angeboten wurden. So blieb sein Blick auch an einigen Pistolen hängen und musste leicht Schmunzeln, wieder etwas was man sich nur leisten konnte wenn man es stahl. Für einige Sekunden spielte er mit dem Gedankengang zuzugreifen, aber dann erinnerte er sich daran, dass das hier nicht der Sinn seines Aufenthalts war und die grauen -fast schwarzen- Augen glitten zu einem Abschnitt des Schlosses. Ein an sich unabhängiger Teil und irgendwie doch nicht, denn genau genommen war dieser Abschnitt des Schlosses fast genau so groß wie das Hauptgebäude mit seinem Thronsaal und den ganzen Gemächern. Nur beherbergte dieses Gebäude wesentlich gefährlichere Kreaturen: Drachen.
Auch wenn dort nur die kleineren Exemplare ihren Platz fanden, so wusste das ganze Land, dass sich die größeren ihrer Art in dem Gebirge um sie herum ihre Höhlen gesucht hatten.
Es wäre ein Selbstmordkommando gewesen dort einzubrechen und eines der Dracheneier zu stehlen, welche sich auf dem Schwarzmarkt verkaufen ließen und eine Summe einbrachten bei der man selbst und 5. Generationen seiner Nachkommen ausgesorgt hatten, vorausgesetzt man ging von der Lebensspanne eines gewöhnlichen Menschen aus.
Seine Füße lotsten ihn in Richtung des Gebäudes. Es hatte mal jemanden gegeben, der versucht hatte eines der Eier zu stehlen. Am nächsten morgen hatte man lediglich einen Stückchen rosa Fleisch gefunden und es hatte gedauert bis man realisiert hatte, dass es ein Stück des Enddarms war.
Diese Geschichte schwebte wie eine unsichtbare Warnung über den Köpfen all jener, die je einen Gedanken daran verschwendeten.
Aber an diesem Morgen, an dem die morgendlichen Nebelschwaden des nahe gelegenen See erst seit weniger als 2 Stunden verschwunden waren, waren es keine Diebe, die auf das Gebäude zu gingen und auch keine Soldaten. Es waren all Jene, die der Akademie der Drachenreiter beitreten wollten. All Jene, die von einem Drachen erwählt werden wollte.
Für ihn selbst war es nur eine Chance mal einen Blick in das Gebäude zu werfen und einmal in seinem Leben einen Drachen zu sehen.
Er konnte ja nicht ahnen das er selbst einer dieser Auserwählten sein würde, als er durch das riesige Portal trat und die schwarze, gold-bestickte Kapuze von seinem Kopf schob. Der Rabe vom Marktplatz ließ sich wenige Sekunde darauf auf der Schulter des Elfen nieder, dessen fast weiße Haut selbst im fahlen Licht samtig schimmerte. "Na Nox. Hast du was leckeres gefunden?", fragte er den Raben, welcher ihn nur mit zur Seite geneigten Haupt aus einem Augen musterte. "Was starrst du mich so an? Sehe ich heute etwa wieder so umwerfend aus?" Er kicherte leise als der Rabe ihm liebevoll in den Finger hackte und sie beide aus schwarz schimmernden Augen die riesige Eingangshalle nach dem ersehnten Anblick absuchten, auch wenn ihn das Gefühl nicht los ließ immer wieder Blicke auf seinem Rücken zu spüren, wie sollte es auch anders sein. Trotz Modernisierung, war er den Prinzipien seiner Vorfahren treu geblieben und tief mit der Natur verbunden. Ja beinahe mit ihr verwurzelt und er fühlte sich nun mal in den Lederhosen und dem Leinen-Hemd wohl, auch wenn die dunkle Kleidung einen starken Kontrast zu seiner hellen Haut bildete und ihn noch unnatürlich blasser erscheinen ließ. Das dumme Getratsche störte ihn nicht. Zu Mindestens redete er sich das ein, als er durch die Hallen wanderte, Nox immer noch auf seiner Schulter thronend. Die anderen drei Raben hielten wohl draußen weiterhin ihre Augen offen oder gönnten sich ein Festmahl. Solch unabhängige Wesen. Vielleicht hätte er ihnen Namen geben sollen, die zu einer sanfteren Natur passten, aber er hatte sie ja unbedingt Odin, Hugin und Munin nennen müssen. Welche Ironie als Elfe den nordischen Mythologie zu frönen, aber andererseits waren die vier trotz ihrer manchmal widerspenstigen und eigenwilligen Natur, treue und nützliche Verbündete. Wieder lächelte er und drehte weiter seine Runden durch die riesige Halle. Wo waren diese Biester nur wenn man sie sehen wollte?
Viel zu viel Unheil hatten sie über die Welt gebracht und doch hoffte die Menschheit darauf, dass diese Schuppenbestien sie in eine glorreiche Zukunft ohne Armut führten.
Er wollte gerade sein Haupt ob dieser unglaublichen Vision schütteln, die beinahe schon lächerlich klang, als er von jemanden geschubst wurde und sich in Reih und Glied mit den anderen 'Anwärtern' befand. Er wollte protestieren, sagen, dass es ein Irrtum sei, doch der Blick des Soldaten der ihn in die Reihe befördert hatte war unnachgiebig und bevor der Elf genug Mut gefasst hatte um die Flucht anzutreten war es zu spät.
Vor ihnen in den dunklen Schatten der Hallen, machte er die Kontur eines Mannes aus. Nachtsicht war schon was feines.
Begleitet von jeweils zwei Wachen links und rechts von ihm, in der Formation eines V's kamen sie näher. Begelitet von einem leisen Pochen.
Ein Raunen und Murmeln ging durch die Menschenmenge, als sie den Mann erkannten: Der Leiter der Akadamie, Drachenreiter und eine Koryphäe.
Eigentlich war es normal, dass er hier auftauchte, aber das Raunen und Gemurmel, schien zu bedeuten, dass es doch nicht so besonders war. Vielleicht war es auch einfach nur die Aufregung und Anspannung die von ihnen allen abfiel.
Als das Licht auf ihn traf, sah man drei Narben auf seiner rechten Wange, die Haare waren von einem dunklem Braun und obwohl er noch nicht alt zu nennen war, waren sie von vereinzelten grauen Strähnen durchzogen. Als er noch einen Schritt nach vorne trat und nun endlich gänzlich von Licht getroffen würde, sah man dass ihm ein Teil seines rechten Beines fehlte und er sich auf einen Gehstock stützte.
// Deswegen also das leise Pochen. //, huschte es durch die Gedanken des Nachtelfen, ehe er wieder aus seinen Gedanken gerissen wurde.
Eine melodische, tiefe Stimme ließ ihn aufhorchen. Nicht so tief wie die seine aber doch unverkennbar männlich und auf ihre Weise so faszinierend, dass man sie hätte anziehend nennen können. Wie die Stimme eines Barden, der sein Publikum fesselte.
Fast wie ein melodischer Singsang und es gab keinen Zweifel wem sie gehörte, denn Jeder im Raum starrte den Sprecher, den Leiter, den Meister an.
"Wie ich sehe seit ihr wieder zahlreich erschienen, aber doch muss ich euch warnen. Ein Drache ist kein Hund und auch kein Pferd. Ein Drache ist sturer als jeder Esel. Gefährlicher als jeder Wolf. Stärker als jeder Bär. Listiger als die klügste Schlange und unzähmbarer als jeder noch so stolzer Adler und vor allem ist ein Drache tödlicher und brutaler, als der Mensch es je sein kann."
Er machte eine kurze. "Sie zögern nicht, wenn es darum geht ein Leben zu zerstören und es braucht seine Zeit bis sie ihrem Reiter vertrauen, aber wenn sie es einmal tun nimmt man ihr ganzes Herz in Anspruch, als sei man ihr eigenes Junges, aber selbst dann sollte man nie vergessen, dass die meisten von ihnen äußerst Eitel und auch sehr machtvoll und prächtig sind. Ein falsches Wort, eine falsche Bewegung und ihr habt eine Hand oder ein Bein weniger.", er lächelte ob der Tatsache, dass genau das der Grund für seine fehlende Wade war. Dort wo jetzt nur noch der Stumpf seines Oberschenkels war, hatte einst ein komplettes Bein bestanden, dass ihm von seinem eigenen Drachen genommen worden war, als er die Gefühle dieses edlen Wesens mit Füßen getreten hatte und ihn in Rage gebracht hatte.
"Jeder Mensch macht Fehler, die verziehen werden. Aber kaum ein Drache verzeiht oder entschuldigt sich gar. Das ist wider ihrer Natur. Wider ihres Stolzes und jeder der Angst davor hat sollte jetzt besser gehen."
Ein Pause folgte in der einige vor dem Nachtelfen in der Reihe den Saal verließen. Sie waren nicht dazu bereit ihr Leben dem Willen eines Drachens zu unterwerfen. Eigentlich war er es auch nicht und dennoch rührte er sich nicht, sondern lauschte nur angestrengt den weiteren Worten des Reiters.
"Wir haben dieses Jahr sechs Dracheneier. Ihr werdet der Reihe nach vortreten und die Eier eines nach dem anderen berühren. Solltet ihr erwählt werden spürt ihr einen leichten Tritt den die Eierschale. Wie ein Baby, dass im Mutterleib tritt. Es ist aber nicht gesagt, dass jedes Ei seinen Reiter wählt. Vielleicht ist auch keiner von euch der oder die Richtige. Lasst uns beginnen!" Er klatschte in die Hände und darauf hin wurden sechs kleine Holztische und die Eier auf Kissen aus roten Samt mit goldenen Troddeln (auch Quasten genannt, siehe Bild) hereingebracht und in einer Reihe vor dem Reiter und den Wachen aufgestellt.
Dann ging es langsam los. Einer nach dem anderen Schritt nach vorne.
Desinteresse legte sich in den Blick des Nachtelfen und hielt auch an als er an der Reihe war. Er würde eh nicht erwählt werden und wollte es ehrlich gesagt, so etwas war viel zu viel Verantwortung für ihn. Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen war das eine. Aber zu versuchen einen Drachen zu erziehen, lag auf einer völlig anderen Ebene.
So berührte er jedes der noch übrigen Eier lediglich flüchtig. Er hatte heute schließlich noch einiges vor. Seine Vorräte waren geschrumpft und er hatte noch einiges kaufen wollen, bevor er sich wieder auf die Reise durchs Land begab. So etwas wie ein Zuhause besaß er nicht. Seine Gedanken glitten in die Vergangenheit und ließ ihn einen Moment länger an einem blau-grauen Ei, das irgendwie marmoriert aussah stehen bleiben. Ein leichter Tritt ließ ihn verwirrt aufschauen. Hatte er sich das nur eingebildet? Sicherlich! Er wollte gerade weitergehen, als wieder etwas von Innen gegen die Eierschale trat. Unsicher warf der Elf einen Blick zu seinem Raben, welche wieder diese typische Kopfhaltung einnahm und dann auf das Ei hüpfte. Als der nächste Tritt folgt musste das Tier es gespürt haben, denn es flatterte aufgeregt kreischend zurück zu seinem Besitzer. Hätte er noch blasser werden können, wäre er es geworden, so starrte er das Ei nur geschockt, bis ihm eine der Wachen anordnete zurückzutreten und sich zu den anderen neu erwählten Reiter zu stellen.
Mit leicht zitternden Gliedern kam er dieser Aufforderung nach, sein Herz klopfte wie wild und pumpte, dass schwarze Blut durch seine Adern. Immerhin konnte er nicht rot werden, doch sah man die Aufregung an seiner pochenden Schläfe, was das Tattoo, in Form einer Dornenranke, pulsieren ließ.
Dennoch versuchte er seine Unsicherheit zu überspielen und legte eine arrogante Miene auf und wandte sich sogar von den anderen Reitern ab. Mit denen hatte er nichts zu schaffen oder eher wollte er das nicht. Er wollte nicht ein Mal diesen verdammten Drachen. Was musste der nur für ein Idiot sein ihn auszuwählen.

_________________
"...I’m not the man who jumps in the line of fire. But that’s the kind of man you deserve so… I’ll do my best"

Lowell Tracey


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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#2BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 10:42 
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So ich hab noch mal gesucht und ne neuere Version der "Einleitung" gefunden:

Graue Augen blickten über das Land vor sich und sogen das satte Grün der Wiesen ein. Die Luft war erfüllt von Vogelgezwitscher, der Himmel zog sich über den Köpfen der Menschen wie ein fließendes blaues Band entlang.
Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel hinab und tauchte die Welt in prickelnde Farben. Sie ließ die Seen glitzern und das Gras, welches sich sanft im Wind wiegte, glänzte in einem frischen Grün.
Es roch nach feuchter Erde und frisch erblühten Blumen. Die Bäume trugen die ersten Blätter und den Körper des Nachtelfen durchströmte ein wohliges Gefühl.
Es ist Frühling. Ein Neuanfang. Die Freiheit. Sein Körper schien es gerade zu heraus zu schreien, unfähig dieses Glücksgefühl aufzufassen. Wie lange hatte er sich danach gesehnt? Dieser unendlich lange Winter, die Trostlosigkeit dieser Welt, das vergossene Blut, waren nur in einer Nacht weg gewaschen worden und hatten ein Land voller Möglichkeiten zurückgelassen. Ein Land voller Freiheit und als würde diese Welt es bestätigen wollen, kreiste hoch über seinem Kopf ein Adler. Das Symbol der Freiheit in diesen Tagen.

Er öffnete die Augen und blinzelte mehrmals. Die Farben und der Frühling waren verschwunden, die Sonne und der blaue Himmel waren hinter grauen Wolken verschwunden und alles was blieb war der Adler, der über seinem Kopf kreiste und verzweifelt nach etwas Essbaren suchte.
Diese Welt war von Hoffnung und Glück verlassen worden und wer Freiheit suchte, würde sie in diesen Landen nicht finden.
Es war das Jahr 651 nach König Keleusin I. , dem ersten Reiter den diese Welt gesehen hatte. Die Legende besagte, dass er seinen Drachen an den Hörnern gepackt und nieder gerungen hat. Ohne Waffen, ohne Hilfe, alleine mit seinen Händen.
In den 651 Jahren danach hat sich die Welt gewandelt und ein grauer Schleier hat sich um sie gelegt , welcher sich nicht lüften ließ. Viele hatten es versucht, viele waren gescheitert und heute verkam das Land.
Die Wiesen und Täler schienen von Tag zu Tag mehr zu verschwinden, die wenigen Städte, die es noch gab wurden von Innen heraus verzehrt und die Sonne schien ihre Kraft verloren zu haben.
Wenn man die Augen nun öffnete konnte man das Elend dieses Landes in jedem Winkel sehen, aber kaum jemand gab sich die Mühe. Wo man nur hinsah waren die Menschen zu beschäftigt damit ihr Überleben zu sichern. Wer Geld hatte überlebte nicht lange, wer keines hatte, lebte auch nicht länger, denn viele wurden zu Mördern um ihre Familien zu ernähren, viele zu Dieben um das Diebesgut zu veräußern um nur einen Tag länger in dieser trostlosen, grauen Welt zu überleben.
Vor den Mauern der Städte herrschten keine Gesetze mehr. Frauen, Kinder, Babys starben vor Nahrungsmangel oder wurden umgebracht. Väter wurden zu Mördern nur damit ihr Kind das Licht des nächsten Tages sehen konnte.
Die grauen Augen fixierten das Tor aus exotischen Holz, welches in die Mauer aus belgisch Granit eingelassen war und zu beiden Seiten von je vier Wachen schwer bewacht wurde, der Durchgang selbst war mit belgisch Granit ausgelegt und dahinter führte ein Weg aus grauen Pflastersteinen das Plateau hoch.
Der Nachtelf verweilte noch einen Augenblick mit der schweren Beute und betrachtete die dunkelgraue Mauer, welche mit dem Gebirge zu verschmelzen schien, welches die Stadt an seiner Nord-, Ost- und Westflanke umrahmte und absicherte. Es waren Überreste aus vergangenen Zeitaltern, als sich Menschen und Drachen noch feindlich gesinnt waren.
Es war nicht sein erster Besuch in dieser Stadt, aber vielleicht würde es sein letzter sein.
Schweigend zog sich der Nachtelf die goldbestickte Kapuze des schwarzen Reisemantels über den Kopf und hievte sich das Bündel Fleisch über die Schulter. Es war frisch, erst vor wenigen Stunden erlegt und ausgenommen worden, jetzt war es an der Zeit das gute Fleisch zu verkaufen.
Ein leises angestrengtes Keuchen verließ seine Kehle, als er das schwere Bündel den Pfad aus Pflastersteinen hinauf schleppte und vorbei an den ersten ebenfalls aus Granit geschaffenen Häusern.
Der Nachtelf folgte, dem gepflasterten Pfad ein gutes Stück bis er am Herzen der Stadt ankam, dem Marktplatz von welchem man in einiger Entfernung das Schloss am Fuße des Gebirges sehen konnte, welches durch einen goldenen Zaun vom Rest der Stadt getrennt wurde.
Seine linke Hand glitt zu der Kapuze und schob sie wieder aus seinem Gesicht, welches von einem geradezu unnatürlichen weißen Hautton war und im fahlen Licht dieses wolkenverhangenen Morgens samtig schimmerte.
Vor ihm lag dieser irgendwie gewohnte Anblick. Ein kreisrunder Marktplatz aus denselben Pflastersteinen, wie der Weg und ein dünner Ring aus Gold, welcher die Granitplatte von zwei Metern Durchmesser in der Mitte des Platzes von den Pflastersteinen trennte. Eine Granitplatte auf der die Statue von König Keleusin I. thronte. Ein Monument seiner unglaublichen Selbstliebe und in Shad's Augen ein reines Symbol von Unterdrückung, Überheblichkeit und Verschwendungssucht.
So verließ ihn bei ihrem Anblick nur ein angewidertes Schnauben.
Die Menschen dieser Stadt lebten im Überfluss und stellten es wann immer sie nur konnten zur Schau, die Menschen, die aber unmittelbar vor ihren Toren um ihr Überleben kämpften ignorierten sie gekonnt.
Diese Ignoranz widerte den Nachtelfen an, aber er hatte keine Zeit länger darüber nachzudenken, denn auch er war eine dieser Personen, die Tag für Tag dafür kämpfen musste nur noch einen Tag länger auf dieser Welt verweilen zu dürfen. So zog er von Stand zu Stand handelte, feilschte, lachte und flirtete hier und da nicht ernst gerade gemeint mit einer seiner Kundinnen, nur um den Preis ein wenig anheben zu können.
Es tat gut sich eine Weile auf diese Mensch einzulassen, an den Ständen entlang zu schlendern und nur für einen kurzen Augenblick die Grausamkeit vor den Toren dieser Stadt zu vergessen.
Er war gerade im Verhandlungsgespräch mit einer seiner heutigen Kundinnen, einer jungen, etwas fülligen Dame, die etwas heruntergekommen und verwahrlost wirkte und ihm bei jedem Satz Atmen entgegen pustete, der eine Mischung aus viel zu viel Met und verfaulten Zähnen war und dennoch ließ er sich dazu herab ihr Komplimente und das ein oder andere Lächeln zu schenken nur um auch bei ihr einen besseren Preis herauszuschlagen.
Sie schien zu zögern und der junge Nachtelf strich sich gedankenverloren einige rotbraune Strähnen aus dem Gesicht, welche der Wind ihm ins Gesicht getragen hatte, dabei offenbarte er für einen kurzen Augenblick das schwarze Tattoo in Form einer Dornenranke an seiner Schläfe, ehe der Wind dieses wieder mit Haaren verdeckte.
Genervt von der Unentschlossenheit der Frau und dem heutigen Wetter, verschränkte er die Arme vor der Brust und beschloss der Frau noch einige Minuten Bedenkzeit zu geben. Minuten in denen sich die grauen Augen in den Himmel erhoben und schweigend einem Raben folgten, der seine Kreise zog und sich dann auf einem der Dächer niederließ. Das Tier neigte den Kopf leicht zur Seite und fixierte mit einem Augen die Gegend. Vermutlich war er wie die meisten hier auf der Suche nach etwas Essbaren.
Ob Mensch oder Tier. Es spielte keine Rolle.
In einer kleinen Gasse hörte man Hunde bellen, einige Mäuse huschten im Schutz der Schatten über die Straßen auf der Suche nach ein paar genießbaren Krümeln. Ein Stück Käse wäre wohl ein Festmahl. Wenige Meter weiter stolzierte eine Katze über den Marktplatz, eine fette Ratte in ihrem Maul. Offenbar war das Tier äußerst Stolz auf ihren Fang.
Ein leises Lachen verließ die Kehle des Elfen, als er die grauen Augen von der Szenerie abwandte und sich wieder auf das Wesentliche konzentrierte. Jagen, Handeln, Feilschen. Ein beinahe alltägliches Vergnügen, dem man sich nur hingab wenn man überleben wollte.
Zwar hatte die Entdeckung von Strom und die Möglichkeit zur Stahlherstellung einiges verändert, aber man sah die Armut doch noch im ganzen Land, denn nur Jene mit genug Geld konnten sich solche Errungenschaften leisten.
Er dachte für einen Moment an die Weiten außerhalb dieser Mauern. Grün, Wälder, Natur. Alles was das Auge traf war davon übersät. Hier und da konnte man vereinzelte Bauernhöfe sehen, Felder, die bewirtschaftet wurden und Bauern, die wie jeder andere um ihr Überleben kämpften.
Ein leises Klimpern von Geld riss ihn aus den Gedanken und ließ er seinen Blick zu der Hand vor sich gleiten. Zu wenig. Viel zu wenig. "Mehr ist es dir nicht wert?", fast schon bedrohlich glitten die Worte über seine Zunge und ließen die Käuferin mit ängstlich geweiteten Pupillen zu ihm aufschauen. "Ich hab 5 Kinder", stammelte sie den Tränen nahe und der Elf nahm leise seufzend das Geld. Er hatte ein viel zu weiches Herz, wenn es um Kinder ging, besonders bei einer solchen Mutter, die ihr Geld lieber für Met ausgab anstatt für ihre Kinder.
So überließ er ihr mit einem etwas missmutigen Gefühl das Fleisch und seine Schritte lenkten ihn weiter über den Marktplatz im Inneren der Schlossmauern. Ab und zu blieb er stehen und begutachtete die Waffen, die hier und dort angeboten wurden. So blieb sein Blick auch an einigen Pistolen hängen und er musste leicht Schmunzeln, wieder etwas was man sich nur leisten konnte wenn man es stahl. Für einige Sekunden spielte er mit dem Gedankengang zuzugreifen, aber dann erinnerte er sich daran, dass das hier nicht der Sinn seines Aufenthalts war und die grauen - fast schwarzen - Augen glitten zu einem Abschnitt des Schlosses. Ein an sich unabhängiger Teil und irgendwie doch nicht, denn genau genommen war dieser Abschnitt des Schlosses fast genau so groß wie das Hauptgebäude mit seinem Thronsaal und den ganzen Gemächern. Nur beherbergte dieses Gebäude wesentlich gefährlichere Kreaturen: Drachen.
Auch wenn dort nur die kleineren Exemplare ihren Platz fanden, so wusste das ganze Land, dass sich die größeren ihrer Art in dem Gebirge um sie herum ihre Höhlen gesucht hatten.
Es wäre ein Selbstmordkommando gewesen dort einzubrechen und eines der Dracheneier zu stehlen, welche sich auf dem Schwarzmarkt verkaufen ließen und eine Summe einbrachten bei der man selbst und 5. Generationen seiner Nachkommen ausgesorgt hatten, vorausgesetzt man ging von der Lebensspanne eines gewöhnlichen Menschen aus.
Seine Füße lotsten ihn in Richtung des Gebäudes. Es hatte mal jemanden gegeben, der versucht hatte eines der Eier zu stehlen. Am nächsten morgen hatte man lediglich einen Stückchen rosa Fleisch gefunden und es hatte gedauert bis man realisiert hatte, dass es ein Stück des Enddarms war.
Diese Geschichte schwebte wie eine unsichtbare Warnung über den Köpfen all jener, die je einen Gedanken daran verschwendeten.
Aber an diesem Morgen, an dem die morgendlichen Nebelschwaden des nahe gelegenen See erst seit weniger als 2 Stunden verschwunden waren, waren es keine Diebe, die auf das Gebäude zu gingen und auch keine Soldaten. Es waren all Jene, die der Akademie der Drachenreiter beitreten wollten. All Jene, die von einem Drachen erwählt werden wollte.
Für ihn selbst war es nur eine Chance mal einen Blick in das Gebäude zu werfen und einmal in seinem Leben einen Drachen zu sehen.
Er konnte ja nicht ahnen das er selbst einer dieser Auserwählten sein würde, als er durch das riesige Portal trat und die schwarze, gold-bestickte Kapuze von seinem Kopf schob. Der Rabe vom Marktplatz ließ sich wenige Sekunde darauf auf der Schulter des Elfen nieder, dessen fast weiße Haut selbst im fahlen Licht samtig schimmerte. "Na Nox. Hast du was leckeres gefunden?", fragte er den Raben, welcher ihn nur mit zur Seite geneigten Haupt aus einem Augen musterte. "Was starrst du mich so an? Sehe ich heute etwa wieder so umwerfend aus?" Er kicherte leise als der Rabe ihm liebevoll in den Finger hackte und sie beide aus schwarz schimmernden Augen die riesige Eingangshalle nach dem ersehnten Anblick absuchten, auch wenn ihn das Gefühl nicht los ließ immer wieder Blicke auf seinem Rücken zu spüren, wie sollte es auch anders sein. Trotz Modernisierung, war er den Prinzipien seiner Vorfahren treu geblieben und tief mit der Natur verbunden. Ja beinahe mit ihr verwurzelt und er fühlte sich nun mal in den Lederhosen und dem Leinen-Hemd wohl, auch wenn die dunkle Kleidung einen starken Kontrast zu seiner hellen Haut bildete und ihn noch unnatürlich blasser erscheinen ließ. Das dumme Getratsche störte ihn nicht. Zu Mindestens redete er sich das ein, als er durch die Hallen wanderte, Nox immer noch auf seiner Schulter thronend. Die anderen drei Raben hielten wohl draußen weiterhin ihre Augen offen oder gönnten sich ein Festmahl. Solch unabhängige Wesen. Vielleicht hätte er ihnen Namen geben sollen, die zu einer sanfteren Natur passten, aber er hatte sie ja unbedingt Odin, Hugin und Munin nennen müssen. Welche Ironie als Elfe den nordischen Mythologie zu frönen, aber andererseits waren die vier trotz ihrer manchmal widerspenstigen und eigenwilligen Natur, treue und nützliche Verbündete. Wieder lächelte er und drehte weiter seine Runden durch die riesige Halle. Wo waren diese Biester nur wenn man sie sehen wollte?
Viel zu viel Unheil hatten sie über die Welt gebracht und doch hoffte die Menschheit darauf, dass diese Schuppenbestien sie in eine glorreiche Zukunft ohne Armut führten.
Er wollte gerade sein Haupt ob dieser unglaublichen Vision schütteln, die beinahe schon lächerlich klang, als er von jemanden geschubst wurde und sich in Reih und Glied mit den anderen 'Anwärtern' befand. Er wollte protestieren, sagen, dass es ein Irrtum sei, doch der Blick des Soldaten der ihn in die Reihe befördert hatte war unnachgiebig und bevor der Elf genug Mut gefasst hatte um die Flucht anzutreten war es zu spät.
Vor ihnen in den dunklen Schatten der Hallen, machte er die Kontur eines Mannes aus. Nachtsicht war schon was feines.
Begleitet von jeweils zwei Wachen links und rechts von ihm, in der Formation eines V's kamen sie näher. Begelitet von einem leisen Pochen.
Ein Raunen und Murmeln ging durch die Menschenmenge, als sie den Mann erkannten: Der Leiter der Akadamie, Drachenreiter und eine Koryphäe.
Eigentlich war es normal, dass er hier auftauchte, aber das Raunen und Gemurmel, schien zu bedeuten, dass es doch nicht so besonders war. Vielleicht war es auch einfach nur die Aufregung und Anspannung die von ihnen allen abfiel.
Als das Licht auf ihn traf, sah man drei Narben auf seiner rechten Wange, die Haare waren von einem dunklem Braun und obwohl er noch nicht alt zu nennen war, waren sie von vereinzelten grauen Strähnen durchzogen. Als er noch einen Schritt nach vorne trat und nun endlich gänzlich von Licht getroffen würde, sah man dass ihm ein Teil seines rechten Beines fehlte und er sich auf einen Gehstock stützte.
// Deswegen also das leise Pochen. //, huschte es durch die Gedanken des Nachtelfen, ehe er wieder aus seinen Gedanken gerissen wurde.
Eine melodische, tiefe Stimme ließ ihn aufhorchen. Nicht so tief wie die seine aber doch unverkennbar männlich und auf ihre Weise so faszinierend, dass man sie hätte anziehend nennen können. Wie die Stimme eines Barden, der sein Publikum fesselte.
Fast wie ein melodischer Singsang und es gab keinen Zweifel wem sie gehörte, denn Jeder im Raum starrte den Sprecher, den Leiter, den Meister an.
"Wie ich sehe seit ihr wieder zahlreich erschienen, aber doch muss ich euch warnen. Ein Drache ist kein Hund und auch kein Pferd. Ein Drache ist sturer als jeder Esel. Gefährlicher als jeder Wolf. Stärker als jeder Bär. Listiger als die klügste Schlange und unzähmbarer als jeder noch so stolzer Adler und vor allem ist ein Drache tödlicher und brutaler, als der Mensch es je sein kann."
Er machte eine kurze. "Sie zögern nicht, wenn es darum geht ein Leben zu zerstören und es braucht seine Zeit bis sie ihrem Reiter vertrauen, aber wenn sie es einmal tun nimmt man ihr ganzes Herz in Anspruch, als sei man ihr eigenes Junges, aber selbst dann sollte man nie vergessen, dass die meisten von ihnen äußerst Eitel und auch sehr machtvoll und prächtig sind. Ein falsches Wort, eine falsche Bewegung und ihr habt eine Hand oder ein Bein weniger.", er lächelte ob der Tatsache, dass genau das der Grund für seine fehlende Wade war. Dort wo jetzt nur noch der Stumpf seines Oberschenkels war, hatte einst ein komplettes Bein bestanden, dass ihm von seinem eigenen Drachen genommen worden war, als er die Gefühle dieses edlen Wesens mit Füßen getreten hatte und ihn in Rage gebracht hatte.
"Jeder Mensch macht Fehler, die verziehen werden. Aber kaum ein Drache verzeiht oder entschuldigt sich gar. Das ist wider ihrer Natur. Wider ihres Stolzes und jeder der Angst davor hat sollte jetzt besser gehen."
Ein Pause folgte in der einige vor dem Nachtelfen in der Reihe den Saal verließen. Sie waren nicht dazu bereit ihr Leben dem Willen eines Drachens zu unterwerfen. Eigentlich war er es auch nicht und dennoch rührte er sich nicht, sondern lauschte nur angestrengt den weiteren Worten des Reiters.
"Wir haben dieses Jahr sechs Dracheneier. Ihr werdet der Reihe nach vortreten und die Eier eines nach dem anderen berühren. Solltet ihr erwählt werden spürt ihr einen leichten Tritt den die Eierschale. Wie ein Baby, dass im Mutterleib tritt. Es ist aber nicht gesagt, dass jedes Ei seinen Reiter wählt. Vielleicht ist auch keiner von euch der oder die Richtige. Lasst uns beginnen!" Er klatschte in die Hände und darauf hin wurden sechs kleine Holztische und die Eier auf Kissen aus roten Samt mit goldenen Troddeln (auch Quasten genannt, siehe Bild) hereingebracht und in einer Reihe vor dem Reiter und den Wachen aufgestellt.
Dann ging es langsam los. Einer nach dem anderen Schritt nach vorne.
Desinteresse legte sich in den Blick des Nachtelfen und hielt auch an als er an der Reihe war. Er würde eh nicht erwählt werden und wollte es ehrlich gesagt, so etwas war viel zu viel Verantwortung für ihn. Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen war das eine. Aber zu versuchen einen Drachen zu erziehen, lag auf einer völlig anderen Ebene.
So berührte er jedes der noch übrigen Eier lediglich flüchtig. Er hatte heute schließlich noch einiges vor. Seine Vorräte waren geschrumpft und er hatte noch einiges kaufen wollen, bevor er sich wieder auf die Reise durchs Land begab. So etwas wie ein Zuhause besaß er nicht. Seine Gedanken glitten in die Vergangenheit und ließ ihn einen Moment länger an einem blau-grauen Ei, das irgendwie marmoriert aussah stehen bleiben. Ein leichter Tritt ließ ihn verwirrt aufschauen. Hatte er sich das nur eingebildet? Sicherlich! Er wollte gerade weitergehen, als wieder etwas von Innen gegen die Eierschale trat. Unsicher warf der Elf einen Blick zu seinem Raben, welche wieder diese typische Kopfhaltung einnahm und dann auf das Ei hüpfte. Als der nächste Tritt folgt musste das Tier es gespürt haben, denn es flatterte aufgeregt kreischend zurück zu seinem Besitzer. Hätte er noch blasser werden können, wäre er es geworden, so starrte er das Ei nur geschockt, bis ihm eine der Wachen anordnete zurückzutreten und sich zu den anderen neu erwählten Reiter zu stellen.
Mit leicht zitternden Gliedern kam er dieser Aufforderung nach, sein Herz klopfte wie wild und pumpte, dass schwarze Blut durch seine Adern. Immerhin konnte er nicht rot werden, doch sah man die Aufregung an seiner pochenden Schläfe, was das Tattoo, in Form einer Dornenranke, pulsieren ließ.
Dennoch versuchte er seine Unsicherheit zu überspielen und legte eine arrogante Miene auf und wandte sich sogar von den anderen Reitern ab. Mit denen hatte er nichts zu schaffen oder eher wollte er das nicht. Er wollte nicht ein Mal diesen verdammten Drachen. Was musste der nur für ein Idiot sein ihn auszuwählen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#3BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 11:06 
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So hier noch einige Infos die ich ich zum Play wieder gefunden habe o_o hatte es mal als Play angefangen und als ne Art Buch weiterspinnen wollen, weshalb da dich schon die ein oder andere Idee zusammengekommen ist die dann später zum Teil ins Mittelalter-Fantasy Play eingeflossen ist... also macht euch auf nen geballten Haufen Stichpunkte und Gedankenfetzen gefasst!

Grobe Gedanken zu Beginn:

- vier Städte (nähere Beschreibungen folgen später):
-> 1. Stadt: im Norden des Landes, prachtvoll, überhäuft von Prunk, Edelsteinen, Gold und edelsten Hölzern und
Gewändern => Hauptstadt
-> 2. Stadt: Stadt am Meer (im Westen des Landes, wo es ans Meer grenzt), umrahmt von weißen Stränden und dem
Meer, tosende Urgewalten die gegen die Mauern der Stadt stürzen und versuchen sie in die Tiefe zu
reißen
und Menschen die versuchen diesen Naturgewalten zu trotzen
-> 3 Stadt: elbischer Natur, Stadt in den Wäldern des Ostens weöche sich bis in den Süden des Landes ziehen wo sie
dann wieder in Wiesen und sanfte Täler übergehen, vereinzelte Viehzüchter und Bauern in deren grüner
Mitte die vierte Stadt liegt
-> 4. Stadt: Stadt deren Treiben und Handeln von der Viehzucht bestimmt wird -> schnellste Pferde, stärkste Ochsen
etc.!!!

- Revolution?!
- Statue in der Hauptstadt: Darstellung des Königs, ließ er sich errichten um seine Selbstliebe zu huldigen -> Symbol der Unterdrückung, Überheblichkeit und der Verschwendungssucht (??? => fällt am Ende als Symbol der Freiheit???)
- Land noch nicht komplett erforscht
- Gebirgskette gilt als unbezwingbar
- Zeitrechnung nach dem König Keleusin I.; neuer König: Coreusyn
- Land: Wiesen, Wälder, Täler, Flüsse etc
- vereinzelte Bauernhöfe, verarmte Dörfer -> nackter Kampf ums Überleben

Kleidung: Von mir aus auch etwas moderner, aber ich denke im Grunde können wir uns an Leinen und groben bis feinen Baumwollgeweben orientieren. Bei Rittern und Adeligen auch exquisitere Stoffe und 'teure' Pelzmäntel.
Was die Rüstungen angeht: Wie schon gesagt wurden unterschiedliche Rüstungen für Reiterschaft und Fußsoldaten genutzt und natürlich zum Angeben: Prunkrüstungen.
Ansonsten zum Thema Rüstungen hier nen paar Notizen die ich für das Play herausgesucht hatte:

Unter der Rüstung:
- normale, titiefsitzende, geschlossene, mit starrem zentralen Keil sitzende Tuchhosen, zum Teil aus rotem Stoff, damit der Feind die Verletzungen nicht sieht
- eng sitzendes Wams mit Ärmeln, welches stabiler ausgelegt ist und an dem sich Rüstungsteile befestigen ließen
- langer, gesteppter Schoß mit oder ohne Zaddeln (ich habe noch nicht herausgefunden was genau Zaddeln sind, wenn es wer weiß wäre ich ihm/ihr dankbar)

Rüstung:
- eventuell ne Kastenbrust und nen Tonnenrock, aber die genau Form ist vom Jahr und Ort abhängig, da es ein Fantasy-RPG ist bleibt die Gestaltung der Rüstungsform ziemlich beliebig
- die linke Seite ist stärker geschützt, asymmetrisch und bietet eine zusätzliche Schutzfunktion
- beim rechten Arm kam es auf Beweglichkeit an, links oft weniger beweglich
- Schulter mit Brechrand versehen -> diese Auswölbung, die an einen Kragen erinnert sollte sicherstellen, dass ein Schwerthieb zur Schulter nicht auf der runden Schulter abglitt und den Hals traf
- hatten etwas furchteinflößendes
- Gegner sollten durch Rüstung möglichst verängstigt werden -> dadurch auch Verzierungen der Rüstung mit Tieren oder grotesken Phantasiewesen
- Helmzierden in Form von nachgebildeten Kreaturen oder Masken als Helmvisier -> Status des Besitzers sollte durch solc kunstvolle Masken/Rüstungen herausgestellt werden


^-^ ich denke was die Farbe der Kleidung angeht, werden wir uns bei einfachen naturfarben aufhalten Erd- und Grüntöne. Kleider zu färben war, wenn ich mich nicht irre nur den reicheren gegönnt.
Was ich je doch vorschlagen würde wäre so was wie ne einheitliche Rüstung für die Reiter... sie muss ohne hin Flexibler sein als die eigentlichen im Mittelalter vorherrschenden Rüstungen. ???Vielleicht noch nen zweiter Satz Prunkrüstungen für festliche Anlässe???

Stadt 1:
- an drei Flanken von Bergen bedeckt
- kahles ebenmäßiges Fundament als Ebene, im Schutz eines Schlosses erbaut worden dessen Mauern aus belgischem Granit erbaut wurden: der Einfachheit halber: einfach nur dunkelgrauer Granit
- Plateau zur vierten Seite von besagter Mauer abgesichert, verschmilzt optisch mit dem Gebirge
- schweres Burgtor in der Mitte der Mauer aus irgendeinem Holz o_o
- zentral gelegener Marktplatz aus Pflastersteinen, kreisförmig angelegt und durch einen Metallring (Gold) von einer Grantisteinplatte (d=2m) getrennt, auf deren Fläche besagte Statue steht
- Durchbruch/Bogen in dem das Stadttor eingelassen ist ist ebenfalls mit dem Granit ausgelegt
- schachbrettartige Anordnung der Straßen und Häuser
- "Vor Kopf" das Schloss, steht in einigem Abstand zum Gebirge -> Hohlraum von nem Garten ausgefüllt; Abstand zu den ersten gepflasterten Straßen und Häusern, getrennt durch einen Zaun (???aus Gold???)
- Häuser zumeist aus Granit (denkt dran: Prunk und Zurschaustellung!!!)

Stadt 2:
- am Meer liegend, von drei Seiten von Strand umrahmt
- wall aus feinem Sandstein, der den Fluten trotzt
- Anordnung der Gebäude -> wildes Durcheinander
- zum Meer hinaus sind Stege ins Meer gebaut worden
- Geböäude, Häuser, etc beginnen im Osten der Stadt unmittelbar nach der Mauer und verschwimmen dann langsam in die Hafenanlage -> große Handelsschiffe
- Exporte/Importe in andere Länder von dort geregelt
- Mauern schon verfärbt
- Gebäude teils verwahrlost und heruntergekommen, eingeschlagene Fenster, Bauruinen -> Geld fehlt um diese Gebäude wiederherzustellen
- hoher Anteil an verarmten auf der Straße lebenden Kindern -> Verwahrlosung wohin das Auge reicht
- Fischerei -> eine der Haupteinkommensquellen
- Import ihrer Waren ins ganze Königreich
- Konzentration des Geldes in den Händen einiger weniger Händler
- Gebäude -> seltsam zusammengewürfelter Haufen aus Sandstein und Holz
- Stege schon morsch -> brechen gerne unter dem Gewicht der Männer durch oder werden vom Meer weggerissen
Mauer umschließt die Stadt und wird nur an vier Stellen unterbrochen (Stadttore: Norden, Osten, Süden) und im Westen wo sie einige Meter in das Meer hineinreicht um den vor Anker liegenden Schiffen Schutz zu bieten -> gerade groß genug, damit die Schiffe reinpassen

3. Stadt
- kleiner Bach fließt durch die Stadt
- Stadt im Osten
- kunstvoll geschwungene Holztreppen, die aus den Bäumen gewachsen zu sein scheinen, schlingen sich die hohen und alten Bäume hinauf
- an den Kronen der Bäume sind die Äste so gewachsen, dass sie prachtvolle, sanft geschwungene Baumhäuser bilden, teils rund teils eckig geformt
- vereinzelt auch Gebäude auf dem Boden, die aus Holz gebaut sind und edelwirkende, aufwendige Holzschnitzereien aufweisen, besonders im Bereich der Türen
- einige diese Gebäude bilden einen Gebäudekomplex -> Schmieden
- Art Spital in einem weiteren Gebäude -> Herstellung von Medizin, Verkauf, Behandlung von Kranken, helle lichtdurchflutete Krankensäle, weiße Laken aus feinen elbischen Stoffen, Vorhänge aus feinster Spitze die sanft im Wind schwingen
- wenige Bewohner, leben von dem was ihnen die Natur gibt
- Verkauf von Waffen
- Dächer: Zollingerdach oder freie, gewölbte Strukturen, mit verschiedenen ebenen, Größen, Neigungen, etc -> mit Holzschindeln bedeckt die schon grün sind

4. Stadt:
- liegt im Süd-Westen an der südlichen Grenze des Landes und in der nähe von Stadt 2
- berühmt für ihr Vieh
- in nem Tal errichtet
- einfache Holz und Lehmhütten, die in wirrer Anordnung ohne scheinbaren Sinn stehen
- bei näherer Betrachtung kreisförmig angelegt in drei Ringen
-> größter Ring: Weiden
-> mittlerer Ring: Getreidefelder
-> innerer Ring: Wohn und Geschäftshäuser, Stadthalle, etc => sehen alle gleich aus damit strategisch wichtige Gebäude nicht so schnell gefunden werden
- in der Mitte ist ein Dorfplatz mit Brunnen (Springbrunnen: vier Adler, Rücken an Rücken, Flügel schräg nach hinten gestreckt, berühren die Flügel der Nachbarn, Schnäbel weit aufgerissen, zeigen in die vier Himmelsrichtungen, aus den Schnäbeln fließt das Wasser)
- Wasser für die Bewirtschaftung der Felder und Weiden wird aus nem Fluss genommen der irgendwo im Westen ins Meer mündet
- Bevölkerung kann ganz gut von den Einnahmen leben -> verkauf von Vieh und Getreide ins ganze Land
- haben sogar eine Schule/Bibliothek

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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#4BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 11:42 
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>_> hoffe das sind nicht zu viele Infos! Kann man überall noch dran rumfeilen. Hatte es nur hier rumfliegen und dachte ich werf den ganzen Kram mal in den "Raum". Ich hoffe mal es macht überhaupt noch wer mit...

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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#5BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 14:19 
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Bild Der Wahnsinn was für Infos ....*vom Stuhl kipp*
Ich studiere mal alles und schau ob ich mich rein werfe...
Mal sehen weiß im Moment noch gar nicht wie und wo ich mich rein werfe...Cara nun ja ich denke ein junger Dieb macht sich recht gut...aber erstmal schauen ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#6BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 14:21 
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Wie gesagt... ich wollte es mal verschriftlichen

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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#7BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 15:06 
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ich möchte mein interesse an diesem play mal zeigen und dabei auch ein paar fragen bzw. ideen in den raum stellen:

- in der beschreibung scheint es so, als wäre die welt kulturell im mittelalter stehen geblieben, aber technologisch schon weiter. heisst das, dass sachen wie schichtarbeit, maschinelle produktion landflucht etc., also vorgänge, die teil einer industriellen revolution wären, noch nicht aufgetaucht sind, aber gewehre und pistolen schon existieren?

- wenn schusswaffen schon existieren, macht es dann den einsatz von schwerer rüstung nicht obsolet? oder sind schusswaffen so selten oder so teuer, dass sie in der kriegsführung keinen einsatz finden?

- wieviel einfluss hat magie in dieser welt? gibt es einen kult, orden oder eine versammlung von magiern/zauberern/hexern o.ä. die das ganze regeln oder ist es einfach ein munteres treiben aller magierichtungen?

- ich weiss nicht, wieviele von euch the legend of korra kennen, aber es hat super ansätze, wie technologie und magie bzw. bändigerkräfte zur gleichen zeit existieren können & welche probleme dabei auftauchen, wenn maschinen auf magie treffen.

- werden in dieser welt alle rassen gleich behandelt? gibt es überhaupt verschiedene rassen?

- aus dem text entnehme ich, dass viele gegenden an der armutsgrenze leben oder gerade so ums überleben kämpfen. selbst die städte scheinen gerade noch so über die runden zu kommen. existiert ein handelssystem oder gilden für handwerk und verkauf?



tut mit leid, wenn ich hier unmengen an fragen habe, aber bei einer so durchdachten welt, bin ich neugierig :?
ausserdem kann ich, je mehr informationen ich besitze, einen durchdachteren charakter spielen. diese fragen sind nicht nur an zerus gerichtet & falls ich etwas übersehen oder falsch interpretiert habe, wäre ich froh, aufgeklärt zu werden.

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Wenn es nicht gut wird,
ist es noch nicht das Ende.“
- Oscar Wilde


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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#8BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 15:15 
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Ich hab auch noch Fragen gibt es nur ein Ei und mehre Auserwählte oder gibt es mehr als ein Ei.
Darf es schon vorkommen das jemand einen Drachen hat,sich aber ich sag mal dem Orden der Dachreiter beugen /anschließen will. Weil er/sie nun mal freier leben will.??

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 Betreff des Beitrags: Re: Drachenreiter-Rs
#9BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 15:34 
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Ich geh es mal der Reihenfolge nach durch und muss gleich zu Beginn sagen: Es ist nicht so krass durch dacht wie du denkst. Über viele der Punkte die du erwähnt hast hab ich mir bisher noch keine großen Gedanken gemacht.

Zu 1.) Kann man im Grunde so sagen. Wie ich gestern schon erwähnt habe wollte die damalige RP-Partnerin unbedingt Strom und Pistolen im Play haben und ich hab es ohne weitreichende Gedanken oder theoretische Erklärungsansätze mit reingefrimmelt. Wenn also jemand eine Erklärung dafür hat, die sinnvoll erscheint: Her damit.

Zu 2.) Schusswaffen sind so selten, dass es sich kaum jemand leisten kann aus vlt der Adel der Hauptstadt und vereinzelte Teile des Landadels. An sich wird -würde ich mal als Behauptung in den Raum stellen- daher der Einsatz von dementsprechend ausgerichteter Rüstung als nicht notwendig angesehen, könnte aber je nach Verlauf des Plays noch zu einem Problem werden auf das man stoßen könnte -> vlt wäre nen Schmied in unseren Reihen von Vorteil? Je nach dem.

Zu 3.) Wieder ein Punkt über den ich mir nur wenig Gedanken gemacht habe... wobei mir da gerade ein kleiner Gedanken gekommen ist... den ich aber in größerem Zusammenhang näher Erläutern müsste unteranderem im Zusammenhang mit den Beweggründen, etc. meines Charakters und der Richtigung in der ich mal gedacht habe in das Play gehen soll. Sagen wir daher einfach nur knapp: Es hat mal ne Art "Orden" gegeben.

Zu 4.) Kann ich leider nichts zu sagen: Wäre nett wenn du den Punkt weiter ausführen könntest.

Zu 5.) Nein werden sie nicht. Zwar sind sämtliche Rassen vertreten die man sich vorstellen kann, aber sie werden leider nicht gleichberechtigt behandelt... was man früher oder später im Play sehen wird. Mein Main-Chara ist nen recht gutes Bespiel dafür.

6.) Zu meiner Schande ein weiterer Punkt über den ich nicht groß nachgedachte habe. Hab mich zu sehr auf die lokalen Handelsgüter beschränkt... die Hoffentlich mehr oder weniger gut ersichtlich waren. Auch hier bitte ich um Vorschläge.


Noch ein Punkt meinerseits. Man sollte vielleicht noch die ein oder andere Stadt hinzufügen für Orks, Trolle, Zwerge etc. vlt auch nur eine? Würde vlt ins etwas verwirrende Gesamtkonzept passen was gerade in meinem Kopf explodiert.

Zu Wolfi ich hatte ursprünglich an 6 Dracheneier gedacht: Wird natürlich variieren je nachdem wie viele mitmachen.
Was den anderen Punkt angeht...theoretisch möglich praktisch muss ich gucken, wie es ins Gesamtkonzept passt...
Ich überleg mal wie ich euch das Konzept zusammenfassen kann ohne alles zu zerstückeln oder so...

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#10BeitragVerfasst: 16. Nov 2014, 15:55 
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mhh das hier sind nun nur ein paar Gedanken zu den Fragen die mir spontan gekommen sind.
vielleicht sind sie ja nützlich. ich weiß nicht mal in wie fern sie korrekt sind. also..

Soweit ich weiß ist ein Plattenpanzer+Gambeson+Kettenhemd ein besserer Schutz
vor Gewehr und Pistolenkugeln.. als Stoffjacken.
Zudem gab es Pistolen und ähnliches schon eine ganze weile vor der industriellen Revolution.
Und auch in Koexistenz mit Rittern und ähnlich gerüsteten Soldaten z.b. Kürassiere o.ä.
da die Kriegsführung sich geändert hatte und man Soldaten als Kugelfutter,
sowieso als systematische Tote in den ersten Reihen genutzt hatte
wurde das herstellen von Rüstungen einfach zu teuer,
das war eher der Grund warum man das später mit den Rüstungen hat seinlassen.

legend of Korra kenn ich zwar nicht aber.. Arkanum das ist ein Steampunk bzw
Steamfantasy Rollenspiel in dem Magie und Technologie sich gegenseitig ausschließen oder behindern,
sprich ein Magier in einem Zug kann nicht richtig zaubern
und der Zug bekommt durch die magische Ausstrahlung eher Fehlfunktionen usw..

Elektrizität Schusswaffen und alle anachronistische Technologie
könnten auch eventuell Einflüsse anderer Völker sein, die dann von Menschen kopiert wurden z.b.
Goblins, Gnome oder Zwerge.

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Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste. Um sein Wissen nicht wissen ist krankhaft.
~Lao-tse~


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