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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: In einer fremden Welt
#1BeitragVerfasst: 5. Apr 2011, 20:21 
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Highscores: 8
Prolog
"Und dann sah er es, das Unglaubliche.
Die Prophezeihungen der Alten waren Wirklichkeit.
Die Waffe existierte.
Die Welt würde in das Chaos gestürzt werden, wenn er es nicht verhindern würde.
Die Waffe in der Hand eines mächtigen Feindes.
Angeführt von Unsterblichen, dem eigenen Volk gleichgestellt.
Und sie hatten die Waffe, die ihn und sein Haus, sein Volk und die Welt vernichten konnte.
Ein aussichtsloser Kampf.
Das durfte nicht geschehen.
Er zog Magie aus all seinen Kräften und richtete sie gegen seinen Feind.
Die Macht seiner Lebenskraft riss die Waffe aus seinen Händen.
Und dann kam sie, um ihr Volk zu retten.
Seine Geliebte kam und erkannte den Tod in seinem Gesicht.
Sie erreichte die Waffe und tötete den Feind.
Doch dieser war nicht der einzige Sohn seines Blutes.
Der Kampf ist noch nicht vorbei.
Doch unser ist das Geschenk der Alten."

Inschrift auf einer Gedenktafel des Königs in Marénir, Stadt der Hochelfen.






Der Beginn des Anfangs


In ihrer Heimat hatte es während Ravahs Abwesenheit geregnet. Das fiel ihr schnell auf, als sie den Gebirgspass vollständig überflogen hatte. Eigentlich regnete es hier die meiste Zeit. Es war ein dunkler und feuchter Ort. Kalt und unfreundlich.
Das fiel nicht auf, wenn man hier lebte, dann gewöhnte man sich schnell an die Dunkelheit. Doch wenn man, wie Ravah, den Gebirgspass oft überquerte und bei der Rückkehr den Kontrast von dem sonnigem Wetter im Westen und der ewigen Dunkelheit auf dieser Seite des Gebirges, im Verbotenem Land, sah, war das jedes Mal erneut sehr gewöhnungsbedürftig. Der Wind, der die Wolken durch das Land schob, heulte schaurig.
Die ersten Blitze zuckten nun über den Himmel. Allerdings erleuchteten sie die Dunkelheit, die hier herrschte, nicht wirklich, dazu waren die Blitze noch zu spärlich, sondern brachten eine noch unheimlichere Atmosphäre mit sich. Ravah seufzte und setzte zur Landung an. Wären andere Lebewesen an diesem nassen, dunklem Ort gewesen, ihnen wäre gewiss der Fledermausschwarm am Himmel bis zu diesem Moment gar nicht aufgefallen. Doch nun stach die ohnehin größte und schwärzeste Fledermaus hervor.
Sie entfernte sich immer weiter von dem Fledermausschwarm, der aus der Richtung des Gebirgspasses in das Innere des Verbotenen Landes flog.
Schließlich landete sie - für eine Fledermaus wohl eher untypischerweise - auf dem dreckigem, leicht grünlich und verdorben aussehendem Boden. Einige verdorrte Sträucher standen hier und da und in Ravahs Nähe floss ein schwarzer Bach.
Bäume gab es keine, was wohl auch gut war, denn wenn auch noch die Wipfel, Äste und Blätter von Bäumen das Land in schwarze Schatten getaucht hätten, hätte man seine Hand nicht mehr vor Augen sehen können.
Ravah konzentrierte sich. Die Fledermaus verschwand und an ihrer Stelle erschien ein junge Nachtelfe. Ravah. Verwandlungen stellten inzwischen keine Probleme mehr für sie da, allerdings raubten sie ihr, vor allem bei so langer Zeit, soviel Kraft, dass sie es nicht mehr schaffte, ihre Verwandlung bis zu ihrem eigentlichem Ziel beizubehalten.
Zu Fuß setzte sie ihren Weg fort, durch das düstere Land, das mittlerweile von den vielen, zuckenden Blitzen etwas beleuchtet wurde. Sie war erschöpft vom Fliegen, doch sie musste ihrer Herrin so schnell wie möglich die Informationen überbringen, die sie gesammelt hatte. Für eine Rast war keine Zeit.
Nun regnete es, als hätten die Alten all ihre Tränen auf einmal vergossen.
Ravah hielt inne betrachtete ihr von nassen Haarsträhnen umrandetes Gesicht in einer Pfütze.
Er hatte gesagt, er habe sie vermisst.
Ravah wischte sich eine schwarze Locke aus dem Gesicht. Die wilde, schwarze Lockenmähne, die ihr Gesicht umrahmte, gefiel Ravah. Genauso wie ihr spitzes Gesicht. Nur ihr Mund und ihre Augen, die irgendwie etwas Freundliches ausstrahlten, die passten ihr nicht. Nachtelfen hatten es im Verbotenem Land schon schwer genug, vor allem als Frauen.
Und wenn man auch noch westliche, freundliche Gesichtszüge hatte, war Ärger vorprogrammiert. Ravah bemühte sich, eine schlecht gelaunt aussehende Grimasse zu schneiden. Doch der Regen prasselte nun zu stark auf die Pfütze, sodass Ravah nichts von ihrem Spiegelbild mehr erkennen konnte.
Sie lief weiter. In gleichmäßigen Schritten. Der Regen prasselte auf ihren Kopf und das wasser lief über ihr Gesicht, durchnässte ihre Kleidung. Sie begann zu frieren.
Gleich musste sie durch den Sumpf. Man erzählte sich, dass verlorene Seelen in den dunklen Teichen lebten und ahnungslose Reisende in ihr Reich locken wollten. Doch Ravah war alt genug, um zu wissen, dass dies nur ein Märchen war, um die kleinen Elfen von diesem Sumpf fernzuhalten.
Allerdings war sie sich nicht sicher, ob diese Schauermärchen überhaupt nötig waren. Der Sumpf war noch dunkler und düsterer als der Rest der Umgebung. Dort erhoben sich nämlich auch vereinzelt die ersten, finsteren Bäume, die Vorläufer des Waldes. Es wirkte, als ob der Geist des Waldes seine Spione vorschicken würde, um zu sehen, wer da durch den Wald reisen wollte.
Der eigentliche dunkle, dichte Wald würde zwar erst hinter dem Sumpf anfangen, doch im Sumpf wäre jedes bisschen Licht wichtig, um den tückischen Tümpeln auszuweichen. Hier würde es den Tod bedeuten, im Schatten der Bäume eine kleine Pfütze zu übersehen.
Im tieferen Wald gab es kein Moor. Dort musste man nicht so genau wissen, wo genau man hintrat.
Für Ravah stellten allerdings weder der Sumpf noch der Wald eine Gefahr dar. Sie lief den Weg so oft... Sie konnte ihn selbst ohne Gefahren entlanglaufen, wenn sie in Gedanken versunken war, so wie jetzt gerade.
Sie dachte an ihn. Er vermisste sie sicher nicht. Ravah wusste, dass er kein Herz hatte.
Er war schließlich ein untoter Mischling. Sie erinnerte sich an ihre gemeinsame Kindheit. Und daran, dass seine Mutter ständig auf der Suche nach einem geeignetem Mädchen für ihn war. Irgendwann dann, vor längerer Zeit, durfte Ravah nicht mehr zu ihm.
Sie war nicht gut genug. Sie war nicht die Einzige. Nicht die Richtige.
Ravah versuchte, diese Gedanken aus ihrem Kopf zu vertreiben. Sie dachte stattdessen an ihren Auftrag, den sie erledigt hatte, die Informationen, die sie nun ihrer Herrin bringen musste.
Plötzlich schreckte Ravah aus ihren Gedanken auf und ihr wurde bewusst, dass sie gerade durch den Sumpf gelaufen war, ohne sich auf den richtigen Weg zu konzentrieren. Einige Krieger ihres Volkes würden Unmengen an Gold hergeben, um sich so gut im Verbotenem Land, und vor allem in den gefährlichen Teilen des Landes, auszukennen. Ein kleines Lächeln erschien in ihrem bleichem Gesicht.
Sie hatte den schwierigsten Abschnitt ihrer Reise hinter sich gebracht.. Und das in Gedanken versunken. Fast hätte sie laut aufgelacht. Doch sie befand sich immer noch in unsicherem Gebiet. Sie würde erst aufatmen können, wenn sie ihr Zuhause erreichte. Oder das, was sie ihr Zuhause nannte.
Eine finstere Festung, bevölkert von untoten und verbannten Elfen. Wie könnte sich Ravah an so einem Ort wohl fühlen? In Marénir würde sie ein schöneres Leben haben...
Entsetzt über ihre eigenen Gedanken schüttelte Ravah den Kopf. Wahrscheinlich war er es gewesen, der ihr den Aufenthalt dort so versüßt hatte. Gewiss war es nur das, was Ravah sowas denken ließ. Ravah verscheuchte diese Gedanken vollständig aus ihrem Kopf. Der Boden schmatzte unter ihren schwarzen Stiefeln. Die knorrigen Sträucher und Bäume standen nun immer dichter beisammen. Die junge Nachtelfe zwängte sich mühsam durch das Gestrüpp, sprang über liegende, leblose Bäume. Alles hier war leblos, im Schattenwald. In diesem Gebiet. Überall im Verbotenem Land. Auch die Bäume, die noch wuchsen, immer höher und höher, und Blätter trugen, schwarze, trockene Blätter, lebten nicht mehr. Es war schwer vorstellbar aber die Bäume waren... untot.
Ravah lief geradeaus, durch die Schwärze, die sie umgab. Ein modriger Geruch lag in der Luft und der Wind rauschte flüsternd durch die Baumwipfel.
Der Schattenwald war Heimat von Verbündeten, von Werwölfen. Kein Grund zur Angst.
Hier lauerten keine Gefahren. Für Ravah.
Reisende, die den Schattenwald nicht kannten würden womöglich den Irrlichtern zurück in den Sumpf folgen. Doch auch hier kannte sich das Mädchen gut aus.
Wildtiere gab es hier so gut wie keine. Und wenn, dann waren es Verbündete der Dunkelelfen, oder untote oder verfluchte Tiere, die dem Willen Shatyras unterlagen. Shatyra, die dunkle Königin. Bei dem Gedanken an ihre Herrin beschleunigte Ravah ihren Schritt. Es regnete inzwischen nicht mehr, doch die Luft war noch immer feucht und die Kleidung der Nachtelfe war noch immer durchnässt. Irgendwo oben in den Wolken grollte es immernoch. Ravah lief einige Stunden durch den riesigen Wald ohne auf ein anderes Wesen, ob lebend oder untot, zu treffen. Doch irgendwann stieß sie auf eine breite Schneise, die den ganzen Wald durchzog - und bei Ravahs Ziel endete. Der dunklen Festung. Die Nachtelfe sprang über das Gestrüpp, welches sie noch von dem Weg trennte und folgte dann der Schneise. Es war zwar ein kleiner Umweg, doch es dauerte nicht länger und war angenehmer, als durch das Unterholz des Schattenwaldes zu wandern.
Doch plötzlich hörte Ravah Geräusche hinter sich.
Laute Geräusche. Nicht das grausige Heulen des Windes, oder das Grollen des nicht aufhören wollenden Donners, sondern das Klappern schwerer Hufe. Schnell sprang sie zur Seite, ins Dickicht und blickte in die Richtung, aus der das Klappern kam.
Sie sah sie einen von zwei großen, schwarzen, geflügelten Skelettpferden gezogenen Wagen. Es war ein einfaches Modell mit vier Rädern und einer Ladefläche. Ein übliches Gefährt der Dunkelelfen. Es war mit elfischen Knochen geschmückt, aber gewiss stammten sie von den Elfen der westlichen Länder. Wer würde einen Wagen schon mit Knochen der eigenen Volksleute schmücken? Ravah fragte sich, ob die Knochen der Dekoration dienten oder ob es sowas wie Trophäen oder Kriegsbeuten waren... Denn zu Dekorationszwecken würde man solche Knochen wohl eher an wertvolleren Kutschen der Königin oder anderen höhergestellten Persönlichkeiten des Reiches verwenden. Der Wagen kam immer näher. Seine Schwärze verschmolz mit der der Bäume des Schattenwaldes, die am Rande der Schneise standen und bedrohlich zum Himmel hinaufragten. Wenn die Pferde nicht so laut wären, würde der Wagen wahrscheinlich unauffällig durch die Dunkelheit fahren und von niemandem gesehen werden, wie ein Schatten in der Nacht. Schließlich herrschte hier im Verbotenem Land auch ewige Dunkelheit..
Es schien sich etwas Wertvolles in dem Wagen zu befinden. Schwer bewaffnete Dunkelelfen beobachteten Ravah aufmerksam, um den Wagen verteilt und zum Angreifen bereit. Zwei von ihnen trugen Fackeln, deren Licht den vom Regen angefeuchteten Schädeln und Knochen einen leichten Schimmer verlieh. Es sah beinahe etwas gruselig aus. Die übrigen Männer hielten ihre Waffen auf Ravah gerichtet. Sie fragte sich belustigt, was diese Dunkelelfen wohl von einer einzelnen Nachtelfe für Angriffstaktiken erwarteten. Schließlich hob sie ihre schmutzigen, aber leeren Hände, um zu zeigen, dass sie unbewaffnet und harmlos war. Sie versuchte, die Männer anzulächeln, welche ihr Lächeln mit einem furchterregendem oder lüsternem Blick erwiderten. Dann steckten sie ihre Schwerter zurück. Schweigend, ohne ein Wort.
Ravah versuchte, nicht auf die grässlichen Grimassen der untoten Elfen zu achten und fragte höflich nach Geleitschutz für den restlichen Weg zur Festung. Ravah schien den Dunkelelfen zu gefallen, denn sie erlaubten ihr sogar mit dunklen, tiefen Stimmen sich auf die Ladefläche des Wagens zu setzen. Ravah schwang sich mit einem eleganten Sprung und einem zufriedenem Lächeln hinauf.
Doch das, was sie dort sah, ließ ihr Lächeln wieder verblassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: In einer fremden Welt
#2BeitragVerfasst: 8. Apr 2011, 16:14 
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Highscores: 8
Also mir gefällt die Geschichte, ist gar nicht mal so mies, muss man sagen! =D Die Detaills sind schön umschrieben, nur Ravah hat man nicht so sehr kennengelernt, was aber sicher noch kommt. (Am Ende der Story habe ichs irgendwie so im Kopf, dass se vergewaltigt wird... xD wahrscheinlich nur meine geistige Krankheit)


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 Betreff des Beitrags: Re: In einer fremden Welt
#3BeitragVerfasst: 8. Apr 2011, 16:38 
Offline
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Registriert: 03.2011
Beiträge: 2446
Geschlecht: weiblich
Highscores: 4
Alter (Hauptcharakter): 0
Silviana hat geschrieben:
Also mir gefällt die Geschichte, ist gar nicht mal so mies, muss man sagen! =D Die Detaills sind schön umschrieben, nur Ravah hat man nicht so sehr kennengelernt, was aber sicher noch kommt. (Am Ende der Story habe ichs irgendwie so im Kopf, dass se vergewaltigt wird... xD wahrscheinlich nur meine geistige Krankheit)

Wenn ich ehrlich bin, Silviana, habe ich dasselbe auch gedacht. xD
*in Deckung geht, falls Nori kommen sollte*

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Bloodline deceiver,
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